Mobbing am Arbeitsplatz? So wehren Sie sich richtig

Mobbing am Arbeitsplatz? So wehren Sie sich richtig

Nicht immer sind uns alle Kollegen wohlgesonnen. Und da kein Mensch perfekt ist, bietet potenziell jeder von uns eine Angriffsfläche für Mobbing am Arbeitsplatz. Mobbing hat nämlich nichts mit einem sachlichen Konflikt zu tun, sondern richtet sich gegen die Persönlichkeit des Opfers.

Wir müssen aber trotzdem mit unseren Kollegen zusammenarbeiten, um unsere Ziele zu erreichen! Und das geht wesentlich einfacher ohne verletzende Attacken. Sie müssen sich Mobbing am Arbeitsplatz nicht gefallen lassen – also wehren Sie sich, aber bitte richtig!

Cool bleiben!

Ihr Angreifer wünscht sich eine sichtbare Reaktion nach seiner Mobbing-Attacke. Werden Sie rot, schauen Sie verlegen zu Boden oder kullert gar eine Träne, geben Sie Ihrem Angreifer genau das, was er will. Solange Sie zeigen, dass die Attacken Sie verletzten, wird er weiter machen.

Üben Sie es daher, in dieser Stresssituation äußerlich cool zu bleiben. Lassen Sie die Worte an sich abperlen – wie die Lotusblätter das Wasser. Das schafft auch die nötige Gelassenheit für Ihre schlagfertige Reaktion.

Apropos Schlagfertigkeit: Wenn Sie nicht sonderlich schlagfertig sind, können Sie es trainieren. Dabei hilft es vor allem, wenn Sie viel lesen und Ihren Wortschatz mit Gesellschaftsspielen wie „Tabu“ vergrößern. Besonders hilfreich sind Übungen, die Ihre Assoziationsgabe verbessern. So fällt Ihnen bald im entscheidenden Moment auch die passende Antwort ein.

Strategie: unkalkulierbar sein

Eines hasst jeder Angreifer am Arbeitsplatz: wenn er Ihre Reaktion nicht (mehr) einschätzen kann. Werden Sie mit Ihrer Reaktion also zum Blamage-Risiko für Ihr Gegenüber.
Ihre erste Reaktion sieht übrigens immer gleich aus: Neben Coolbleiben stimmen Sie der Aussage Ihres Angreifers zunächst zu.

Drei Varianten haben Sie grundsätzlich, um auf das Mobbing am Arbeitsplatz dann weiter zu reagieren:

  1. Infrage stellen
  2. Übertreiben
  3. Umdrehen

Infrage stellen

Stellen Sie die Aussage des Angreifers infrage. Auf ein „Jutta, wenn du weiter so viel isst, platzt du noch“ könnte „danke für den Tipp, aber geht das überhaupt? Gibt es dazu Forschungsergebnisse?“ eine mögliche Reaktion sein.

Eine einfachere Variante ist die Frage nach der Informationsquelle. Im Fall von Jutta könnte die Antwort dann lauten: „Tatsächlich? Wo kann ich das denn nachlesen?“

Übertreiben

Ziehen Sie die Aussage des Angreifers ins Lächerliche. Die angeblich so viel essende Jutta könnte sagen „Ja, und stell‘ dir vor, du müsstest die Sauerei dann wegmachen.“ Eine Portion Selbstironie hilft Ihnen hier sehr. Falls Sie sogar (mit-)lachen können: Gut so, lachen vertreibt die Stresshormone, die ein Angriff in Ihnen auslöst.

Umdrehen

Das Umdrehen funktioniert besonders gut bei indirekten Attacken, die nur auf Sie anspielen, aber Sie nicht klar adressieren. Es liegt an Ihnen, die Aussage auf sich zu beziehen – oder eben auch nicht. Auf ein „und ich dachte, hier wären nur die Besten zugelassen“ kann man dann antworten „dachte ich auch, vielleicht hatte da ja jemand Mitleid mit Ihnen.“

Eine weitere Möglichkeit ist das Umdeuten von Begriffen. Jemand nennt Sie „Schwein“ und statt der gemeinten Beleidigung, reagieren Sie mit einem „danke, Schweine sind ja wirklich intelligent.“

Nicht zum Täter avancieren

Was Sie auf keinen Fall tun dürfen: selbst zum Täter werden. Nur allzu schnell wird in den Augen der Zuschauer die geplante Verteidigung zum Angriff. Das sollten Sie tunlichst vermeiden, wenn Sie ein besseres Arbeitsklima wünschen.

Wie sollen Sie sich also verhalten? Ganz einfach:

1. Reagieren, nicht agieren

Reagieren Sie zwar gezielt auf Attacken, aber attackieren Sie nie aus Eigeninitiative Ihren Kollegen.

2. Das Niveau anpassen

Ihr Gegenüber bestimmt die Höhe der Gürtellinie! Genauso weit dürfen Sie dann auch gehen, aber keinesfalls weiter.

Adé Mobbing am Arbeitsplatz

Es bleiben Ihnen aber noch viele weitere Strategien. Im Gratis-eBook lernen Sie die genannten Strategien noch ausführlicher kennen und erfahren, wie Sie die Zuschauer betroffen machen, das Gespräch mit dem Angreifer suchen oder mit verschiedenen Angriffskonstellationen umgehen. Was ist z. B., wenn ein Vorgesetzter Angreifer oder stillschweigender Zuschauer ist?

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