Ein kleiner CO2-Fußabdruck lockt Mitarbeiter

Der drohende Klimawandel zwingt viele Unternehmen dazu, ihre Energiepolitik zu überdenken und ihren CO2-Fußabdruck zu verringern. Das bringt nicht nur der Umwelt Vorteile, sondern auch den Unternehmen selber.

Jeder muss einen Beitrag leisten

Strom, Wärme, Kühlung: Früher haben Unternehmen einfach ihren Energieverbrauch für die Produktion und für den Betrieb ihrer Geschäftsgebäude gemessen. Heute ist das Thema Energie komplexer geworden: Unternehmen analysieren die gesamte Wertschöpfungskette ihrer Produkte und überlegen, wie sie die Herstellung und auch den Gebrauch der Produkte effizienter gestalten können.

Das fängt beim nachhaltigen Lieferanten an und geht bis zu neuen Geschäftsmodellen, beispielsweise „Mieten statt kaufen“, denn das kann die Auslastung von Produkten deutlich erhöhen und damit in Summe zu geringeren Emissionen führen. Klar ist: Jeder, so auch die Industrie, muss heute seinen Beitrag zur Decarbonisierung, also der Verringerung des CO2-Ausstoßes, leisten, damit der Klimawandel überhaupt noch gestoppt werden kann.

Materialflüsse optimal gestalten

Stellschrauben dafür gibt es viele: Unternehmen entwickeln zum Beispiel Wege, Materialflüsse optimaler zu gestalten und damit Transportwege zu sparen. Auch die Verwendung alternativer Rohstoffe kann im Gesamtblick Energie sparen.

Verknüpfung zum Personalmarketing

Mittlerweile lassen sich Unternehmen zu einer Vielzahl von Fragen zum Thema CO2-Fußabdruck von Beratern helfen, um den Materialverbrauch so gering wie möglich zu halten. Der Aufwand hat demnach noch einen weiteren Hintergrund. Bemühungen zur Verringerung von CO2-Emissionen in Wertschöpfungsketten stehen nämlich im direkten Einklang mit den Zielen aktueller Personalstrategien und sollten auch nach außen hin sichtbar gemacht werden. So kann nachhaltiges Denken und Handeln – vor allem für mittelständische Unternehmen, die mit den Großen um Nachwuchskräfte konkurrieren – auch ein Pluspunkt bei der Rekrutierung sein.

Kommunikation muss sich ändern

Noch halten viele Firmen mit ihren Bemühungen hinter dem Berg oder kommunizieren dies nicht sehr offensiv. Dies ist ein Fehler. Gerade Unternehmen, die den Umweltschutz als integrierten Teil der Unternehmenskultur kommunizieren, stechen mit dieser Einstellung hervor und gewinnen an Profilschärfe bei der Suche nach neuen Mitarbeitern.