Berufsalltag

Wie viel Spaß verträgt die Arbeit?

Laut einer gerade veröffentlichten Umfrage erleichtert Humor unter Kollegen den Umgang mit täglichem Stress und Spannungen am Arbeitsplatz. In der Studie des J.O.K. Institute for working conditions in Atlanta wünschen sich 83% der befragten Arbeitnehmer mehr „heitere seelische Gelassenheit“ im Büro, wie Humor wörtlich aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet. Und mehr als 60% meinen mit einem besonderen Talent für Witz gesegnet zu sein.

Ärger in der Informationstechnik

Informationstechniker haben ausgezeichnete Berufsperspektiven, heißt es. Wer die Hochschule verlässt, könne meist zwischen mehreren Jobangeboten wählen. Doch diese Hochglanzrhetorik verschweigt, dass die Disziplin womöglich kurz vor einer Zäsur steht. Kritiker bezweifeln die Zukunftstauglichkeit des Fachs.

Arbeitsmarkt - Mehr offene Stellen für Ingenieure

Ingenieure können sich freuen. Stärker als andere Berufsgruppen profitieren sie von der gegenwärtigen wirtschaftlichen Erholung. Ergebnis: Im ersten Halbjahr 2006 hat die Zahl der von Unternehmen ausgeschriebenen Stellen für Ingenieure gegenüber dem Vorjahr um rund 44% zugenommen.

Ausstieg mit Mitte 50

Wenn ein Unternehmen sinkt, wird zuerst das "Alteisen" über Bord geworfen. Kein Wunder also, dass in der momentanen Krise viele ältere Mitarbeiter per Goldenem Handschlag oder Altersteilzeit-Regelung nach Hause geschickt werden.

Auszeit richtig vorbereiten

Einfach mal raus aus dem Alltagstrott ... Viele träumen von einem Sabbatical, der drei- bis zwölfmonatigen Pause vom Job. Doch die wenigsten wagen tatsächlich den Schritt. Mit einer guten Vorbereitung ist es jedoch einfacher als gedacht.

Auto-Absatzkrise: Daimler-Personalvorstand beruhigt Mitarbeiter

Wir haben alles im Griff - auf diesen Nenner bringt Günther Fleig, Arbeitsdirektor der Daimler AG, die gegenwärtige Absatzkrise in der Automobilindustrie. Mitarbeiter des schwäbischen Autobauers sollten sich keine Sorgen machen. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht vorgesehen, verspricht der Personalvorstand.

BA-Studiengänge: Ausbildung am Arbeitsmarkt vorbei?!

An vielen Hochschulen erwerben Bachelor-Studenten ausschließlich Fachkenntnisse. Studieninhalte, die ihre Beschäftigungsfähigkeit verbessern, werden hingegen kaum berücksichtigt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Arbeitskreises Personalmarketing (DAPM) in Hanau.

Basteln an der Marke

Immer mehr Unternehmen arbeiten an ihrem Employer Branding, um im Wettbewerb um die besten Bewerber zu punkten. Das Ergebnis ist bisweilen erstaunlich. Künftig dürften Jobsuchenden die Stellenanzeigen von Mars besonders ins Auge stechen. Auf tiefblauem Hintergrund prangt ein mit vielen bunten Gummibändern zusammengehaltener Globus. Daneben steht der Spruch: "Discover a world that expands through freedom and is bound by responsibility", und darunter "Freedom needs courage - we take the courageous".

Berater: Im Beschäftigtentransfer wird es ernst

In der Krise blüht das Transfergeschäft. Kritiker zweifeln aber an der angeblichen Erfolgsformel der Dienstleister. Statt von Entlassung bedrohten Beschäftigten neue Perspektiven aufzuzeigen, würden sie nur bei hohen Gewinnmargen geparkt. Nun kontert der Branchenverband BVTB mit einer Qualitätsoffensive.

Besserer Arbeitsschutz in ganz Europa

Arbeitsschutz ist ein heißes Eisen in der Wirtschaft. Weil vor allem kleine und mittlere Betriebe nachlässig sind, entstehen ihnen große Nachteile durch krankheitsbedingte Fehlzeiten und Produktionsausfälle. Welche Konsequenzen durch Missachtung des Arbeitsschutzes drohen und wie Firmen sich schützen können, wurde Mitte November auf einer Konferenz in Bilbao diskutiert.

Betriebliche Altersvorsorge ist sicher vor Insolvenz

Mit bangem Blick beobachtet heutzutage jeder die Entwicklung auf dem Kapitalmarkt. Auch Mitarbeiter, die eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) abgeschlossen haben, fragen sich besorgt: Ist meine betriebliche Rente noch sicher?

Bewerbung im Zeichen von Web 2.0

Im Personalmarkt brechen neue Zeiten an. Immer mehr Fach- und Führungskräfte nehmen die neuen Web-2.0-Plattformen zum Anlass, sich gezielt auf der digitalen Drehscheibe zu präsentieren. Wer im Web Spuren hinterlässt, läuft aber Gefahr, bei der nächsten Bewerbung durch den Rost zu fallen.

Burnout im Beruf - Kurzzeit-Coaching statt Langzeit-Therapie

Nachts nicht zur Ruhe kommen, Klingeln im Ohr, anhaltende Rückenschmerzen: Fach- und Führungskräfte pfeifen aus dem letzten Loch, ehe sie in der Reha landen. Diagnose: Burnout. Doch niemand kann sich erlauben, sechs Wochen aus dem Verkehr gezogen zu sein. Eine viel versprechende Alternative bietet ein neues Coaching-Verfahren.

Business-Englisch im Unternehmen - You can say you to me

Wer fremde Sprachen beherrscht, hat einen großen Trumpf in der Tasche. Doch viele Unternehmen vernachlässigen, worauf es in der globalisierten Wirtschaft besonders ankommt - und ziehen den Kürzeren. Denn wer Business Englisch nicht beherrscht, kann in der internationalen Geschäftskommunikation nicht mitreden.

Continental ist in Bewerberkommunikation spitze

Den Kienbaum Communications-Award 2009 für das beste Absageschreiben hat die Continental AG gewonnen. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die TNT Express Deutschland GmbH und die Hermes Logistik Gruppe. Thomas Kleb, Geschäftsführer von Kienbaum Communications, hat die Sieger des Awards auf dem DGFP-Kongress, der Fachmesse für Personal + Weiterbildung in Wiesbaden gekürt. Continental überzeugte die Jury mit Mut zur Offenheit in Zeiten des wirtschaftlichen Abschwungs und der aktuellen Turbulenzen rund um das eigene Unternehmen.

Corporate Social Responsibility

Früher nannte man es Bürgerschaftliches Engagement oder auch simpel Nachbarschaftshilfe, heute greift man lieber auf weniger angestaubte Begriffe wie "Corporate Social Responsibility" oder "Corporate Citizenship" zurück, wenn Unternehmen sich in den Bereichen Umwelt und Soziales betätigen. Durch die zunehmende Diskussion über die gesellschaftliche Verantwortung von Firmen steigt auch deren Mitwirkung an sozialen Projekten, die in Sonntagsreden gerne als uneigennützig dargestellt werden.

Corporate Volunteering - Tue Gutes

Immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern so genannte Corporate Volunteering-Programme an. Sie umfassen sowohl den Einsatz von Mitarbeitern in gemeinnützigen Projekten als auch die Förderung ihres freiwilligen Engagements durch Geld oder Freistellung.

Das Vergessen vermeiden

Täglich jongliert man mit unzähligen Daten und Fakten, Namen und Informationen. Wer kann sich das alles merken? Im Prinzip jeder, meint Gedächtnistrainer Oliver Geisselhart. Man muss seine grauen Zellen nur trainieren.

Deadline - in der Abgabefrist liegt die Kraft

Jeder Angestellte, Selbständige oder Student kennt das Phänomen: Das Produkt aus dem Arbeitsaufwand für ein Projekt und der verbleibenden Zeit bleibt immer konstant. Das heißt: Nähert sich die Zeit dem Nullpunkt, steigern sich Arbeitseifer und Energieeinsatz ins Unendliche. Man könnte dieses Phänomen auch kurz als die heilsame Kraft der Deadline bezeichnen.

Der Berater sitzt im Bauch

Manager müssen Entscheidungen unter extrem komplexen Rahmenbedingungen treffen. Um dieses Problem zu lösen, verlassen sich die einen nur auf ihr Bauchgefühl, die anderen allein auf ihren Verstand. Beides funktioniert nicht. Klug wird eine Entscheidung erst, wenn Ratio, Emotionen und Erfahrung zusammen spielen.

Der Gastgeber ist der Regisseur

Geschäftsessen bergen so manches Fettnäpfchen - für den Gastgeber ebenso wie für den Gast. Worauf sollte man beim Restaurantbesuch mit Kunden und Geschäftspartnern achten?

Der schwierige Kollege

Mit den Kollegen ist es so wie mit den Nachbarn: In der Regel kann man sie sich nicht aussuchen. Wenn jemand darunter ist, der mit seinem Verhalten ständig für Unmut sorgt, kann das tägliche Miteinander anstrengend werden. Wie lassen sich schwierige Menschen aushalten?

Deutsche Firmen in attraktiver Position für Berufseinsteiger

Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern beziehen Hochschulabsolventen und Young Professionals in Deutschland trotz der anhaltenden Krise stattliche Gehälter. Dies ergab eine Studie der Frankfurter Unternehmensberatung Towers Perrin. Am besten bezahlen demnach Firmen aus der Pharma- und Chemieindustrie sowie Finanzdienstleister.

Durchstarten bei Vodafone

Bei Vodafone in Düsseldorf werden die Ärmel hochgekrempelt. Nach Übernahme und Integration des Festnetzanbieters Arcor will der integrierte Telekommunikationskonzern dem Nachwuchs spannende Perspektiven eröffnen.

E-Mail-Kommunikation kann gefährlich werden

"Warum haben Sie ...?", "Wo ist eigentlich ...?", "Wieso stimmen die Zahlen nicht?" Wenn E-Mails zu unreflektiert geschrieben werden und dann blitzschnell online ihren Empfänger erreichen, ist das Malheur ohne Zweifel da: Der Kollege fühlt sich angegriffen, eine Mail ergibt die andere, und schon steckt man mitten im Streit.

Endlich Tacheles reden

Nicht wenige Beobachter meinen, die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise sei auch eine Führungs- und Vertrauenskrise. In vielen Unternehmen wird schon jetzt darüber nachgedacht, wie das betriebliche Miteinander nach Ende der Krise aussehen sollte. Eine neue Studie nahm diese Fragen genauer unter die Lupe.

Englisch-Niveau mangelhaft - schlechter Ruf vorprogrammiert

Englisch ist Fremdsprache Nummer eins. Immer mehr Berufstätige müssen sich mit internationalen Gesprächspartnern austauschen. Sattelfest in der Fremdsprache zu sein ist Einstellungsbedingung. Hört man jedoch genau hin, wird eher Kauderwelsch gesprochen.

Erfolgreiche Männer sind in festen Händen

Money meets beauty. Ihren Partner wählen Frauen ganz gezielt aus, sie entscheiden meist rational: Wo Frauen knapp sind, gehen weniger erfolgreiche Männer leer aus. Dies haben englische Biologen nun nachgewiesen.

Facility-Management-Spezialisten sind gesucht

Während viele Branchen unter der Wirtschaftskrise stöhnen, suchen die Personalverantwortlichen in anderen Bereichen händeringend Fachkräfte. Ganz oben auf der Hitliste dieser Wachstumsbranchen steht beispielsweise das Facility Management, in dem aktuell in den zwölf führenden Unternehmen über 1.000 offene Jobs ausgeschrieben sind.

Finanzierung Weiterbildung - Bildungsfonds im Trend

Die Entscheidung zu studieren ist nicht nur davon abhängig, welches Fach einem besonders am Herzen liegt. Entscheidend ist auch, welche beruflichen Perspektiven ein Studium eröffnet und ob die Finanzierung sicher ist. Mit seinem Bildungsfonds will das schwäbische Unternehmen Festo unter Beweis stellen, dass Qualifikation ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen von Unternehmen ist, das weit über ihre erwerbswirtschaftlichen Interessen hinausgeht.

Finanzkrise - Mittelstand als Hoffnungsträger

Die Finanzkrise scheint gerade noch aufgefangen zu werden, da rollt der ökonomische Tsunami schon auf andere Wirtschaftszweige zu. Viele Unternehmen wird es hart treffen, keine Frage.

Fit bei der Arbeit

Am Arbeitsplatz gesund zu bleiben ist eine Herausforderung für immer mehr Menschen. Weil Belegschaften perspektivisch älter und nicht jünger werden, darf niemand früh alt aussehen. Auf die Fitness kommt es an. Das ist leichter gesagt als getan.

Fit im Oberstübchen

"Ältere Mitarbeiter sind eine Klasse für sich", heißt es gelegentlich auf Kongressen. Von ihrer Erfahrung, Geduld und ihrem kommunikativen Geschick könnten sich die Jungen eine Scheibe abschneiden. Doch die betriebliche Wirklichkeit spricht eine andere Sprache: "Beschäftigen wollen wir sie nicht."

Geld motiviert - aber nur relativ

Wie zufrieden ein Mitarbeiter mit seinem Gehalt ist, hängt maßgeblich davon ab, wie viel sein Kollege verdient. Das haben Ökonomen und Hirnforscher der Universität Bonn herausgefunden. Bei dem Experiment ließen die Wissenschaftler Versuchspersonen paarweise gegen Bezahlung eine einfache Aufgabe durchführen und untersuchten währenddessen ihre Hirnaktivität.

Generation Internet - Millennials im Trend

Als sich Johannes B. Kerner unlängst in seiner Talkshow dem Phänomen "Twitter" zu nähern versuchte, zeigte seine unbeholfene Art allein, wie wenig die Fernsehmacher auf der Höhe der Zeit sind. Kurz darauf erzielte die Piratenpartei, das Sprachrohr der jungen Internet-Gemeinde, bei der Bundestagswahl einen Achtungserfolg. Keine Frage, die Generation der Millennials ist im Kommen.

