Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch

Der erste Eindruck zählt! Sympathiepunkte sammeln und optimale Selbstpräsentation. Du fragst dich wie das geht? Naja, so schwer ist es nicht: Übung macht den Meister! Gerade wenn Bewerber zu Beginn eines Vorstellungsgesprächs oder eines Assessment-Center noch sehr nervös sind, kann eine gute Vorbereitung helfen. Denn eine Aneinanderreihung von Fakten und Erlebnissen ist im Vorstellungsgespräch fehl am Platz, ein roter Faden muss her. Und zwar einer, der auf die Stellenausschreibung passt. Ist es eine Initiativbewerbung stehst du vor einer größeren Herausforderung. Denn obwohl es keine offenen Jobs gibt, musst du mit deiner Bewerbung im Vorstellungsgespräch überzeugen.

Damit ein Fettnäpfchen nicht das nächste jagt, gibt es Tipps, wie die Selbstpräsentation zum Selbstläufer wird und peinliche Fauxpas im Vorstellungsgespräch vermieden werden können.

  • Verzichte am Anfang auf das beschreiben deiner Geburt, Schulzeit und deiner Freizeitaktivitäten. Der Anfang und das Ende bleiben im Gedächtnis hängen. Verschwende also keine Zeit mit irrelevanten Informationen.
  • Verzichte auf Selbstanklagen, in denen du berufliche und schulische Dinge, die nicht so geklappt haben, beschreibst.
  • Verwende keine leeren Floskeln, wie z. B. ich bin kreativ, flexibel etc. Denn ohne berufsnahe Beispiele ist die Aussagekraft gleich Null.
  • Gib nicht anderen die Schuld an Misserfolgen.

Stelle dar, welches Wissen und welche Fähigkeiten du dir während deines Studiums, durch Praktika oder als studentische Hilfskraft, angeeignet hast und wie du sie ins Unternehmen einbringen kannst. Versuche dich zwischendurch immer wieder auf die angestrebte Position zu beziehen und fasse am Ende deine Ausführungen zusammen.

Selbstpräsentation und Argumentation bei Schwächen im Lebenslauf.

Vor einigen Fragen der Personaler haben Bewerber besonders Angst: „Was sind Ihre Schwächen?“ gehört dazu. Hier nimmt die Bewerbung unangenehme Züge an. Aber jeder Mensch hat Schwächen. Gut also, dass du es genau mit diesen zu tun hast. Gerade im Vorstellungsgespräch kannst du mit der Frage nach deinen Schwächen rechnen. Sei also vorbereitet. Kannst du keine genaue Antwort geben bzw. nur „Ich habe keine Schwächen“, ist das ein Zeichen für Überheblichkeit und schlechter Vorbereitung. Eine konkrete Aussage zeigt, dass du dich mit deiner eigenen Person beschäftigst und dich vorberietet hast. Im Vorstellungsgespräch solltest du selbstbewusst mit deinen Schwächen umgehen und zu Defiziten stehen. Aber Achtung: „Ich kaufe zu viel ein“ hat nichts mit dem Arbeitsleben zu tun! Schwächen privater Natur haben hier nichts zu suchen. Auch Schwächen, die getarnte Stärken sind, werden von Personalern sofort erkannt: „Ich bin sehr ehrgeizig“.

Verdeutliche deine Schwäche anhand eines Beispiels und beschreibe, was du unternommen hast, um die Schwäche zu überwinden.

Merke dir eine Faustregel. Im Bewerbungsgespräch sollten einer Schwäche mindestens drei Stärken gegenübergestellt werden.

Und noch ein Tipp, damit deiner Karriere nichts im Wege steht: Gehe nicht zu ausführlich auf deine Schwächen ein, liefere lieber mehr Argumente, die für dich sprechen.