Quereinstieg als Consultant

Ob aus Interesse an Neuem, oder weil der alte Job keine Perspektive mehr bietet, zahlreiche Menschen wechseln jedes Jahr ihre Profession. Und da gute Fachkräfte zunehmend schwerer zu finden sind, müssten sich eigentlich alle Unternehmen für Quereinsteiger öffnen. Doch nicht jeder Wirtschaftszweig zeigt sich wirklich offen für fachfremden Input. Eine Branche in der dies nicht gilt, ist die Consulting-Branche. Sie wirbt mit guten Gehältern und Perspektiven um die career changer.

 

248 Fachrichtungen, darunter viele Exoten

Die Beschäftigten der Unternehmensberatungen kommen aus mehr als 240 unterschiedlichen  Studienfachrichtungen. Dazu zählen unter anderem die Bereiche Mathematik und Psychologie. Aber auch Orchideenfächer wie Agrar- und Forstwissenschaften sind unter ihnen vertreten.

Über den Tellerrand

Geschätzt wird vor allem das Denken über den Tellerrand hinaus. Geisteswissenschaftler sehen größere Zusammenhänge, Sozialwissenschaftler haben ein Auge für die Probleme in den Unternehmen und wissen, welche Folgen bestimmte Entscheidungen haben können. Oft verfügen die Quereinsteiger auch über besondere kommunikative Fähigkeiten, und können z. B. die Ergebnisse der Beraterfirma optimal für den Kunden übersetzen. Dieser Input lässt sich im Idealfall gewinnbringend mit den betriebswissenschaftlichen „hard skills“ im Beratungsunternehmen verbinden. Eine win-win-Situation also.

Beste Einstiegschancen und hohes Gehalt

Fakt ist: Berater müssen mit einem hohen Arbeitsvolumen rechnen. Die Consulting-Branche bietet dafür Quereinsteigern sehr gute Einstiegs- und Karrierechancen. Beschäftigte mit akademischem Abschluss erhalten zudem im Durchschnitt ein Jahresgehalt von 60.000 Euro. Und im Netz präsentieren sich viele Beraterfirmen als offene Arbeitgeber und sprechen Quereinsteiger direkt an. Das  alles macht den Wechsel in die Beraterbranche für viele attraktiv. Hinzu kommt ein spannender Joballtag, bei dem sich Erfolge direkt erkennen lassen. Gute Gründe für einen Wechsel, wenn der alte Job nicht mehr viel Neues verspricht.