Geschichten aus der Business Class

Topmanager Ospel verdient unanständige 12 Millionen im Jahr, der CEO Mädler trifft geschäftliche Entscheidungen in der Nische eines zwielichtigen Nachtclubs und Wirtschaftsführer Schäublin sieht sich selber als die größte Synergie in der nächsten Unternehmensfusion. Was klingt wie Fallbeispiele einer Politikerschelte auf hohe Managergehälter oder die Schimpftiraden eines Gewerkschaftsfunktionärs, auf die Nieten in Nadelstreifen, sind in Wahrheit Figuren aus den Erfolgskolumnen des Schweizer Autors Martin Suter.

Geschichten erzählen

Erzähl mir doch keine Märchen ... "Doch!", meinen Kommunikationsberater, denn wer seine Botschaften in Geschichten verpackt, vermittelt sie mit dem sogenannten Storytelling weit wirkungsvoller als über trockene Präsentationen und Reden.

Gesten - Verhängnisvolle Zeichen

Auch das ist Globalisierung: Ständig begegnet man Menschen aus anderen Kulturkreisen. Die Verständigung über Sprache ist schon schwierig genug. Kaum Durchblick herrscht allerdings in der nonverbalen Kommunikation: Eine Geste, die bei uns über jeden Zweifel erhaben ist, kann andernorts ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen.

Gezielt Fragen stellen

Wieso, weshalb, warum - kleine Kinder können einem manchmal Löcher in den Bauch fragen. Sie machen es richtig, denn nur, wer gezielt fragt, bekommt auch viele Informationen. Diese Einsicht sollte man sich auch im Berufsleben immer wieder mal vor Augen führen - und die richtigen Fragetechniken lernen.

Großraumbüro - Fluch oder Segen?

Die Meinung vieler Arbeitnehmer über das klassische Großraumbüro ist schnell auf einen Nenner zu bringen: Konzentriertes Arbeiten ist dank übermäßiger optischer und akustischer Ablenkung durch die Kollegen kaum möglich. Dazu kommt das Vorurteil, unter ständiger Kontrolle durch den Chef zu stehen und das Gefühl der Geringschätzung, da man kein eigenes Büro bekommt.

Grundeinkommen in der Diskussion

In der Krise werden wieder die grundsätzlichen Fragen gestellt: Was ist eigentlich eine leistungsgerechte Bezahlung? Was trägt dazu bei, sich am Arbeitsplatz wohlzufühlen und sich engagiert einzubringen? Ist der berufliche Weg, den ich eingeschlagen habe, überhaupt der richtige? Klare Antworten gibt Götz Werner, 35 Jahre lang Chef der dm-Drogeriekette und bekennender Anthroposoph.

Gut kontern ist die halbe Miete

Ein blöder Spruch des Kollegen und schon hat er einen aus der Fassung gebracht. Das muss nicht sein: Wer lernt, schlagfertig zu reagieren, strahlt Souveränität aus und kann schwierige Situationen besser meistern.

Handy-Terror

Wie Menschen mit ihren Mobiltelefonen umgehen, lässt tief blicken. Am schlimmsten sind Wichtigtuer, für sie ist Rücksichtnahme ein Fremdwort. Eine Umfrage zeigt nun, wie schlimm es um Handynutzer schon bestellt ist.

Heilender Humor

Mehr Schwung im Alltag, das Tagwerk mit Lust und Laune verrichten - das wünschen sich viele Menschen. Eine Prise Humor kann viel bewirken, Spaßvögel wissen das. Leider wird etwas mehr Lockerheit im betrieblichen Geschehen nicht gern gesehen. Denn Humor ist vor allem eins: subversiv.

In Teamwork effizient Ideen schmieden

Die Mannschaft ist trotz der individuell unterlegenen Einzelspieler über sich hinaus gewachsen, heißt es gerne bei Sportübertragungen. Dieses Prinzip lässt sich leider nicht beliebig auf die Teamarbeit eines Unternehmens übertragen, denn hier ist der kreative Output meist sehr viel weniger als die Summe seiner Einzelteile.

Inflation der Top-Firmen

Arbeitgeber-Rankings gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Wer Sieger wird, hängt von der jeweiligen Methode ab. Der Nutzen für Jobsuchende ist daher meist nur gering. Wirtschaftsstudenten wollen am liebsten bei Porsche oder BMW arbeiten.

Intuition - Bauchgefühl auch mal zulassen

Kopf oder Bauch? Bei Entscheidungen im Arbeitsleben hat meist die Vernunft die Oberhand. Dabei wäre das Vertrauen in das Bauchgefühl - auch Intuition genannt - oft die bessere Wahl.

Kampf dem Freizeitkiller E-Mail

Mehr Zeit für Freunde, Spaziergänge oder das schmerzlich vermisste Salsa-Tanzen, das wünschen sich viele Führungskräfte, die unter der Arbeitsverdichtung leiden. Oft ist der Blackberry mitverantwortlich, er verschärft den Stress, statt ihn zu lindern. Ein neues Buch verspricht Abhilfe.

Kein Praktikum ohne präzises Ziel

Versacken in lausigen Jobs ist Zeichen für unklare Wünsche. Wer nach dem Studium in einen Sumpf aus lausigen Jobs oder Praktika gerät, macht etwas falsch. Den ewigen Praktikanten fehlt Plan und Strategie, sind sich die meisten Berufsbildungsexperten einig. Um kein Faktotum zu werden, darf man nicht auf dem Sofa auf Chancen warten und jammern, sondern man muss sich seine Chancen erarbeiten, sagt Berufsberaterin und Buchautorin Uta Glaubitz.

Keine Lust auf Reisen

In der boomenden Dienstleistungsbranche wird Mitarbeitern viel abverlangt. Vor allem in den gut dotierten Jobs von Beratern und technischen Spezialisten wird erwartet, sich über Gebühr einzusetzen. Tausende Consultants pendeln unter der Woche hin und her. Doch immer mehr haben das Leben aus dem Koffer satt.

Keine überzeugende Botschaft

Unternehmen differenzieren sich im Internet nicht genug als Arbeitgeber - und lassen damit eine der wichtigsten Waffen im Kampf um die besten Köpfe ungenutzt. So finden Jobsuchende auf den meisten Karrierewebseiten die gleichen, austauschbaren Texte. Das zeigt eine aktuelle Studie der Hochschule Furtwangen und der Frankfurter Unternehmensberatung Promerit.

Komik in Bewerbungstexten

Wer kennt sie nicht, die Standardphrasen, mit denen Unternehmen ihren Bewerbern absagen. "Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Unternehmen. Leider konnten wir Ihre Bewerbung nicht berücksichtigen. Wir senden Ihnen daher die Unterlagen zu unserer Entlastung zurück." Mit solch seelenlosen Standardsprüchen begegnen Arbeitgeber ihren Bewerbern. Ein pfiffiger Autor drehte den Spieß um.

Konfliktmanagement - Konstruktiv und Konsequent

Viele Führungskräfte versuchen, Konflikten aus dem Weg zu gehen. Das kann schnell teuer werden. Wer die Dynamiken durchschaut, kann Konflikte konstruktiv lösen und lässt sich selbst nicht so schnell hineinziehen.

Kreative Berufe - was die Zukunft bringt

Wohlstand und wirtschaftliche Größe, inklusive des Exportweltmeistertitels, erreichte Deutschland in den letzten Jahrzehnten vor allem durch seine industrielle Basis. Doch der Produktionsstandort Deutschland, Arbeitsplatz für Millionen von Industriearbeiten, Ingenieuren und Verwaltungsangestellten ist durch Abwanderung in Niedriglohnländer bedroht. Die wirtschaftliche Zukunft gehört der "kreativen Klasse", doch typisch deutsche Tugenden wie der allgegenwärtige Drang zur Perfektion und eine Politik, die Wachstumsmöglichkeiten nur in Reformen des Arbeitsmarktes erkennt, verhindern Innovationen und den benötigten "Boom" der kreativen Berufe.

Kreativität als wichtige Unternehmensressource

Kreativität ist notwendig, damit ein Unternehmen flexibel im Markt agieren und eine tragfähige Zukunftsvision entwickeln kann. Dabei sind Ideenreichtum und Gestaltungskraft nicht allein eine Frage der Begabung. Mit den richtigen Techniken lässt sich Kreativität bewusst freisetzen - im Management und bei den Mitarbeitern.

Kreativität und berufliches Potenzial

Die Schlüsselkompetenz Kreativität ist stets hoch im Kurs. Kein Wunder, denn mit ihrer Hilfe lassen sich Probleme lösen, die mit gewohnten Verhaltensweisen nicht mehr zufriedenstellend bewältigbar sind, oder es lassen sich neue Produkte entwickeln und unbekannte Märkte erschließen. Und das Allerbeste ist, dass kreatives Potenzial sich trainieren lässt.

Kurskorrektur bei Kreditinstituten sinnvoll

Um ihren Ruf sind Kreditinstitute nicht zu beneiden. Dass Banker unter Erfolgsdruck stehen und so sehr Vertrauen eingebüßt haben, ist nicht zuletzt einer übertriebenen Verkaufsmentalität zu verdanken. Kritiker mahnen zur Kurskorrektur.

Laterales Denken

Die Polit-Talkshow führt uns allabendlich ein ähnliches Bild vor: Intelligente Menschen versuchen uns eloquent von "ihrer" Wahrheit zu überzeugen und hinterlassen beim Zuschauer enttäuschte oder leere Gesichter, weil in der Wissens-Austausch-Runde mal wieder ein wichtiges Detail fehlte: das Denken.

Lebenslanges Lernen - Der Alltag eines Mythos

Weiterqualifizierung steht auch in Krisenzeiten hoch im Kurs. Zahlreiche Anbieter locken mit den unterschiedlichsten Abschlüssen. So sind etwa Zertifikate und Diplome von privaten Bildungsanbietern und Akademien weit verbreitet. Hochschulen ziehen mit neuartigen Masterprogrammen und wohlklingenden Bachelorabschlüssen nach. Die Qualität der Programme ist jedoch oft nur auf dem Papier vorhanden, während die Realität ganz anders aussieht.

Leiharbeit - Wie Phönix aus der Asche

In der Krise extrem gebeutelt, beim Aufschwung wieder ganz vorn dabei: Zeitarbeit macht erneut von sich reden. Wie Marktbeobachter erwarten, soll die Branche in den kommenden Jahren zweistellig wachsen.

Macht managen

Macht - verrufen und verehrt - gehört wesentlich zur Führungsaufgabe. Ganz gleich, ob man zu den Menschen gehört, die sie fürchten oder zu denen, die sie lieben: Für den richtigen Umgang mit Macht ist es notwendig, die eigene Position zu ihr zu verstehen, ihre Funktionsweisen zu kennen, und sie richtig dosieren zu können.

Mathematik - Berufsfeld mit hohem Frauenanteil

2008 war das Jahr der Mathematik. Das ehemals verhasste Schulfach etabliert sich mittlerweile als attraktives Berufsfeld - mit sehr hohem Frauenanteil. Nicht zuletzt sorgt der Bezug zum Alltag für die Trendwelle.

Mit Servietten denken

Wenn Sie ein Problem diskutieren wollen, bleibt Ihnen oft nichts anderes übrig, als in eine Power-Point-Schlacht zu ziehen, oder Ihren Chef im Fahrstuhl mit Phrasen zu beschießen: "Synergie-Effekte schaffen ...", "Marktanteile sichern ...". Das kann aufregend sein, aber gut ist es oft nicht.

Mobbing - Was tun gegen mentale Gewalt?

Jeder achte Beschäftigte wird im Laufe seines Berufslebens zum Mobbing-Opfer. Wie kann man sich vor Angriffen am Arbeitsplatz schützen und was kann man tun, wenn man von Mitarbeitern oder sogar Vorgesetzten am Arbeitsplatz schikaniert wird?

Mobile Kommunikation mit Tücken

Von der digitalen Nabelschnur will sich niemand mehr lösen. Drei von vier Handynutzern wollen immer erreichbar sein, heißt es in einer Studie des IT-Branchenverbands Bitkom. Und ohne E-Mails fühlen sich viele Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. 90 Prozent der Befragten meinen: Handy und E-Mail hat ihre Lebensqualität deutlich gesteigert. Jedoch schweigen sich die meisten über das Risiko und die Gefahren, die durch Mobiltelefone entstehen, aus.

Moulüe - Management auf chinesische Art

China plant nicht Quartale, sondern Hundertjahresziele. Strategen denken weniger in der Dimension eines "Problems", sondern vielmehr an "lebendige Kräfte" im Widerstreit. Der Freiburger Sinologieprofessor Harro von Senger stellt in seinem  Buch 'Moulüe - Supraplanung: Unerkannte Denkhorizonte aus dem Reich der Mitte' erstmals chinesische Denksysteme dar, die im Westen bisher unbekannt sind.

Nach dem Toben droht die Eiszeit

Die Kunst der konstruktiven Kritik am Mitarbeiter wird in deutschen Management-Etagen nur selten beherrscht. Lautes Toben, am besten vor weiteren Kollegen, gilt eher als Beleg für Chef-Privilegien und nicht als Fehlen von Management-Kompetenz. Ganz absichtlich wird auch gern zu pauschalen Vorwürfen mit Generalisierungen wie "immer" und "jedes Mal" gegriffen oder mit Behauptungen wie "es gehört sich nicht" moralisiert. Und anstatt sofort auf den ersten Anlass zu reagieren und umgehend umzusteuern, warten viele erst, bis der angestaute Ärger dann wegen einer Nichtigkeit heraus bricht.

Neue Studie: Facebook-User fallen im Studium zurück

Den Hype um Social Communities wird eine Studie der Ohio State University gewiss nicht aufhalten. Freilich wird sich der eine oder andere Examenskandidat nunmehr genau überlegen, ob er seinen Rechner unbedingt bei jeder sich bietenden Gelegenheit zum Chatten hochfahren muss. Fakt ist: Facebook-Nutzer haben einfach schlechtere Zensuren.

Neuer Ehrenkodex im Wettbewerb um besten Mittelständler

Im Kampf um die zahlenmäßig immer kleiner werdende Gruppe von talentierten Nachwuchs-kräften versprechen sich Unternehmen viele Vorteile von der Auszeichnung als beliebter Arbeitgeber. Ein Wettbewerb stellt nun besonders hohe Ansprüche.

Nicht die Karotte hinhalten

Die Vergütung nach individueller Leistung setzt sich in den Gehaltssystemen immer mehr durch. Unternehmen versuchen damit, ihre Mitarbeiter zu mehr Initiative anzuspornen. Wohingegen Kritiker dieses Prinzip "Motivation durch Geld" für untauglich halten.

