Sitemap Karriere-Service - Infos & Jobs per Mail, Bewerberdatenbank, Karriere-Checks, Karriere-Coaching, Karriere-Literatur, Adress-Datenbank
Stellenangebote & Jobs - Jobsuche im Stellenmarkt Jobware - Karriere & Job
09. Februar 2012 Stellenangebote & Jobs für qualifizierte Fach- und Führungskräfte
Sie befinden sich hier: Startseite » Karriere » Karriere-Literatur
STELLENMARKT
KARRIERE
Magazin
Newsticker
Infos per Mail
Gehaltsrechner
Kandidaten-Netzwerk
Ratgeber Bewerbung
Ratgeber Beruf
Karriere-Checks
Karriere-Coaching

Karriere-Literatur
Career-Events
Adress-Datenbank
ANZEIGENSCHALTUNG
PERSONALBERATUNG
PARTNER
ÜBER JOBWARE
JOBS PER MAIL
Interessante
Stellenangebote
frei Haus

Arbeits- / Denktechniken
Schlagfertigkeit

Schlagfertigkeit

Matthias Nöllke
 
Schlagfertigkeit, 2. Auflage
6,60 €
ISBN 3-448-05120-9
Rudolf Haufe Verlag

Die Härtegrade der Schlagfertigkeit
 
Wie diplomatisch, witzig oder aggressiv Sie sich zur Wehr setzen sollten, hängt ganz von den Umständen ab. Im Allgemeinen erfassen wir sehr schnell die Situation und richten unser Verhalten danach aus. Folgende Faktoren sind dabei bedeutsam:
  • Art des Angriffs: Wer Sie bloßstellen, beleidigen oder fertig machen möchte, dem sollten Sie eher mit einer harten Antwort begegnen.
  • Abhängigkeitsverhältnis: Gegenüber Personen, auf die Sie angewiesen sind, sollten Sie tendenziell eher sanfte Techniken einsetzen.
  • Stärke des Angreifers: Wenn Sie jemand attackiert, der Ihnen intellektuell deutlich unterlegen ist, sind milde und witzige Antworten hilfreicher (und fairer) als vernichtende Gegenkonter.
  • Publikum: Findet der Angriff vor anderen statt, sollten Sie wissen, was Ihnen wichtiger ist: das Publikum oder die persönliche Beziehung zu Ihrem Kontrahenten?
Wenn ein Publikum dabei ist, spielt es auch eine gewisse Rolle, wie die Sympathien verteilt sind: Ist das Publikum auf Ihrer Seite, neutral, gemischt oder sympathisiert es mit dem Angreifer? Doch sollten Sie diese Einflüsse nicht überbewerten. Auf eine schlagfertige Antwort vor einem Publikum sollten Sie fast nie verzichten - auch und gerade wenn es gegen Sie eingestellt ist. Nicht immer erwerben Sie damit Sympathien, zumindest aber Respekt.
 
Mit Schlagfertigkeit Sympathien ernten
 
Schlagfertigkeit ist nicht nur ein Instrument, um sich selbst zu verteidigen. Wer schlagfertig ist, erwirbt sich auch leicht die Sympathien seiner Mitmenschen. Doch das ist schwieriger, als man annimmt. Denn es ist immer ein Balanceakt zwischen Originalität, Selbstironie und Nervensägerei - sehr viele stürzen ab. Die Gefahr zu scheitern ist wesentlich größer als bei der schlagfertigen Selbstverteidigung, um die es in diesem Ratgeber in der Hauptsache geht. Woran liegt das? Wer sich schlagfertig verteidigt, hat einen guten Grund. Wenn er sich mit Witz aus der Affäre zieht, bringt ihm das Sympathien ein. Wer hingegen aus dem Stand schlagfertig ist, Fragen grundsätzlich verblüffend, originell und mit Humor beantwortet, hat einen schwereren Stand. Ihm unterstellt man leicht Geltungssucht und Selbstgefälligkeit - oft nicht grundlos.
 
Die richtige Dosis
 
Wer ständig eine schlagfertige Antwort auf den Lippen hat, ist anstrengend. Der Umgang mit ihm fällt schwer. Schließlich will man von seinem Gesprächspartner nicht immer neue Beweise seiner Originalität unter die Nase gerieben bekommen. Erst recht nicht, wenn man auch noch zum Stichwortgeber degradiert wird.
Aber auch wenn Sie die Sache nicht ganz so weit treiben, bekommen Sie es schnell mit einer fatalen Eigendynamik zu tun. Stehen Sie im Ruf, ein schlagfertiger Witzbold zu sein, wird man von Ihnen in allen Lebenslagen etwas Lustiges, Ironisches oder Überraschendes erwarten. Das ist lästig, setzt Sie unter Druck und schadet Ihrer Schlagfertigkeit. Denn das Gegenteil von witzig ist gewollt witzig. Und nichts nutzt sich schneller ab als eine verblüffende Antwort.
Achten Sie also darauf, dass Sie Ihre Schlagfertigkeit sparsam dosieren. Im Gespräch mit anderen, aber auch bei einem Vortrag: Sie müssen Ihr Publikum nicht alle zwei Minuten daran erinnern, dass Ihnen der Schalk im Nacken sitzt.
 
Unerlässlich: Selbstironie
 
Wenn Sie die Lacher immer auf Ihre Seite ziehen wollen, wirkt das nicht gerade sympathisch. Zur "frei flottierenden" Schlagfertigkeit gehört deshalb unbedingt ein gewisses Maß an Selbstironie. Das Problem ist allerdings, dass Selbstironie eine sehr seltene Eigenschaft ist, über die allenfalls Sie und ich verfügen.
Doch auch bei der Selbstironie kommt es auf das richtige Maß an. Denn übermäßige Selbstironie schlägt schnell um in eine Attitüde, unter der sich umso deutlicher eine mühsam unterdrückte Eitelkeit abzeichnet.

Bestellung:
Bei Interesse können Sie das Buch direkt bei Amazon kaufen. Klicken Sie dazu einfach auf den "jetzt bestellen"- Button.
 jetzt bestellen
Inhalt
Diese Seite drucken Diese Seite weiterempfehlen Zurück Weiter
Übersicht
Buch-Empfehlungen
Bewerbung & Berufseinstieg
Arbeits- / Denktechniken
Sicher und überzeugend präsentieren
Besprechungen: effektiv und effizient
Konflikte im Beruf: erkennen, lösen, ...
Manipulationstechniken
Moderation

Schlagfertigkeit
Verhandeln
Präsentieren
Management & Führung
Selbstmanagement
Karriere & Networking
Frauen im Beruf
© Jobware Online-Service GmbH
Kontakt | Links | AGB | Nutzungsbedingungen | Sitemap | Impressum

Berlin | München | Hamburg | Köln | Ingenieur | Vertrieb | Controlling | Informatik