Stressfragen im Vorstellungsgespräch – keine Panik!

Sogenannte Stressfragen werden angewendet, um Ihre Belastbarkeit und Stressresistenz zu testen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie selbstbewusst mit der Situation umgehen.

Stress und Provokationen führen schnell zu Panik. In so einem Fall ist es wichtig, Ruhe zu bewahren, um unter hohem Zeit- und Leistungsdruck gute Ergebnisse zu erzielen. Diese zentrale Kompetenz möchte Ihr Gegenüber bei einem Bewerbungsgespräch bei Ihnen testen.

Zeigen Sie Ihre Kreativität und Schlagfertigkeit. Fühlen Sie sich nicht persönlich angegriffen, der Personaler möchte nur mehr über Sie herausfinden und Sie aus der Reserve locken.

Reagieren Sie niemals gereizt, sondern bleiben Sie ruhig und lassen Sie sich etwas Zeit mit Ihrer Antwort. Mit einer sachlichen und authentischen Antwort können Sie nichts falsch machen.

Fassen Sie sich mit Ihren Begründungen möglichst kurz und vermeiden Sie es, abzuschweifen oder sich zu verplappern. Erläutern Sie prägnant Ihre Gedankengänge und führen Sie wenn möglich Beispiele an.

Aggressivität oder Ablehnung als Reaktion auf Stressfragen gilt es dringend zu vermeiden. Ihr Gegenüber im Vorstellungsgespräch zielt mit Stressfragen nicht auf bestimmte Inhalte ab, sondern den Umgang mit den Fragen. Wenn Sie bereits nach den ersten Fragen mit Ihrer Souveränität überzeugen, sieht der Personaler möglicherweise von weiteren Stressfragen ab.

Die wichtigsten Tipps und Tricks auf einen Blick

  1. Vorbereitung. Bereiten Sie sich auf mögliche Stressfragen vor. Überlegen Sie sich, auf welche Aspekte Ihrer Bewerbung der Personaler eingehen könnte. Legen Sie sich im Vorfeld bereits Antworten zurecht.
  2. Keine persönlichen Angriffe. Behalten Sie im Hinterkopf, dass Ihr Gegenüber Ihnen keinesfalls etwas Böses will. Es geht lediglich darum herauszufinden, wie Sie in Stresssituationen reagieren.
  3. Aggressivität. Reagieren Sie auf gar keinen Fall beleidigt oder aggressiv. Lassen Sie sich aber auch nicht einschüchtern. Zeigen Sie, dass Sie auch mit unangenehmen Situationen professionell umgehen können.
  4. Ironie. Denken Sie daran, mit wem Sie sprechen. Ironische Antworten mögen zwar originell sein, aber sie sind wenig überzeugend und professionell.
  5. Einsilbigkeit. Verzichten Sie auf einsilbige Antworten. So geben Sie dem Personaler die Chance eine provokante Nachfrage zu stellen. Überzeugen Sie mit einer schlüssigen Begründung.
  6. Ausschweifen. Mit einer langen und ausschweifenden Antwort ziehen Sie die unangenehme Situation nur unnötig in die Länge. Um die Geduld des Personalers nicht zu überstrapazieren, geben Sie eine kurze und prägnante Antwort.