Nicht ohne Foto bewerben

Seit das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten ist, tun Unternehmen alles dafür, Bewerber möglichst objektiv zu beurteilen. Das hat auch Auswirkungen auf das Bewerbungsfoto, von dem in Stellenanzeigen nicht mehr die Rede ist. Das Gesetz will, dass nicht ein Foto, sondern allein die Fakten über den bisherigen Werdegang den Ausschlag geben. Doch die Botschaft kommt nicht an. Nach wie vor schicken Bewerber ihre Lichtbilder einfach mit.

Ökos gründen Start-up des Jahres

New Economy reloaded - Als hätte es den großen Knall nie gegeben, schießen inzwischen wieder Internet-Start-ups wie Pilze aus dem Boden. Bei einem Gründerwettbewerb erteilten nun Passauer Müslimixer der Konkurrenz das Nachsehen.

Opfer von Mobbing kann jeder werden

Wenn der Arbeitsplatz zum Schlachtfeld wird, ist schnelles Handeln überlebenswichtig. Reagiert man zu spät auf erste Symptome, ist eine Umkehrung des Mobbing-Prozesses kaum noch möglich.

Outsourcing - Erfolgsformel oder Illusion?

Bei der Auslagerung von Produktion oder Services ins Ausland ist vor allem der Faktor Produktivität entscheidend. Niedrigere Lohnkosten alleine reichen nicht aus, um im Ausland produzieren zu lassen. Wer an den Finanzmärkten erfolgreich spekuliert, kennt das Kürzel BRIC: Brasilien, Russland, Indien, China. Die Top-Staaten der so genannten Schwellenländer halten die übrige Welt nicht nur mit ihren Wirtschaftsdaten in Atem.

Paradies der Langfinger

In Unternehmen wird gnadenlos geklaut. Zwar wird der Schaden durch höhere Preise wieder wettgemacht. Davon lassen sich Langfinger aber nicht beirren. Längst sind Computer und Co. ihre Spießgesellen.

Personalleasing - Zeitarbeit als Theaterstück

Beschäftigungskonzept der Zukunft oder modernes Sklaventum: Zeitarbeit polarisiert die Gesellschaft. Fernab der täglichen Kurznachrichten und den ermüdenden medialen Wortgefechten zwischen Politik- und Gewerkschaftsbossen hat das Stadttheater Ingolstadt den Diskurs über das Für und Wider der Leiharbeit nun auf die Bühne gebracht. Das Theater stellt dabei in den Mittelpunkt, was gerne hinter Zahlen und Statistiken vergessen wird: den einzelnen Menschen.

Powerpoint-Vortrag: Wie man begeistert

Präsentationen sind im Berufsleben an der Tagesordnung. Wer im Geschäft bleiben will, muss das Einmaleins der Kommunikation beherrschen. Auf digitale Hilfsmittel wie Powerpoint kann niemand mehr verzichten. Doch von allein gelingt eine überzeugende Präsentation deshalb noch lange nicht.

Prävention und Gesundheitsförderung im Betrieb

Zwei Bedingungen stellt jeder Mensch an seinen Arbeitsplatz. Er sollte möglichst sicher sein und nicht die Gesundheit ruinieren. Doch das bleibt für viele Beschäftigte ein frommer Wunsch.

Quälgeister aus dem Netz

Der Fernsehspot wird weg gezappt, das Anzeigenblättchen in die Altpapiertonne geworfen und bei der telefonischen Umfrage aufgelegt - fast schon alltägliche Übungen. Wenn aber dazu der Posteingang des Computers dauernd mit Spam-Mails verstopft ist, wird Werbung zu einem echten Ärgernis.

Reden ohne Floskeln

"Meine sehr verehrten Damen und Herren ..." - Der Anlass kommt schneller, als man denkt, und allein der Gedanke daran löst bei vielen Menschen Angst aus: eine Rede halten. Dabei muss es noch nicht einmal der Fachvortrag vor dem Expertengremium sein, viel schwieriger ist die kleine Rede des frisch ernannten Abteilungsleiters zum Dienstjubiläum eines Mitarbeiters oder die offizielle Gratulation im Namen aller Kollegen auf der Geburtstagsfeier des Chefs.

Sagen, was kommt

Mitarbeiter wollen nicht blind dem Unternehmenswandel ausgeliefert sein, sondern Ziele, Hintergründe und Zusammenhänge verstehen - sie wollen wissen, was auf sie zu kommt. Unklare Informationen, Beschönigungen oder Schweigen untergraben das Vertrauen. Führungskräfte sollten deshalb genau wissen, wie organisatorischer Wandel und Kommunikation zusammenhängen.

Sanierer gefragt

In vielen Unternehmen bleibt angesichts einer Wirtschaftskrise kein Stein auf dem anderen. Um beim bevorstehenden Aufschwung mit von der Partie zu sein, geraten marode Strukturen auf den Prüfstand. Interim Manager kommen wie gerufen - als Sanierer.

Schwangerschaft - Risiko des Jobverlustes

Ohne Zweifel bedeutet eine Schwangerschaft für eine Frau einen nicht wieder aufholbaren Karriereknick. Da das Land jedoch auf Nachwuchs dringend angewiesen ist, unternimmt die Politik große Anstrengungen, Kinder und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Die ganz persönliche Reaktion des Chefs auf eine Schwangerschaft fällt jedoch meist ernüchternd aus.

So funktioniert Networking

Messen besuchen, in Verbänden mitmischen, in Internet-Business-Clubs präsent sein - Young Professionals investieren viel Zeit und Geld, um Kontakte zu knüpfen. Ist Vitamin B wirklich so wichtig? Ja - aber es wirkt nur, wenn man es richtig dosiert.

Softwareentwickler ohne Soft Skills

Informatiker zählen zu den am meisten gesuchten Fachkräften in der Arbeitswelt. Besonders auf Softwareentwickler haben es die Firmen, ob groß oder klein, abgesehen. Das Problem: Die in Technik vernarrten jungen Leute verlassen die Hochschulen als kleine Daniel Düsentriebs, sind aber in den Betrieben mangels kommunikativer Fähigkeiten eher ein Störfaktor.

Standort Deutschland attraktiv für US-Firmen

Für die amerikanische Wirtschaft bleibt Deutschland der attraktivste Standort in Europa. Zu den Gründen, warum hier weiter investiert wird, zählt nicht zuletzt die hohe Qualität der deutschen Arbeitskräfte.

Steuererklärung - Wie man möglichst viel rausbekommt

Wer zum ersten Mal seine Angaben an das Finanzamt schicken muss, steht sicher vor vielen Fragen. Wie gebe ich meine Ausgaben an? Was muss ich berücksichtigen? Im Grunde ist die Steuererklärung aber gar kein Hexenwerk.

Stress in der Krise - Wo er am größten ist

Rund um den Globus nehmen die Anforderungen am Arbeitsplatz zu, mit ihnen steigt auch der Stress. Doch im internationalen Vergleich geht es deutschen Beschäftigten scheinbar gut. Während sie weit hinten landen, stehen Chinesen an erster Stelle.

Studenten im Zukunftspessimismus

Wer immer noch glaubt, Studenten würden die Beine auf Kosten der Allgemeinheit hochlegen und im Studium eine ruhige Kugel schieben, dem helfen vielleicht die Ergebnisse einer neuen Studentenumfrage auf die Sprünge. Zum Feiern ist der nachrückenden Generation ganz und gar nicht zumute: Miese Berufsaussichten, keine Lust aufs Ausland. Was zählt, ist ein sicherer Arbeitsplatz.

Studienkredite

Im Unterschied zu anderen OECD-Staaten ist ein Studienkredit zur Finanzierung des Studiums bei deutschen Studenten noch nicht weit verbreitet. Mit der Einführung von Studiengebühren in einigen Bundesländern begannen die Banken vor ca. fünf Jahren mit der Vergabe von Studiendarlehen. Damit entfernt sich die Bildungsfinanzierung zwar noch mehr vom einem Solidarprinzip wie dem Bafög und wird zu einer privaten Investition in das eigene "Humankapital", jedoch kann ein sorgfältig geplantes Studiendarlehen die Qualität des Studiums erhöhen und im Idealfall die Studiendauer verkürzen.

Thema Geld - Was verdienst du eigentlich?

Diese scheinbar harmlose Frage ist für die meisten Deutschen intimer als beispielsweise die Frage nach der Anzahl der Sexualpartner und wird unter Kollegen eher selten gestellt. Zu Recht, denn wer hier eine ehrliche Antwort erhalten möchte, sollte wissen, dass es laut dem Psychologen Herb Goldberg unmöglich ist, eine Unterhaltung über Geld zu führen, die unschuldig ist. Die erhaltenen Informationen kann man auf jeden Fall nicht mehr ignorieren.

Transfergesellschaften - Perspektiven trotz Jobverlust

Ein probates Mittel, um Arbeitsplatzabbau sozial verträglich zu gestalten, ist der Beschäftigtentransfer. Ob BenQ in München, Pfaff in Kaiserslautern oder Quelle in Fürth: Werden Transfergesellschaften eingerichtet, fallen Arbeitnehmer nicht sofort ins tiefe Loch. Eine Zertifizierung hilft, bei der Auswahl von Dienstleistern die Spreu vom Weizen zu trennen.

Traumberuf Wirtschaftsberater - eine wenig bekannte Alternative

Ein Kind, nach seinem Traumberuf gefragt, antwortet heute noch immer mit Feuerwehrmann, Pilot oder Tierärztin. Was ist eigentlich ein Traumberuf? Bereits vor der Berufsausbildung oder dem Hochschulstudium sollte dieser Wunsch doch sehr präzisiert sein

Turbo-Einstieg mit dualem Studium

Bis zum Berufseinstieg vergeht in Deutschland häufig sehr viel Zeit. Nicht umsonst gehören deutsche Hochschulabsolventen mit durchschnittlich 28 Jahren zu den ältesten in Europa. Nicht so bei Absolventen eines dualen Studiums: Nach gerade einmal drei Jahren haben sie einen Hochschulabschluss und eine abgeschlossene Ausbildung in der Tasche.

Twitter: Management-Tool oder Schwätzmaschine?

"Twittert Ihr schon?" Wenn diese Frage auftaucht, verdrehen die einen genervt die Augen, die anderen sind von den Socken. Der Microblogging-Dienst polarisiert: Twitter ist eine gigantische Schwätzmaschine. Zugleich aber ist Twitter ein Nachrichtenticker, an dem Manager nicht mehr vorbei kommen.

Unterstützung für Jugendliche - Aktiengesellschaft gegen Arbeitslosigkeit

"Wir sind überzeugt, dass wir etwas bewirken können - gemeinsam", mit diesen vollmundigen Worten gründeten The Boston Consulting Group und die Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG im Jahre 2007 eine Initiative, die alle Bereiche der Gesellschaft, von Unternehmen über die öffentliche Hand bis hin zum privaten Ehrenamt, in die Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit integriert: Das Projekt Joblinge.

Unzufrieden im Job

Glaubt man verschiedenen Studien, so sind 85 bis 90 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer mit ihrem Job unzufrieden und denken über einen Wechsel des Arbeitgebers nach. Das hilft allerdings nichts, meinen die Autoren Volker Kitz und Manuel Tusch: Der neue Job wird genauso frustrierend sein wie der alte - solange man nichts an sich selbst ändert.

Vertriebsmitarbeiter - Schwachstellen im Verkauf

Vertriebsmitarbeiter sind engagiert, kommunikativ und gehen direkt auf Menschen zu. Ohne diese Eigenschaften wären sie auch nicht in den Verkauf gekommen. Eine neue Studie zeichnet ein anderes Bild: Nur jeder vierte Sales-Mitarbeiter ist davon überzeugt, seinen Job wirklich zu beherrschen.

Vor dem erneuten Dotcom-Crash

Nachdem die globale Wirtschaft in den Abwärtssog geraten ist, bleiben auch die Internet-Firmen nicht vom "Credit Crunch" verschont. Rette sich, wer kann. Denn die Blase steht kurz vor dem großen Knall.

Warum uns das Zuhören so schwer fällt

Seit einigen Jahren entdecken Kommunikationswissenschaftler eine "Renaissance des Hörens" in unserer Gesellschaft. Das Zuhören gilt als Schlüsselqualifikation für Beruf und Privatleben, der Hörbuchmarkt erlebt nie geahnte Umsatzsteigerungen, Studien belegen, dass der Mensch mit dem Ohr dreimal mehr Informationen aufnimmt als durch das gelesene Wort.

Was der MBA wert ist

Der MBA - Master of Business Administration - ist ein beliebter, aber auch ein teurer Studienabschluss. Nicht selten zahlen Teilnehmer einen fünfstelligen Betrag für ihr Studium. Lohnt sich der finanzielle Einsatz? Bekommen Absolventen mit den drei Buchstaben tatsächlich nach dem Studium mehr Gehalt?

Wege aus dem Motivationsloch

Mal wieder einer dieser Tage, wo man am liebsten im Bett bleiben würde? Keine Lust aufs Büro? Die Kollegen nerven? Jeder Arbeitsschritt wird zur Qual? Ein typischer Fall von Motivationsloch. Experten geben Tipps, wie die Arbeit wieder Spaß machen kann.

Weiter, immer weiter!

Es war im Jahr 2001, als Oliver Kahn wie ein Verrückter zur Eckfahne lief, diese aus dem Boden riss, sich mit ihr auf den Rücken fallen ließ und sie laut brüllend schüttelte. Nur Sekunden zuvor hatte der FC Bayern München in allerletzter Sekunde die schon verloren geglaubte Meisterschaft doch noch gewonnen.

Wenn Arbeitnehmer im Reiseland festsitzen

Hunderttausende Urlauber warteten Ende November in Bangkok tagelang auf ihren Rückflug, als sie in Thailands Hauptstadt unversehens Opfer innenpolitischer Auseinandersetzungen wurden. Manch einer verlor nicht nur die Fassung, sondern auch seinen Job.

Werbung im emotionalen Umfeld

Das finanzielle Engagement unzähliger Unternehmen in Kunst und Kultur lässt sich grob vereinfacht auf einen Punkt bringen. Kunst sei ein Versprechen auf Glück, philosophierte der französische Schriftsteller Stendhal im 19. Jahrhundert.

Wider die Sprachpanscher

Vielen Zeitgenossen geht die ansteigende Flut eingedeutschter Englischbegriffe gehörig auf die Nerven. Selbst in Bereichen wie IT oder HR, die von "Denglisch" besonders heimgesucht werden, fragt man sich immer mehr: Was rede ich eigentlich für ein dummes Zeug? Wem solche Gedanken bekannt vorkommen, dem spricht Wolf Schneider mit seinem neuen Buch "Speak German!" tief aus der Seele.

Wirtschaftsethik und Whistleblowing

Schmiergeldaffären, Umleitung von Steuergeldern, Gammelkäse und Anlagebetrug machen in jüngster Zeit negative Schlagzeilen - und lassen die Debatte um Wirtschaftsethik einmal mehr aufflammen. Es sind die Führungsspitzen, die ethisch versagen. Doch geraten die Unternehmen meist ebenfalls in das Kreuzfeuer der Kritik. Erfolgreich und "richtig" wirtschaften - geht das überhaupt? Und wenn ja: Wie können Manager dazu gebracht werden?

Wo Milch und Honig fließen

Immer mehr Fach- und Führungskräfte zieht es ins Ausland. Manche wollen die Tür sogar für immer hinter sich schließen. Wie eine vom Bundeswirtschaftsministerium beauftragte Studie ergab, treiben miese Einkommen, hohe Steuern und fehlende Karrierechancen viele Leistungsträger aus dem Land. Wer sich verabschiedet, muss nicht gleich über den großen Teich hüpfen oder sein Glück "down under" suchen, denn viele Wünsche werden gleich um die Ecke wahr - in der Schweiz.

Wunsch nach Entspannung

Mit dem Rauchen aufhören oder sich mehr Zeit nehmen für die Kinder. Stets nimmt man sich zum Jahreswechsel einiges vor, was jedoch nur die wenigsten tatsächlich auf die Reihe kriegen. Für 2009 wünschen sich die Deutschen weniger Stress, wie eine Krankenkasse ermittelte. Mal sehen, ob das gelingt.

Zeitmanagement für Fachkräfte

Niemand weiß, wie lange die Krise noch anhalten wird. Eines ist sicher: Von den Beschäftigten wird mehr denn je abverlangt. Wie besonders gefragte Fachkräfte, sogenannte Wissensarbeiter, mit ihren Ressourcen umgehen, brachte eine neue Studie ans Licht.

Zündende Ideen

Wer eigene Ideen einbringt und so der Firma Vorteile verschafft, ist der Liebling vieler Arbeitgeber. Doch die deutsche Wirtschaft nutzt das kreative Potenzial ihrer Mitarbeiter noch zu wenig, teilte das Institut für Betriebswirtschaft (DIB) in Frankfurt nun mit. Darauf kann im Land der Dichter und Denker niemand stolz sein.

Warum blinder Aktionismus selten zum Ziel führt

Besonders im Berufsleben gibt es oft Phasen, in denen man unter Druck steht. Viele reagieren darauf hektisch und wollen direkt handeln. Man mag es kaum glauben, aber in vielen Situationen ist es sinnvoller, wenn man statt großem Aktionismus erstmal eine Sache liegen lässt. Auf diese Weise wird man nämlich nicht vom Chaos überschüttet und gewinnt einen klareren Blick auf die Dinge, was für eine Lösung sehr hilfreich sein kann. Denn ganz von alleine verschwindet das Problem durch das Aufschieben natürlich auch nicht. Die Devise heißt also einen freien Kopf zu bekommen, aber nicht vor dem Problem wegzulaufen. Die Variante des Ignorierens kann dagegen nämlich schwerwiegende Folgen haben und man wird resistent gegenüber Warnungen. 

Nun aber wieder zum eigentlichen Plan, dem Abwarten. Wer denkt, dass man keine Entscheidung abgibt, wenn man sich nicht direkt entscheidet, der irrt. Denn beim Entscheiden ist es wie beim Kommunizieren: Man kann nicht nicht kommunizieren, also kann man auch nicht nicht entscheiden. Man entscheidet sich mindestens gegen die Alternativen, gibt also auch eine Entscheidung ab. Schnelle impulsive Entscheidungen führen oft zu Fehltritten. Das "Aufschieben" hingegen kann dafür sorgen, dass sich manche Dinge von ganz alleine erledigen. Oder man verfügt an einem späteren Zeitpunkt bereits über mehr Informationen und einem sind kreativere Ideen eingefallen. Oder die eigentlich perfekte Lösung stellt sich doch nicht als so toll dar. Oder oder oder… 

Natürlich ist Abwarten nicht immer leicht, besonders wenn drum herum der Bär tobt. Aber wie sagt der Rheinländer: "Et hätt noch immer jot jejange!" Und am Ende wird fast immer der Ruhe ausstrahlende Wohlüberlegte dem impulsiven Hektiker überlegen sein. Die Hirnforschung belegt das: Wenn man sich in extremen Stresssituationen befindet, ist klares Denken fast undenkbar. Ebenso lassen Empathie, analytisches Denken und Improvisation nach und der Körper schaltet in eine Art Stand-by-Modus, in welchem er sich nur noch auf das Wesentliche beschränkt. 

Tipps für die geheime Suche nach dem neuen Job

Manchmal kommt es vor, dass man nach einem Neuanfang im Job strebt, weil man sich im aktuellen nicht genügend gefordert, bezahlt oder einfach nicht wertgeschätzt fühlt. EinJobwechsel steht dann nahe, doch gerade während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses ist der oft eine kleine Herausforderung. Welcher Arbeitgeber steht den Wechselambitionen seines Mitarbeiters schon positiv gegenüber? 

Im Folgenden haben wir ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt, wie die geheime Mission gelingt. Auch wenn Smartphone und Jobportale, wie jobware.de, die Jobsuche eigentlich von überall ermöglichen, sollte man so ehrlich sein und ihr nicht während der Arbeitszeit beim alten Arbeitgeber nachgehen. Ebenfalls sollten PC und Drucker vom gegenwärtigen Unternehmen nicht für Lebenslauf und Anschreiben für den neuen Job benutzt werden. Wird man erwischt, könnte das für eine nicht ganz so angenehme Atmosphäre sorgen. Will man immer Zugriff auf seine Unterlagen haben, kann man auf Speicherorte wie Dropbox, Google Drive oder andere Cloud Lösungen zurückgreifen. 

Auch der Kreis der Eingeweihten, die vom geplanten Jobwechsel wissen, sollte nicht allzu groß sein. Der Flurflunk ist schneller als man denkt und schwups ist die Nachricht schon bis in das Büro vom Chef hervorgedrungen. 

Auf die Diskretion kann man auch nochmal in der Bewerbung selbst aufmerksam machen, indem man explizit darauf hinweist, dass man sich in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis befindet und daher noch mehr auf die Vertraulichkeit setzt. 

Neben der proaktiven Suche kann man auch durch einen professionellen Social Media AuftrittHeadhunter und Co. auf sich aufmerksam machen. 

War die Bewerbung erfolgreich und man wurde zum Gespräch oder einem Telefonintervieweingeladen, sollte man auch das geschickt unterbringen und sich notfalls einen Tag dafür freinehmen. Darf man sich dann über eine Zusage freuen, sollte man mit der Übermittlung der frohen Botschaft warten, bis man den neuen Arbeitsvertrag wirklich unterschrieben hat. 

Betriebliche Sozialleistungen

Unter betrieblichen Sozialleistungen sind Leistungen des Arbeitgebers zu verstehen, die zusätzlich zum vereinbarten Arbeitsentgelt gezahlt oder gewährt werden. Begünstigte sind in der Regel die eigenen Mitarbeiter ggf. aber auch deren Angehörige oder die Unternehmensrentner.

Feedback-Gespräch mit Vorgesetztem

Gängige Praxis in vielen deutschen Unternehmen ist heutzutage das Feedback-Gespräch, das der Vorgesetzte mit seinem Mitarbeiter führt. Oftmals wird diese Form des Gesprächs auch als Zielvereinbarungsgespräch geführt.

Der Trend geht seit einiger Zeit aber auch schon in die Richtung, dass auch die Mitarbeiter ihren Vorgesetzten beurteilen oder ihm zumindest ein Feedback geben.

Anlass für diese Form des Feedback-Gespräches kann sein, dass

  • die Unternehmenskultur das Führen dieser Gespräche vorsieht
  • der Vorgesetzte das Feedback-Gespräch von sich aus beim Mitarbeiter einfordert
  • der Mitarbeiter von sich aus das Feedback-Gespräch mit dem Vorgesetzten sucht


Hat der Mitarbeiter bei dem Gespräch nur positive Dinge anzusprechen, so gestaltet sich ein derartiges Gespräch für den Mitarbeiter sicherlich sehr leicht. Schwieriger wird es erst, wenn der Mitarbeiter Kritikpunkte äußern möchte und sich unsicher ist, wie die Kritik vom Vorgesetzten aufgefasst wird. Eine besondere Rolle bekommt in diesem Fall auch die Unternehmenskultur, denn nur wenn hier ein offener und fairer Umgang zwischen den einzelnen Führungsebenen praktiziert wird, wird sich auch ein Mitarbeiter trauen, Kritik dem Vorgesetzten gegenüber zu äußern.


Hier einige vielleicht hilfreiche Tipps für ein erfolgreiches Feedback-Gespräch mit dem Vorgesetzen:

  • Erst einmal ist es wichtig, sich klar zu machen, dass auch ein Vorgesetzter die gleichen Empfindungen hat, wie ein Mitarbeiter. Bei einer Beurteilung können sowohl ein Vorgesetzter als auch der Mitarbeiter nicht wissen, wie die Beurteilung ausfallen wird.
  • Bei der Vorbereitung des Gesprächs solltest du berücksichtigen, welcher Typ von Mensch dein Vorgesetzter ist, d.h. ob er per se kritikfähig ist oder in diesem Punkt besonders vorsichtig behandelt werden muss.
  • Des weiteren kann es entscheidend sein, in welcher Atmosphäre du das Gespräch mit dem Vorgesetzten führst. Ein Gespräch im Büro des Vorgesetzten kann eventuell einen ganz anderen Verlauf haben, als in einer ungezwungenen Atmosphäre, wie z.B. beim Betriebsausflug, bei einem Seminarabend oder auf der Fahrt zu einer gemeinsamen Dienstreise. Letztere sind sicherlich schwierig zu realisieren, wenn das Feedback-Gespräch in der Unternehmenskultur implementiert ist und somit im Unternehmen geführt wird.
  • Bei einem Feedback-Gespräch sollte auf jeden Fall das 4-Augen-Prinzip gewahrt bleiben. Nichts ist schlimmer, als wenn der zu Beurteilende vor Dritten kritisiert wird.
  • Sollte das Feedback-Gespräch auf Wunsch des Mitarbeiters geführt werden, so sollte der Mitarbeiter den Vorgesetzten vorab darüber informieren, dass er das Gespräch mit dem Vorgesetzten sucht und auch den Inhalt des Gesprächs bekannt geben, so dass sich der Vorgesetzte auch entsprechend darauf einstellen kann.
  • Mögliche Kritikpunkte sollten auf jeden Fall sachlich vorgetragen werden, d.h. sie dürfen den Gesprächspartner nicht persönlich angreifen, da er sonst blockiert und nicht mehr aufnahmebereit sein wird.
  • Wichtig ist es auch, keine pauschalen Aussagen zu treffen, sondern Kritikpunkte immer an konkreten Beispielen zu belegen.
  • Durch die Verwendung von Ich-Botschaften wird der Vorgesetzte eher dazu bereit sein, Kritik anzunehmen.
  • Des Weiteren kann es hilfreich sein, die gewünschte Verhaltensänderung zu formulieren, z.B. „Ich würde mir wünschen, eine konkrete Zeitvorgabe für mein Projekt xy zu bekommen“.


Feedback-Gespräche können generell erheblich dazu beitragen, dass die Zusammenarbeit zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter positiv beeinflusst wird. Sowohl der Vorgesetzte als auch der Mitarbeiter müssen sich mit ihrer Person, mit ihrer Funktion im Unternehmen und mit ihren Aufgaben auseinandersetzen und sich selber immer wieder kritisch hinterfragen.

Arbeitszeitkonto

In vielen deutschen Unternehmen verfügen Arbeitnehmer heutzutage über ein Arbeitszeit-konto.

Auf dem Arbeitszeitkonto werden die Differenzen zwischen tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden und der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit verbucht. Somit kann das Arbeitszeit-konto sowohl einen positiven Saldo (Plusstunden) als auch einen negativen Saldo (Minus-stunden) aufweisen.

Mitarbeiter können der Auftragslage entsprechend eingesetzt werden und müssen bei einer schlechten wirtschaftlichen Lage nicht entlassen werden.

Für die Mitarbeiter bedeutet dies den Vorteil, dass sie ihre Arbeitskraft effektiv einsetzen können und Beruf und Privatleben besser miteinander vereinbaren können. So haben sie z.B. die Möglichkeit durch den Abbau von Zeitguthaben private Dinge zu erledigen, ihren Urlaub zu verlängern oder eher in Rente zu gehen.

 

Verschiedene Arten von Arbeitszeitkonten:

Gleitzeitkonto

Das Gleitzeitkonto ist die am häufigsten vorkommende Form eines Arbeitszeitkontos in deutschen Unternehmen.

Hier wird täglich die geleistete Ist-Arbeitszeit erfasst und mit der Soll-Arbeitszeit verglichen. Die Differenz wird dann ausgewiesen und ist in der Regel für den aktuellen Tag oder als kumulierter Wert abrufbar.

Das Gleitzeitkonto muss in der Regel am Monatsende ausgeglichen sein bzw. es dürfen oft auch eine festgelegte Anzahl an Stunden in den Folgemonat übernommen werden.


Jahresarbeitszeitkonto

Auf dem Jahresarbeitszeitkonto können die Arbeitnehmer eine größere Anzahl an Stunden sammeln. In Zeiten mit einer guten Arbeitsauslastung können Arbeitnehmer Stunden aufbauen und in Zeiten mit einer niedrigen Auslastung Stunden abbauen. Unternehmen können somit auf entsprechende Auftragsschwankungen reagieren und brauchen Arbeitnehmer in wirtschaftlich schlechten Zeiten nicht zu entlassen.


Langzeitkonto

Auf einem Langzeitkonto können die Arbeitnehmer Zeitguthaben über einen längeren Zeitraum ansparen. Diese Zeitguthaben können dann z.B. für einen Langzeiturlaub, für Kinderbetreuungszeiten oder für einen früheren Ruhestand verwendet werden.

Bei allen Formen der Arbeitszeitkonten ist zu beachten, dass es Regelungen zum Ausgleich der Stunden geben muss und die Zeitguthaben für den Fall eines Konkurses des Unternehmens abgesichert sein müssen.

Wenn der neue Job plötzlich nicht mehr gefällt

Neuer Job, neues Glück. Besonders viele Berufseinsteiger freuen sich auf ihren Karrierestart – vielleicht sogar in ihrem absoluten Wunschunternehmen. Einige stellen aber dann schon nach kurzer Zeit fest, dass genau diese Firma oder die angestrebte Position nicht ihren Vorstellungen entspricht. Eine schwierige Situation, vor allem, weil es gerade in den ersten Monaten gilt, seine Kollegen und Vorgesetzten von seinen Qualitäten zu überzeugen

Die ersten Monate können dann oft sehr lang sein. Auch die Unternehmen können ihre Mitarbeiter während der Probezeit ganz schnell vor die Tür setzen, sogar ohne Angabe von Gründen und mit einer Frist von zwei Wochen. Mehrere Studien in den vergangenen Jahren haben ergeben, dass etwa die Hälfte aller Vorgesetzten sich innerhalb der Probezeit schneller und bereitwilliger von ihren neuen Mitarbeitern trennt. Aber auch für die Unternehmen selbst sind die ersten Monate eine Probezeit, schließlich muss auch der Mitarbeiter glücklich mit seinem neuen Job sein. 

"Am Anfang muss man erst mal schauen, nach welchem Takt gespielt wird und welche Regeln gelten", meint Martin Wehrle in der WirtschaftsWoche. Noch während der Probezeit oder unmittelbar danach zu kündigen, sollte allerdings nur ein Notfallplan sein. "Eine Kündigung nach der Probezeit ist gerade für Einsteiger nicht ratsam. Das Berufsleben spielt sich nicht mehr im Semestertakt ab. Sie müssen beweisen, dass sie sich engagieren können und Durchhaltevermögen besitzen. Darum sollten sich Hochschulabsolventen ihren ersten Arbeitgeber gut aussuchen", rät Thomas Küpper, Geschäftsführer der Karriereberatung karrierekick.de, im Interview mit der Computerwoche

Besser ist es, sich eingehend zu fragen, was genau mir an meinem neuen Job nicht gefällt. Sind es die Kollegen? Kann ich vielleicht auch etwas tun, damit es mir an meinem Arbeitsplatz wieder besser gefällt oder ist es einfach die Position, die mich unglücklich macht? Wenn dann allerdings nur noch ein Jobwechsel in Frage kommt, sollte dieser auf jeden Fall gut begründet sein. 

Kündigungsfristen

Wie sieht es eigentlich aus, wenn du bei einem Arbeitgeber beschäftigt bist und du irgendwann der Meinung bist, dein Arbeitsverhältnis fristgerecht mit einem Kündigungschreiben beenden zu wollen. Welche Kündigungsfristen gelten für dich bzw. welche Kündigungsfristen hat der Arbeitgeber im Falle einer arbeitgeberseitigen Kündigung zu beachten?

Grundlage für die gesetzlichen Kündigungsfristen ist das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).

Nach § 622 Abs. 1 BGB kann das Arbeitsverhältnis von Arbeitnehmern (Arbeitern oder Angestellten) mit einer Frist von vier Wochen

  • zum Fünfzehnten

oder

  • zum Ende eines Kalendermonats

gekündigt werden.

Erfolgt eine Kündigung durch den Arbeitgeber, so verlängert sich die Kündigungsfrist in Abhängigkeit von der Dauer der Beschäftigung wie folgt:

 

Bei einer Beschäftigungszeit von mind.Kündigungsfrist zum Ende des Kalendermonats
2 Jahren 1 Monat
5 Jahren 2 Monate
8 Jahren 3 Monate
10 Jahren 4 Monate
12 Jahren 5 Monate
15 Jahren 6 Monate
20 Jahren 7 Monate


Bei der Berechnung der Beschäftigungszeit des Arbeitnehmers werden nur die Zeiten berücksichtigt, die nach der Vollendung des 25. Lebensjahres liegen.

Ist eine Probezeit vereinbart (längstens für die Dauer von 6 Monaten), so kann das Arbeitsverhältnis innerhalb der Probezeit mit einer Frist von 2 Wochen gekündigt werden.

Sofern die Mindestfristen nicht unterschritten werden, kann die Kündigungsfrist jedoch auch einzelvertraglich vereinbart werden, ggf. nach den Bestimmungen des jeweils gültigen Tarifvertrages.


Kürzere Kündigungsfristen dürfen nur vereinbart werden

  • bei vorübergehenden Aushilfen (bis zu einer Dauer von 3 Monaten)
  • bei Arbeitgebern, die in der Regel nicht mehr als 20 Arbeitnehmer (ausschließlich der Auszubildenden) beschäftigen und eine Kündigungsfrist von 4 Wochen nicht unterschreiten.


Nach § 622 Abs. 6 BGB darf für die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitnehmer keine längere Frist vereinbart werden als für die Kündigung durch den Arbeitgeber.

Es gibt aber auch den Fall einer fristlosen Kündigung.

Kündigungsschutz, Kündigungsverbote, Zustimmungserfordernisse bei Kündigungen und Beschäftigungsverbot stehen unter besonderem schutz der Arbeitsschutzgesetze.

So holt man sich den Sommer ins Büro

Die Temperaturen auf dem Thermometer klettern immer höher, doch seit Ende der Schulzeit ist es leider auch mit dem Hitzefrei vorbei. Gerade dann fällt der Weg ins Büro schwer, doch mit ein paar kleinen Tipps und Tricks kann man sich die Tage so angenehm wie möglich gestalten und sich den Sommer mit ins Büro nehmen.

  • Für den Extrakick an Motivation hilft die eigene Playlist, die du mit Sommer verbindest. Die muss nicht allgemein sommertypische Musik enthalten, Hauptsache man selber assoziiert sommerliche Erinnerungen damit.
  • Hell deinen Arbeitsplatz auf und schaff sommerliche Atmosphäre. So schafft man sich schnell mit den passenden Farben und Accessoires ein bisschen Urlaubsfeeling und bessere Laune.
  • Nutze die unproduktive Zeit, um zur nächsten Eisdiele zu gehen und dir eine kleineBelohnung zu gönnen. Du wirst produktiver als vorher an deinen Arbeitsplatz zurückkehren.
  • Insbesondere die, die nicht in einem transparenten lichtdurchfluteten Glaskasten sitzen, sollten über eine neue Beleuchtung nachdenken. Es wurde bewiesen, dass Helligkeitenormen Einfluss auf das Wohlbefinden hat. Ein sogenanntes ”happy light” beispielsweise, hat Einfluss auf Stimmung, Konzentration und Energie.
  • Auch die passende Kleidung kann die Laune heben. Ist das Lieblingskleidungsstück der Frau das schöne Sommerkleid, sollte sie versuchen es in ihr Outfit zu integrieren. Dabei aber nicht vergessen, den firmeninternen Dresscode einzuhalten.
  • Einfach mal das typische Butterbrot zu Hause lassen. Bei den Kollegen kommt es mit Sicherheit gut an, zu einem indoor BBQ einzuladen. Anstatt sich um einen richtigen Grill kümmern zu müssen, müssen die Kollegen lediglich ein paar Zutaten wie Brötchen und Ketchup für Hot Dogs mitbringen.
  • Raus an die frische Luft! Nur 5 Minuten sind ausreichend um besser gelaunt an den Schreibtisch zurückzukehren und dann effizientere Ergebnisse zu liefern.
  • Den Kollegen gute Laune schenken? Das könnte mit Eis am Stiel funktionieren. Einfach mal das Gefrierfach füllen und sich bei Bedarf selbst eins nehmen und draußen verspeisen.
  • Eine Pflanze! Außer dass sie wortwörtlich für gutes Klima sorgt, bringt ihr Grün das Gefühl von Natur ins sonst so nüchterne Büro.
  • Ein ”sommer-freundlicherer” Zeitplan! Wenn möglich, starte deinen Arbeitstag eine Stunde früher und genieße dafür früher die Nachmittagssonne. Das Gleiche kann man auf die komplette Woche beziehen- wer sich den Großteil der Arbeit bereits auf den Anfang der Woche legt, kann am Freitag früher Schluss machen.
  • Bring Abwechslung in deine Pausen! Iss draußen, lies ein Buch im Park gegenüber oder mache einen Spaziergang. Man kann auch mitten am Tag aktiv sein, ohne nachher hinterher zu hängen.
  • Warum anstatt den Zug nicht einfach mal das Fahrrad nehmen? Sollte die Strecke zu weit sein, ist ebenfalls eine Option die Route zu ändern. Das sorgt für mehr Abwechslung, als man zunächst denkt.


Auch wenn die Ratschläge keinen richtigen Sommerurlaub ersetzen können, so helfen sie jedoch wesentlich sich die warme Wartezeit zu verschönern.

Kostenübernahme

Solltest du nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch eine neue Stelle in einer anderen Stadt antreten, so ist es nicht unüblich, dass der neue Arbeitgeber dem Arbeitnehmer bei der Wohnungssuche behilflich ist und sich an den Kosten, die im Rahmen der doppelten Haus-haltsführung anfallen, beteiligt. Diese individuellen Vereinbarungen sollten als Zusatz mit in den Arbeitsvertrag aufgenommen werden. In folgenden Fällen kann dich dein Arbeitgeber bei den für dich anfallenden Kosten unterstützen.

 

Umzugskosten

Wenn der Berufsbeginn mit einem Ortswechsel verbunden ist, tragen viele Arbeitgeber ganz oder teilweise die Kosten für den Umzug. Oft ist eine (gestaffelte) Rückzahlungsklausel eingebaut für den Fall, dass der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis nach kurzer Zeit kündigt.

 

  • Die Kosten des Umzuges von Ort x nach Ort y werden dem Arbeitgeber durch Vorlage einer Speditionsrechnung nachgewiesen und in voller Höhe übernommen (Alternativ:bis zu einem Höchstbetrag von x Euro übernommen.).
  • Die aus Anlass des Umzuges entstandenen zusätzlichen Kosten und Aufwendungen (Kaution, doppelte Miete etc.) werden vom Arbeitgeber in der nachgewiesenen Höhe bis zu einem Höchstbetrag von x Euro übernommen.

 

Schalten eines Wohnungsgesuchs

Im Arbeitsvertrag kann ebenso der Passus aufgenommen werden, dass der Arbeitgeber für den Arbeitnehmer ein Wohnungsgesuch schaltet.

 

Fahrtkosten/ Familienheimfahrten

In manchen Fällen beteiligt sich dein Arbeitgeber bei den anfallenden Fahrtkosten, wenn du deine Familie an den Wochenenden besuchst.

  • Dem Arbeitnehmer werden 2 mal pro Monat die Familienheimfahrten erstattet (z.B. durch Abrechnung der Entfernungskilometer oder durch die Übernahme der Kosten einer Bahnfahrkarte).


Es kann aber auch sein, dass dir dein Arbeitgeber einen Firmenwagen zur Verfügung stellt, den du auch privat nutzen kannst. Solch ein privat genutzter Firmen-PKW muss dann versteuert werden.

 

Unterkunftskosten/ Mietkostenzuschuss

Für den Fall, dass du dir in deinem neuen Ort eine Wohnung anmieten musst oder mit der Miete für eine weitere Wohnung in einer anderen Stadt belastet wirst, kann folgende Klausel in deinen Arbeitsvertrag aufgenommen werden:

  • Der Arbeitnehmer erhält einen Mietkostenzuschuss in Höhe von X,-- Euro.
  • Dem Arbeitnehmer werden im Rahmen der doppelten Haushaltsführung die Mietkosten am Arbeitsort bis zu einer Höhe von x,-- Euro erstattet.

"Aus und vorbei” - Wenn Liebeskummer die Arbeit belastet

Früher oder später macht jeder damit seine Erfahrungen: Liebeskummer. Natürlich trifft es den Verlassenen mehr, da dieser vor vollendete Tatsachen gestellt wird und in der Regel dauert es seine Zeit, bis man die Trennung verarbeitet hat. Alltägliche Dinge oder Handlungen erinnern stets an den verflossenen Partner und so wird die Wunde immer wieder aufgerissen. Wer bereits Liebeskummer hatte weiß, dass Symptome, wie Magenschmerzen, Übelkeit, Herzrasen und Kopfschmerzen keine Seltenheit sind. Alle Versuche, sich abzulenken, scheitern und man kann sich auf nichts längere Zeit konzentrieren. Erste Hilfe ist, sich den Frust von der Seele zu reden. Aber was tut man gegen die körperlichen Beschwerden? Sollte man sich nun wegen Liebeskummer krankschreiben lassen?

Diese Frage lässt sich meiner Meinung nach nicht pauschal beantworten, da es immer auf die individuelle Situation ankommt. Dennoch ist bei ernsthaften Beschwerden, wie starken Kopfschmerzen und Magenbeschwerden, die die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz einschränken, ein Gang zum Arzt ratsam, denn auch ein gebrochenes Herz kann krank machen. Ein paar Tage Ruhe helfen meist, den ersten "Schock" zu verarbeiten und sich schließlich auch wieder auf den Alltag und die Arbeit zu konzentrieren. Allerdings sollte man sich nicht auf Liebeskummer ausruhen um "blau zumachen", denn das kann schnell den Job gefährden. Und mal im Ernst: Keine Ex-Beziehung ist es wert, seinen Arbeitsplatz zu riskieren, oder?

Darwin? Nein, danke!

Eine Umfrage der Universität Dortmund hat jetzt ergeben, dass jeder achte Lehramt-Student Darwins Evolutionstheorie für fragwürdig hält. Das sind rund 15 Prozent der angehenden Lehrerinnen und Lehrer. Zudem lehnt jeder siebte Biologiestudent die Evolutionstheorie ab. Aber nicht nur in Dortmund, sondern auch in Siegen, gaben künftige Lehrer an, Zweifel an der gemeinsamen Herkunft von Mensch und Affe zu haben und daran, dass das Leben vor Leben 3,7 Milliarden Jahren entstand.

Kritiker befürchten, dass die angehenden Lehrer im Unterricht später keinen rein wissenschaftlichen Standpunkt vertreten. Erschreckend waren jedoch nach Meinung des Biologie-Didaktik-Professors Dittmar Graf, der die Umfrage durchführte, auch das generelle Unwissen der meisten Studenten im Bereich der Evolutionstheorie. Graf macht dafür jedoch nicht allein religiöse Gründe verantwortlich, sondern eine generelle Skepsis, dass der Mensch vom Affen abstammt.

Betriebliche Altersversorgung

Vielen Arbeitnehmern ist gar nicht bekannt, dass sie einen gesetzlichen Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung haben.


Die betriebliche Altersversorgung stellt eine Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung und zur privaten Altersvorsorge der Arbeitnehmer dar. Der Arbeitgeber sagt hierbei einem Arbeitnehmer Leistungen der Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung aus Anlass seines Arbeitsverhältnisses zu. Rechtliche Grundlage ist das Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (Betriebsrentengesetz – BetrAVG). Die Durchführung der betrieblichen Altersversorgung erfolgt entweder über den Arbeitgeber direkt oder über einen Versorgungsträger.

 

Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung

1. Direktzusage
Der Arbeitgeber verpflichtet sich direkt gegenüber dem Arbeitnehmer, später für ihn Versorgungsleistungen zu zahlen. Hierfür bildet er Rückstellungen in seiner Bilanz.
2. Direktversicherung
Der Arbeitgeber (in diesem Fall Versicherungsnehmer) schließt eine Rentenversicherung für den Arbeitnehmer (Begünstigter) ab.
3. Pensionsfonds
Die Durchführung erfolgt durch rechtlich selbstständige Unternehmen. Die Anlage-strategie ist für den Arbeitnehmer mit einem größeren Risiko verbunden als bei der Pensionskasse.
4. Pensionskasse
Die Durchführung erfolgt durch rechtlich selbstständige Unternehmen. Hier stehen sichere Anlagen ohne Risiko im Vordergrund.
5. Unterstützungskasse
Die Versorgungsleistung erfolgt durch den Arbeitgeber. Die Durchführung aber durch eine rechtlich selbstständige Kasse.


Da bei Pensionsfonds, Pensionskassen und Unterstützungskassen die Durchführung bei einem rechtlich selbstständigen Unternehmen erfolgt, werden diese Arten der betrieblichen Altersversorgung auch als mittelbare Durchführungswege bezeichnet.


Bei der Direktzusage, den Pensionsfonds und den Unterstützungskassen besteht eine Pflichtversicherung beim Pensions-Sicherungs-Verein. Dieser tritt im Falle einer Insolvenz des Arbeitgebers ein und übernimmt die Zahlungen aus der Versorgungszusage an den Arbeitnehmer.


Welche der aufgeführten Möglichkeiten der Arbeitgeber anbietet, wird entweder einzelvertraglich zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geregelt oder ist in einer Betriebsvereinbarung oder einem Tarifvertrag festgelegt.


Wird keine Vereinbarung oder Regelung in Bezug auf eine betriebliche Altersversorgung getroffen, so kann der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber verlangen, dass von seinen Entgeltansprüchen bis zu 4% der Beitragsbemessungsgrenze (alte Bundesländer) in der gesetzlichen Rentenversicherung durch Entgeltumwandlung für seine betriebliche Altersversorgung verwendet werden. Bei der Entgeltumwandlung handelt es sich also um eine ausschließlich vom Arbeitnehmer finanzierte betriebliche Altersversorgung. Der geförderte Höchstbetrag liegt für 2009 bei jährlich 2.592 Euro, also monatlich bei 216 Euro.


Durch die Entgeltumwandlung fließt ein Teil des Gehaltes somit steuer- und sozialabgabenfrei in die Betriebsrente ein. Oft wird das Urlaubs- oder Weihnachtsgeld für die Entgeltumwandlung verwendet, so dass der gesamte Jahresbeitrag mit einer einzigen Zahlung beglichen wird. Gerade für Besserverdienende mit einem hohen Steuersatz lohnt sich die Ersparnis. Der Arbeitgeber profitiert ebenfalls von dieser Möglichkeit, da auch er Steuern und Sozialabgaben spart.


Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, die betriebliche Altersversorgung seiner Mitarbeiter finanziell zu unterstützen. In der Praxis beteiligt sich der Arbeitgeber jedoch oftmals durch Zuschüsse an den Versorgungsbeiträgen seiner Arbeitnehmer.


Der Arbeitgeber muss laut § 1 Abs. 1 BetrAVG für die Erfüllung der von ihm zugesagten Leistungen einstehen, also auch dann, wenn die Durchführung nicht unmittelbar über ihn sondern über einen Versorgungsträger erfolgt.


Unverfallbare Anwartschaft:


Einem Arbeitnehmer, dem Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung zugesagt worden sind, bleibt seine Anwartschaft erhalten, wenn

  • das Arbeitsverhältnis vor Eintritt des Versorgungsfalls, jedoch nach Vollendung des 25. Lebensjahres endet

und

  • die Versorgungszusage zu diesem Zeitpunkt mindestens 5 Jahre bestanden hat.


Zusagen aus einer Entgeltumwandlung sind sofort unverfallbar.


Bei einem Arbeitgeberwechsel ist es möglich, die unverfallbare Anwartschaft mitzunehmen, sofern sich der neue Arbeitgeber dazu bereit erklärt. Er ist jedoch nicht dazu verpflichtet, die Anwartschaft zu übernehmen.


Im Alter ist die Betriebsrente voll steuerpflichtig.


Vorteile für den Arbeitnehmer:

  • Steuervorteile
  • Evtl. finanzielle Beteiligung des Arbeitgebers
  • Kapitalwahlrecht garantiert Flexibilität am Ende der Laufzeit (Auszahlung in einer Summe ist möglich)
  • Absicherung der Geldanlage auch bei Insolvenz (ggf. durch Pensions-Sicherungs-Verein / PSV)
  • unter bestimmten Bedingungen Erwerb einer unverfallbaren Anwartschaft


Aufgrund der Komplexität dieses Themas wird keine Gewähr auf Vollständigkeit gegeben. Der Abschluss einer betrieblichen Altersversorgung bedarf sicherlich einer individuellen persönlichen Beratung.

Wenn das iPhone zur Sucht wird

Ohne ihr Smartphone fühlen sich viele nackt. iPhone-Besitzer sind laut einer dänischen Marktanalyse sogar dem großen Selbstbetrug ausgesetzt, das schönste und beste Telefon zu haben und merken es noch nicht einmal, unter welchem Wahn sie damit angeblich leiden. Smartphone-Fans werden mittlerweile sogar als "seelenlose Zombies" bezeichnet.

Psychologen warnen daher vor der hohen Suchtgefahr, die in diesen Handys steckt. Denn sie ersetzen für deren Besitzer mehr und mehr die Realität. Viele lagern ihr iPhone beispielsweise unter ihrem Kissen, damit sie auch im Schlaf immer "up-to-date" sind. Und wenn das iPhone für kurze Zeit unauffindbar ist: "Oweia". Dann wird panisch gesucht.

Dabei sind sie ja wirklich verlockend, diese Smartphones. Für jede Lebenslage gibt es die passende App und spielerisch einfach ist die Bedienung auch noch. Spiele für kurze Pausen, Kalorieninfos für das schnelle Essen in der Mittagspause bis hin zur realen Flugzeugverfolgung auf einem Radar, Apps machen vieles einfacher. Die Szene der iPhone-Zombies wird immer größer, und ihre Sucht, es nicht mehr aus den Augen zu lassen und jede freie Minute damit zu verbringen, auch. Doch den Nutzen der Smartphones stellt kaum ein Besitzer infrage.

Forscher nennen diese Leidenschaft auch gern "Stockholmsyndrom". Dies besagt, dass Geiseln innerhalb einer belastenden Situation Sympathie für ihren Geiselnehmer entwickeln. Und je teurer ein gekaufter Artikel ist, desto mehr verteidigen wir ihn. Schließlich möchte man sich nicht den Fehler eingestehen, sich für etwas sinnloses und darüber hinaus viel zu teures Produkt entschieden zu haben.

Eine amerikanische Studie beweist zudem seit kurzem, dass Smartphones wie das iPhone sogar negative Auswirkungen auf unser soziales Verhalten haben. "Je mehr Schnickschnack die Geräte bieten desto größer die Gefahr einer übertriebenen Fixierung", erklärt Psychotherapeutin Lisa Merlo von der Universität Florida. Sie machte die Beobachtung, dass einige Probanden vorgaben, sie würden telefonieren oder Apps bedienen, bloß um Augenkontakt zu vermeiden. Und aus purer Angst etwas zu verpassen, hatten viele ihr Smartphone immer stets griffbereit. Doch wie schafft man es, von dieser ganz speziellen Sucht loszukommen? Hier fünf wertvolle Tipps:

1. Definiert euren Selbstwert nicht über die Anzahl der Anrufe oder Kurznachrichten. Versucht, euch eine besonders positive Sicht eurer Person anzueignen, das steigert das Selbstwertgefühl;

2. Macht ab und zu allein einen Ausflug ins Freie und lasst dabei euer Smartphone zu Hause;

3. Legt euer Handy an Orte im Haus oder in der Wohnung, wo ihr euch nur ungern aufhaltet, zum Beispiel in der Abstellkammer oder im Keller;

4. Beschränkt eure Kommunikation nicht nur auf das Smartphone, trefft alte Bekannte oder Freunde lieber persönlich, denn nur so pflegt ihr reale Beziehungen und Kontakte;

5. Schaltet das Smartphone nachts aus, den SMS Ton tagsüber auf lautlos und kontrolliert maximal zwei Mal täglich, ob eine wichtige Nachricht eingegangen ist.

Riester-Rente

In einigen Jahren wird die gesetzliche Rentenversicherung das Einkommen im Alter nicht mehr sichern können. Immer weniger Beitragszahler stehen immer mehr Rentenempfängern gegenüber, so dass die Beiträge zur Rentenversicherung angehoben und die Rentenleistungen zeitgleich gekürzt werden müssen.


Schon heute ist es so, dass die Rentenleistungen von Rentnern, die zwischen 61 und 66 Jahren alt sind, nur bei 60 Prozent ihres letzten Lohn oder Gehalts liegen. Somit entstehen hohe Deckungslücken. Bei Besserverdienenden fällt dieser Unterschied sogar noch höher aus, da das Einkommen, das über der so genannten Beitragsbemessungsgrenze liegt, bei der Berechnung des Rentenanspruchs keine Berücksichtigung findet.


Als eine private Altersvorsorge auf freiwilliger Basis wird die Riester-Rente durch Zulagen und Steuerfreibeträge staatlich gefördert. Eingeführt wurde sie am 01. Januar 2002. Ihren Namen erhielt sie durch den damals amtierenden Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester. Seit der Einführung 2002 wurden bereits 11,5 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen.

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Stand: Juni 2008).

 

Ziel der Riester-Rente

Die Riester-Rente soll breite Bevölkerungskreise dazu motivieren, selber etwas für Ihre Altersvorsorge zu tun, damit durch die Zusatzrente die Deckungslücken des Einzelnen verringert werden und der gewohnte Lebensstandard aufrecht erhalten werden kann. Die Alterssicherung erhält dadurch eine solidere Grundlage.


Da es sich bei der Riester-Rente um ein sehr komplexes Thema handelt, werden hier nur einige Bausteine der Rente erläutert. Es wird keine Gewähr für Vollständigkeit gegeben.


Wie viel Förderung erhalte ich vom Staat?

 

JahrGrundzulage für LedigeGrundzulage für Verheiratete

(es bestehen 2 Verträge)

Kinderzulage¹
Ab 2002 38 Euro 76 Euro 46 Euro
Ab 2004 76 Euro 152 Euro 92 Euro
Ab 2006 114 Euro 228 Euro 138 Euro
Ab 2008 154 Euro 308 Euro 185 (300²) Euro


¹Bei Eltern, die miteinander verheiratet sind, nicht dauernd getrennt leben und beide unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind, steht die Kinderzulage – unabhängig von der Festsetzung des Kindergeldes – der Mutter zu. Auf Antrag beider Eltern kann die Kinderzulage vom Vater in Anspruch genommen werden. Bei eheähnlichen Lebensgemeinschaften kann der Vater des Kindes nur die Kinderzulagen beantragen, wenn er Kindergeldberechtigter ist und das Kindergeld bezieht.


Die Grundzulage für Verheiratete wird zu gleichen Teilen auf zwei Verträge aufgeteilt.


Die o.g. Zulagen fließen direkt in den Vertrag und werden nicht an den Beitragszahler ausgezahlt.


Die Zulagen werden nur für förderfähige Sparformen gewährt, die die Zertifizierungsvoraussetzungen erfüllen.


Die Zulagen müssen grundsätzlich beantragt werden, evtl. durch einen Dauerzulagenantrag.

Mindestbeitrag

Die volle Zulage wird gewährt, wenn ein Mindestbeitrag gezahlt wird (Basis: sozial- versicherungspflichtiges Einkommen des Vorjahres). Ansonsten wird die Zulage anteilig gewährt.

 

JahrErforderlicher MindestbeitragHöchstbetrag
Ab 2002 1% 525 Euro
Ab 2004 2% 1.150 Euro
Ab 2006 3% 1.575 Euro
Ab 2008 4% 2.100 Euro


Des weiteren gibt es einen Sockelbeitrag für den Eigenbeitrag:

 

JahrOhne KindMit 1 KindMit 2 Kindern
2002-2004 45 Euro 38 Euro 30 Euro
Ab 2005 - 60 Euro -

 

Aktuelles zum Thema Riester-Rente für 2008

Kinderzulage

²Für Kinder, die ab 2008 geboren wurden, wird eine Kinderzulage in Höhe von 300 Euro gezahlt. Bei den Kindern, die bis 2007 geboren wurden, bleibt es bei der Kinderzulage in Höhe von 185 Euro.


Interessantes für Berufseinsteiger

Damit junge Menschen einen Anreiz erhalten, frühzeitig einen Riester-Vertrag abzuschließen, wird Riester-Sparern, die zu Beginn des Kalenderjahres das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ab 2008 einmalig ein Berufseinsteiger-Bonus von 200 Euro gewährt.


Eigenheimrentengesetz

Durch das neue Eigenheimrentengesetz wird Riester-Sparen jetzt noch attraktiver. So wird selbst genutztes Wohneigentum besser in die Riester-Förderung einbezogen.


Künftig werden auch Tilgungsbeiträge zur Abbezahlung eines Baukredits mit Riester-Zulagen gefördert. Zudem kann das gesamte Riester-Kapital zur Anschaffung oder Entschuldung einer Immobilie oder zu Beginn der Auszahlungsphase zur Entschuldung einer bereits in der Vergangenheit angeschafften Wohnung aus dem Altersvorsorgevertrag entnommen werden.


Die Neuregelungen gelten rückwirkend ab 1. Januar 2008.

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales).


Zertifizierungsvoraussetzungen

  • Die Summe der eingezahlten Beiträge (Eigenleistung + staatliche Zulage) muss zu Beginn des Auszahlungszeitpunktes garantiert werden
  • Leistungen sind frühestens ab dem 60. Lebensjahr abrufbar
  • Leistung muss als lebenslange Rentenzahlung erfolgen, wobei bei Rentenbeginn ein Teilbetrag von bis zu 30 % ausgezahlt werden kann
  • Informationen des Anbieters (z.B. über die Verwendung der Vorsorgebeiträge, die Höhe der Verwaltungskosten, u. ä.) müssen bereitgestellt werden
  • Verteilung der Abschluss- und Vertriebskosten auf mindestens 5 Jahre
  • Vierteljährliche Kündigungs- oder Ruhestellungsmöglichkeit muss vorhanden sein
  • Laufende Beitragszahlung


Zulagenberechtigter Personenkreis

Bei Vorliegen von unbeschränkter Steuerpflicht:

 

  • Rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer und Selbstständige
  • Beamte, Beamtenanwärter, Richter, Soldaten und Amtsträger
  • Wehr- und Zivildienstleistende
  • Landwirte
  • Eltern in der Kindererziehungszeit (höchstens jedoch für die ersten 3 Lebensjahre eines jeden Kindes)
  • Bezieher von Lohnersatzleistungen (z. B. Arbeitslosengeld, Krankengeld)
  • Geringfügig Beschäftigte, sofern sie den Arbeitgeberbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung durch eigene Beiträge aufstocken
  • Studenten, sofern sie neben dem Studium im laufenden Jahr eine sozialversicherungs-pflichtige Tätigkeit ausgeübt haben.
  • Pflegepersonen (z.B. bei Pflege von Angehörigen im Haushalt)
  • Bezieher von Vorruhestandsgeld, sofern diese zuvor pflichtversichert waren
  • Ehepartner aller Zulagenberechtigten, die einen eigenen Vertrag haben und nicht dauernd getrennt lebend sind
  • Bezieher von Erwerbsminderungsrenten


Nicht zulagenberechtigt sind:

 

  • nicht versicherungspflichtige Selbstständige
  • geringfügig Beschäftigte mit Versicherungsfreiheit
  • freiwillig Rentenversicherte
  • Studenten ohne eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit im laufenden Jahr
  • Bezieher einer Vollrente
  • Rentner wegen Berufsunfähigkeit, Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit ohne rentenversicherungspflichtige Beschäftigung
  • Bezieher von Sozialhilfe


Mögliche Formen der Riester-Rente

  • Banksparplan/ Investmentfondsparpläne
  • Rentenversicherungen (klassich oder fondsgebunden)
  • Fondssparplan
  • Pensionskasse
  • Pensionsfonds
  • Direktversicherung
  • Erwerb von selbstgenutzten Immobilien (Eigenheimrente)


Vorteile

  • Hohe staatliche Förderung durch Zulagen und Steuerersparnis
  • Hohe Renditen
  • Garantierte Verzinsung
  • Garantierte lebenslange Rente
  • Flexibler Rentenbeginn
  • Flexible Beiträge
  • Das angesparte Kapital ist pfändungssicher
  • Das angesparte Guthaben kann auf eine andere Anlageform oder auf einen anderen Riester-Anbieter übertragen werden (Gebühren fallen allerdings an)
  • Bei Rentenbeginn können bis zu 30% des angesparten Guthabens in einem Betrag ausgezahlt werden. Der Rest wird als monatliche Rente ausgezahlt.
  • Bei Bezug von Arbeitslosengeld II wird das Kapital aus dem Riester-Vertrag nicht auf das vorhandene Vermögen mit angerechnet, wenn nicht mehr als 4 % angespart werden.
  • Verschiedene Varianten von Riester-Vertragsformen
  • Das angesparte Altersvorsorgevermögen kann bis zu 100 % für den Erwerb einer selbstgenutzten inländischen Immobilie verwendet werden und braucht vor Beginn der Rente nicht zurückgezahlt werden (Wohnförderung/ Wohn-Riester).


Nachteile

  • Volle Besteuerung der Riester-Rente mit dem persönlichen Einkommensteuersatz im Alter
  • Rentenzahlungen sind erst ab dem 60. Lebensjahr möglich
  • Bei Kündigung nach nur wenigen Jahren wird ein Verlustgeschäft gemacht, da in den ersten 5 Jahren die Abschlusskosten für den Vertrag mit den Beiträgen und Zulagen verrechnet werden.
  • Bei Kündigung des Riester-Vertrages vor dem 60. Lebensjahr muss die bisher erhaltene Förderung ab Vertragsbeginn komplett zurückgezahlt werden.
  • Bei Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland muss die bisher erhaltene Förderung ebenfalls komplett zurückgezahlt werden.
  • Im Todesfall können Riesterprodukte grundsätzlich vererbt werden. Die Erben müssen jedoch die erhaltene Förderung zurückzahlen. Ausnahme: Der Erbe ist der Ehepartner, der das angesammelte Riester-Kapital auf einen eigenen Riester-Vertrag überträgt.
  • Staatliche Zuschüsse erhalten nur diejenigen Riester-Rentner, die mit ihrer gesetzlichen Rente die Grundsicherung in Höhe von z.Zt. 710 Euro zuzüglich Wohnkostenzuschuss erreichen. Alle anderen müssen zur Erreichung der Grundsicherung erst einmal private finanzielle Mittel aufwenden bevor der staatliche Zuschuss gezahlt wird.

Burnout-Syndrom schon bei Berufsanfängern verbreitet

In der Regel assoziiert man mit dem Thema Burnout überarbeitete Manager oder Sozialarbeiter im mittleren Alter. Dieses Schicksal bleibt jedoch auch Berufsanfängern überraschenderweise nicht immer verwehrt. Studien der Krankenkassen TK und DAK ergaben kürzlich, dass jeder zehnte junge Berufstätige unter 30 Jahren schon unter Depressionen leidet. Auch im ersten Job ist die Diagnose "Burnout-Syndrom" daher nicht so unwahrscheinlich.

Und wenn man sich mal die Fakten anschaut, scheint diese erschreckende Entwicklung auch gar nicht so unbegründet: Wie die Psychologin Heike Haker in der Zeit erklärt, spielen viele Faktoren bei der Überbelastung junger Berufstätiger eine Rolle. Schuld sind häufig befristete Arbeitsverhältnisse, die den Konkurrenzdruck noch verstärken. Ständig fühlt man sich dann beobachtet – klar versucht man in dieser Situation, alles aus sich rauszuholen, um am Ende vielleicht einen festen Vertrag zu bekommen und nicht durch einen neuen Berufseinsteiger ersetzt zu werden.

Zusätzlich sei es laut Haker auch schwierig, so frisch im Berufsleben seine Energieressourcen realistisch einzuschätzen und einzuteilen. Nur weil man während des Studiums vor Prüfungsphasen 60-Stunden-Wochen meistern konnte, heißt das noch lange nicht, dass man das auch über mehrere Monate oder Jahre aushält.

Dieser Leistungsdruck ist aber nicht allein selbst auferlegt – von Absolventen wird heute viel verlangt. Hinzu kommt, das Lob meist ausbleibt und auch die Bezahlung nicht unbedingt von hoher Wertschätzung zeugt. Junge Menschen mit weniger Erfahrung fehlt laut der Psychologin Haker auch die Distanz zu ihrer Arbeit, sodass Kritik schnell persönlich genommen wird. Es muss sich also auch die Einstellung der Arbeitgeber ändern, wenn sie nicht schon die unerfahrenen Berufseinsteiger total verprellen und für das Berufsleben schädigen wollen. Ein einfaches Mittel wären regelmäßige Mitarbeitergespräche, in denen der Chef nicht nur immer höhere Ziele vereinbart, sondern die Aufgaben klar definiert und konstruktives Feedback gibt.

Pünktlichkeit im Beruf - wichtig für Erfolg

Andere Menschen warten zu lassen, ist besonders im Berufsleben ein teurer Luxus. Um Ärger mit dem Chef zu vermeiden, sollten Arbeitnehmer in jedem Fall pünktlich sein. Dabei werden vereinzelte Verspätungen geduldet, regelmäßige hingegen nicht. Zudem ist pünktliches Erscheinen ein Zeichen für Zuverlässigkeit und wirkt anderen Kollegen gegenüber höflich. Zwar akzeptieren Arbeitgeber hin und wieder mal die eine oder andere Verspätung, warnen aber davor, es zur Regel werden zu lassen. "Pünktlichkeit ist ein Zeichen von guten Manieren, Disziplin und persönlicher Wertschätzung", betont der Zusammenschluss der Etikette Trainer International (ETI) im RP Online Magazin.

Wer sich häufig verspätet, muss mit Abmahnungen oder im schlimmsten Fall mit einer Kündigung rechnen. Zudem schadet Unpünktlichkeit auch der eigenen Gesundheit: Man steht immer unter Stress und wirkt nicht mehr souverän. Auch im Winter, wenn vereiste Straßen für Verkehrschaos sorgen, ist Pünktlichkeit Pflicht. "Das Wegrisiko liegt allein beim Arbeitnehmer", erklärt Stefan Schiefer, Fachanwalt für Arbeitsrecht, gegenüber der Welt. So müssen Arbeitnehmer wieder absehbare Verkehrsbehinderungen im bevorstehenden Winter einplanen.

Für viele Führungskräfte ist Unpünktlichkeit aber auch ein Machtspielchen. Bei Terminen oder Präsentationen ist es meistens die wichtigste Person, die sich verspätet. Allerdings hat dieses Verhalten einen negativen Einfluss auf das Arbeitsklima und frustriert die anderen Mitarbeiter.

Besser planen heißt es dann für alle Menschen, die fast immer zu spät dran sind. Ein guter Anfang wäre es, nicht zu knapp zu kalkulieren. Bei weiter Anreise einfach eine größere Zeitspanne vereinbaren oder anrufen, wenn man weiß, dass man höchstwahrscheinlich zu spät kommt. Schließlich kann jeder Mensch lernen, Zeiten einzuhalten!

Arbeiten bis zum Limit: Überstunden gehören zum guten Ton

Wenn es um Überstunden geht, dann macht uns im europäischen Vergleich keiner so leicht was vor: Deutschland ist absoluter Spitzenreiter, wenn es darum geht, eine Extraschicht im Büro zu schieben. Das ist allerdings ein fragwürdiger Rekord, der eher Grund zur Besorgnis, als zur Freude ist.

In den meisten Unternehmen gehören Überstunden fast schon zum guten Ton und sind eher die Regel als die Ausnahme. Im vergangenen Jahr hat jeder deutsche Arbeitnehmer rund 4 Überstunden pro Woche geleistet. Laut einer Umfrage gaben 64,2 % aller Befragten an, regelmäßig Überstunden zu machen. Dass das auf Dauer nicht nur zu einem Leistungsabfall und einer höheren Fehlerquote führt, sondern auf Dauer auch zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann, steht außer Frage.

Leider können sich viele Arbeitnehmer dem Leistungsdruck – egal ob selbst geschaffen, oder tatsächlich gegeben – kaum entziehen. Auch der Druck von Außen trägt oft dazu bei, noch die ein oder andere Stunde länger im Büro zu bleiben: Wer pünktlich Feierabend macht, muss sich da schonmal auf den ein oder anderen schnippischen Kommentar der Kollegen gefasst machen. Bedenklich wird das Ganze, wenn das Aufzählen von körperlichen Stress-Symptomen zu einem Wettbewerb ausufert. Getreu dem Motto: Wer hat sich am meisten aufgeopfert.

Soweit sollte es im besten Fall natürlich nicht kommen. Überstunden sind hin und wieder auch legitim. Wer aber nach der Arbeit nicht mehr abschalten kann, körperliche Stress-Symptome wie zum Beispiel Schlafstörungen oder Ohrgeräusche zeigt und sein Privatleben und die eigenen Hobbies zugunsten des Jobs vernachlässigt, der sollte sich schleunigst neu ordnen. Ein gesunder Egoismus ist hier eine gute Grundlage. Dazu gehört es, auch mal „Nein“ sagen zu können und klare Grenzen zu ziehen. Außerdem sollte man auch mal guten Gewissens pünktlich Feierabend machen, oder Arbeit gelegentlich an andere abgeben.

Natürlich steht auch der Arbeitgeber in der Pflicht, das Arbeitsverhalten seiner Angestellten zu beobachten und zu analysieren. Wenn über Monate Überstunden geleistet werden, dann muss hinterfragt werden, ob die Aufgabenverteilung möglicherweise schlecht organisiert ist.

Wer über einen längeren Zeitraum Überstunden ableistet, weil er sich beim Chef beliebt machen will, die Kollegen beeindrucken oder einfach nur mithalten will, der betreibt auf Dauer einen gefährlichen Raubbau an seiner Gesundheit. Leider gehört es in Deutschland noch immer zum guten Ton, sich vollkommen für den Job zu verausgaben und damit gesundheitlich bis ans Limit zu gehen. Für viele kommt der Weckruf jedoch erst mit einem Burnout oder einer anderen bedrohlichen Krankheit. Bleibt zu hoffen, dass dem überstundengeplagten Rest schon vorher ein Licht auf geht.

Büro-Streiche gegen Langeweile

Bald ist wieder der erste April und damit wieder Zeit, um sich ein paar Aprilscherze für die Kollegen zu überlegen! Einige werden jetzt empört aufschreien, Streiche seien etwas für Kinder und haben in einem seriösen Unternehmen nichts verloren. Schon klar, aber für alle anderen, die ihre Kollegen oder Kolleginnen mal für einen kurzen Moment sprachlos sehen möchten, folgen jetzt die Top 5 der besten Büroscherze. Eins vorweg: dabei sollte klar sein, dass Sachbeschädigungen und Körperverletzungen jeglicher Art zu vermeiden sind.

Als heimlicher Komplize eignet sich der Computer natürlich am allerbesten. Besonders die Autokorrektur ist ein hervorragendes Werkzeug, mit dem sich allmöglicher Schabernack treiben lässt. Man kann hier seiner Kreativität freien Lauf lassen und beliebige Wörter bei der Autokorrektur ersetzen. Aber Vorsicht bei E-Mails: Die Autokorrektur von „Herr“ in „Schnuppsel-Bär“ sorgt nicht bei jedem Empfänger für gute Laune.

Verabschiedet sich der Kollege in ein verlängertes Wochenende, so hat man Zeit, einen etwas aufwändigeren Streich zu planen. Hierzu benötigt man eine ausrangierte Tastatur, ein bisschen Watte und ein paar Kressesamen. Ja, man ahnt schon, was jetzt kommt: Feuchte Watte in die Tastatur, Kressesamen drüber streuen und schon findet der Kollege nach seinem Kurzurlaub einen kleinen, aber feinen Kräutergarten auf seinem Schreibtisch wieder. Damit das gute Kraut nicht ungenutzt im Mülleimer landet, kann man bei Belieben ein paar Schnittchen dazu reichen.

Ebenfalls zeitaufwändig, aber dennoch lohnenswert ist das Bekleben des gesamten Arbeitsplatzes mit gelben Post-Its. In Amerika ist es scheinbar auch sehr beliebt, die Office-Box des Kollegen mit Styropor-Kügelchen, Verpackungsmaterial oder Luftballons voll zu kippen. Das dürfte sich in deutschen Büros allerdings etwas schwieriger gestalten.

Auch sehr beliebt scheint das Umbenennen von Kontaktadressen im Telefonbuch zu sein. Statt des Vorgesetzten erscheint auf dem Display dann ein weniger angsteinflößender Name wie „Hässchen“.
Bei Bürostreichen bewegt man sich zwar oft auf sehr dünnem Eis, aber gerade das macht auch den Reiz des Ganzen aus. Aber wer vorher gut abwägen kann, was man tun kann, oder was man besser lässt, der wird mit den entglittenen Gesichtszügen des Kollegen reichlich belohnt.

Solidaritätszuschlag

Hast Du dir schon einmal genauer deine Gehaltsabrechnung angeschaut und dich gewundert, dass von deinem Entgelt ein Solidaritätszuschlag einbehalten wird?

Der Solidaritätszuschlag ist ein Zuschlag zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer und wurde erstmalig im Jahr 1991 eingeführt. Gerechtfertigt wurde die Einführung damals hauptsächlich mit der Finanzierung der hohen Kosten für die Wiedervereinigung Deutschlands. Somit steht das Aufkommen aus dem Zuschlag als direkte Steuer auch allein dem Bund zu. Rechtliche Grundlage ist das Solidaritätszuschlagssgsesetz (SolZG). 1993 wurde der Solidaritätszuschlag abgeschafft und am 01.01.1995 wieder in allen Bundesländern eingeführt. Die Höhe des Solidaritätszuschlages beträgt zur Zeit 5,5 %. Der Solidaritäts-zuschlag muss von allen Arbeitnehmern gezahlt werden.

Die Verfassungsmäßigkeit des Solidaritätszuschlags wird schon seit vielen Jahren kontrovers diskutiert und beschäftigt die Gerichte. (Quelle: Bundesministerium der Finanzen)

Bemessungsgrundlage:

Die Höhe des Solidaritätszuschlags richtet sich nach der Höhe der Lohnsteuer vom laufenden Arbeitsentgelt bzw. nach der Höhe der Lohnsteuer von sonstigen und pauschal versteuerten Bezügen. Evtl. Kinderfreibeträge finden hierbei Berücksichtigung.

Freigrenzen:

Beläuft sich die Höhe der Lohnsteuer aus laufenden Bezügen monatlich

  • in der Lohnsteuerklasse 3 auf nicht mehr als 162,-- Euro und
  • in den Lohnsteuerklassen 1, 2, 4 und 5 auf nicht mehr als 81,-- Euro,

so wird kein Solidaritätszuschlag erhoben.

Gemilderter Solidaritätszuschlag

Für Arbeitnehmer mit einem geringen Einkommen, kann unter Umständen ein gemilderter Solidaritätszuschlag zum Tragen kommen.

Freizeit-Mentalität: Freiwillig weniger arbeiten?

Als Berufseinsteiger hat man es nicht leicht. Ist die Hürde des Studiums erstmal überwunden warten neue anspruchsvolle Herausforderungen auf den frisch gebackenen Absolventen. Neben Bewerbungsschreiben, Bewerbungsgesprächen und einem möglichen Ortswechsel, stellt sich für viele die Frage nach den Arbeitszeiten. Ist man als Student doch ein hohes Maß an freier Zeiteinteilung gewöhnt (nicht zu vergessen die vorlesungsfreie Zeit), so muss man sich als Berufseinsteiger an feste Arbeitszeiten und Urlaubsanträgen herumschlagen. Willkommen im Leben!

Aber es gibt neben denjenigen, die sich nach einer 40-Stunden Woche sehnen, auch diejenigen, denen ihre Freizeit heilig ist. Zeit für Freunde, Familie oder Hobbies stehen gerade bei der häufig zitierten „Generation Y“ noch vor dem Gehalt. Aber wie vermittelt man, dass man lieber weniger arbeiten und verdienen möchte? Häufig wird mit solchen Arbeitsvorstellungen eine mangelnde Disziplin oder fehlendes Interesse unterstellt. Deswegen heißt es: Behutsam anfragen. Möglichst schon im Bewerbungsgespräch einfließen lassen, dass man beispielsweise ein Ehrenamt ausführt, das einem am Herzen liegt und somit auch neben dem Beruf viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Diejenigen, die sich ehrenamtlich betätigen sind also fein raus, weil sie einen triftigen Grund hätten, „nur“ Teilzeit arbeiten zu können.

Aber was, wenn einem einfach die Freizeit wichtiger ist, als der nine-to-five- Job? Hier gestaltet sich das Ganze schon etwas schwieriger. Aber im Endeffekt hilft alles nichts, und man muss die Karten offen auf den Tisch legen. Die Vorteile von freiwilliger Teilzeit sind für den Arbeitnehmer nicht von der Hand zu weisen: Hohe Motivation, geringere Fehleranfälligkeit und im Verhältnis weniger Fehlstunden. Habt ihr Erfahrungen damit gemacht, wie die Chefs reagieren, wenn man freiwillig weniger Arbeiten möchte? Welche Gründe kann man nennen und was sollte man besser verschweigen? Und was haltet ihr von so einer „Teilzeit-Mentalität“?

Was tun, wenn man den ersten Job hasst?

In Zeiten der Arbeitslosigkeit ist es tabu, sich über seinen Job zu beschweren - erst recht, wenn man frisch von der Uni kommt. Aber gerade beim Berufseinstieg ist es ziemlich wahrscheinlich, dass man nicht gleich seinen Traumjob ergattert. Meistens muss man da erst mal durch und die Zähne zusammen beißen. Einen Job zu haben, den man hasst, ist immer noch besser, als gar keinen zu haben. Trotzdem gibt es Wege aus der Misere.

Finde heraus, warum du den Job hasst.
Dieser erste Schritt ist besonders wichtig, um nicht auch beim nächsten Job das gleiche Problem zu bekommen. Überlege also genau, was dich stört. Sind es deine Aufgaben oder die Kollegen? Bist du unglücklich mit deinem Boss oder deinem Tagesablauf? Vielleicht fühlst du dich aber auch nur unterfordert oder nicht ernst genommen? Es gibt tausend mögliche Gründe. Bei der zukünftigen Jobsuche kannst du genau auf solche Sachen achten oder weißt gar, dass die gewählte Branche nichts für dich ist.

Lass dich nicht unterkriegen.
Stress nimmt man schnell mit in den Feierabend. Vermeide das, indem du dich abends bewusst mit Freunden triffst und entspannst. Du bist nicht deine Arbeit! Nimm dir Kritik nicht zu Herzen und fühle dich nicht als Versager. Wahrscheinlich kannst du nicht deine beste Leistung zeigen, eben weil die Stelle nicht zu dir passt.

Finde Freunde und denke positiv.
Alleine wird der Job nur noch unerträglicher. Selbst wenn Kollegen der Grund für deine Unzufriedenheit sind, gibt es wahrscheinlich auch nette Zeitgenossen. Versuche diese kennen zu lernen und rede über Lieblingsfilme oder das Wochenende, nur nicht über den Job.
Und egal, wie schlimm ein Job ist, er bringt immer auch Vorteile mit sich. Schreibe diese auf. Das kann ein witziger Büronachbar sein, Aufstiegschancen oder ein gutes Gehalt. Oder du kannst innerhalb des Unternehmens nützliche Kontakte knüpfen und Neues lernen. Diese Liste wird dich in verzweifelten Momenten wieder motivieren.

Entwickle eine Fluchtstrategie.
Es hilft nichts, einfach zu kündigen. Eine Deadline muss her, also ein festgelegter Zeitpunkt, an dem du mit gutem Gewissen und neuem Job das Unternehmen verlassen kannst. Bleibe aber realistisch und plane genügend Zeit für den Bewerbungsprozess ein. Sich neben einer 42-Stunden-Woche noch zu bewerben ist alles andere als leicht. Und auch, wenn ein Ende schon in Sicht ist, willst du dir sicher nicht den Ruf ruinieren. Gib also in den letzten Monaten weiterhin dein Bestes und rede nicht negativ über deine Arbeit. Denn vielleicht wirst du ja doch noch befördert ...

Mit High Heels ins Büro? Wie 10 Zentimeter mehr uns beeinflussen

Allen Blasen, Schmerzen und Fußdeformationen zum Trotz schinden sich viele Frauen freiwillig von früh bis spät am Arbeitsplatz in High Heels. Sie stöckeln durch die Gänge, nehmen Termine wahr und legen dabei Meilen zurück als gäb's kein Morgen mehr. Aber was erklärt diese Faszination mit hohen Hacken und das innige Frau-Schuh-Verhältnis, das die gesundheitlichen Risiken unwichtig erscheinen lässt?

Dass High Heels sexy machen, ist klar. Sie transformieren den Gang und das gesamte Erscheinungsbild einer Frau: Füße erscheinen damit kleiner, Fesseln schlanker und die Beine lassen Stilettos nicht nur länger, sondern auch konturierter wirken. Sicher tragen Frauen solche Schuhe aber nicht per se, um Kollegen und Chefs zu bezirzen. Denn jede Frau kennt auch das erhabene Gefühl der Anmut und Eleganz, die sie verleihen. Hohe Absätze verwandeln sofort die gesamte Körperhaltung und pushen so das Selbstbewusstsein der Trägerin – sie verkörpern schlichtweg eine Art Lebensgefühl. Und daran mag wohl auch die Werbeindustrie nicht ganz unschuldig sein.

Laut dem Antropologe Euclid O. Smith tragen Frauen daher im Büro High Heels nicht, um ihre weiblichen Reize für die Karriere zu nutzen, sondern, um sich größer zu machen und damit im übertragenen Sinn auch an Größe und Macht zu gewinnen. Der Versuch, sich auf Augenhöhe des Chefs zu mogeln muss also Grund für die große Beliebtheit von High Heels im Business-Umfeld sein.

Über den Umgang mit Kaktusmenschen

Der Kaktus eine Pflanze, mit der wir nicht gerne in Berührung kommen und wenn ja, dann kann das ganz schön weh tun. Genauso wie mit den sogenannten "Kaktusmenschen". 

Powerpoint macht dumm

Ich habs ja schon immer gewusst: Powerpoint macht dumm. Wenn der Beamer angeht und der Referent loslegt, schaltet das Hirn, des eben noch so voll-motivierten Studenten auf Standby.

Arbeitszeitgesetz

In der Vergangenheit war es in den deutschen Unternehmen üblich, dass die Arbeitnehmer feste Arbeitszeiten hatten. Es gab die sogenannte „Nine-to-Five“-Arbeitszeit.

Physikprofessor sorgt bei Big Bang Theory für korrekte Fakten

Die erfolgreiche amerikanische Sitcom „Big Bang Theory“ mit den vier etwas naiven aber hochintelligenten Nerds, ist nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland nicht zu stoppen. Damit das Drehbuch und hier insbesondere die zitierten und fantastisch anmutenden Theorien aus der Astrophysik auch tatsächlich Hand und Fuß haben, wurde David Saltzberg als wissenschaftlicher Berater der Serie engagiert. Als Professor für Astronomie und Physik an der University of California kümmert er sich um die wissenschaftliche Richtigkeit der in der Serie zitierten Formeln. 

Emotionale Intelligenz

Der Begriff Emotionale Intelligenz, der oftmals auch nur mit EQ abgekürzt wird, wurde durch die Veröffentlichung des gleichnamigen Buches von Daniel Goleman bekannt gemacht.

Online-Abstimmung: Kollegen sollen sich gegenseitig bewerten

Mitarbeitergespräche waren gestern. Fragwürdige Bewertungen und das Besprechen von Zielen gehören in einigen Unternehmen mittlerweile der Vergangenheit an. Vielmehr sind es nun die Kollegen, die sich gegenseitig bewerten sollen. So zum Beispiel bei der Frankfurter Videospielefirma Crytek. Hier findet dazu eine Online-Abstimmung statt. Jeder Mitarbeiter soll dann, ähnlich wie bei Hotelbewertungen, "Sterne" an seine Kollegen verteilen und bewerten, in wieweit jeder einzelne von ihnen zum Erfolg des Unternehmens beiträgt. 

Erfolgreiches Zeitmanagement mithilfe des Pareto-Prinzips

Im Berufsleben gibt es Aufgaben, die jeder am liebsten so weit wie möglich aufschiebt – in der Hoffnung, sie aus irgendeinem Grund vielleicht gar nicht erledigen zu müssen. Denn der Berg an weiteren Herausforderungen ist riesig, wodurch einige Menschen zunächst überfordert sind und nicht wissen, mit welchen Aufgaben sie starten sollten. Doch wie löst man dieses Problem?