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Todsünden

Der Bewerbungsprozess als Ganzes wurde nicht oder unvollkommen vorbereitet bzw. ist nicht von der richtigen inneren Einstellung getragen:
Führen Sie im Vorfeld der Bewerbung eine
Selbstanalyse
durch, um Ihre persönliche Zielrichtung zu bestimmen. Doch auch wenn Einstellung und Richtung stimmen: Sich Bewerben ist und bleibt ein Fulltime-Job. Die Vorbereitung des Bewerbungsprozesses kann Wochen dauern. Ein erfolgreiches
Anschreiben
zu texten bzw. einen adressatenorientierten
Lebenslauf
zu verfassen, dauert mindestens jeweils einen Tag.
Informationen über das Unternehmen wurden unzureichend recherchiert:
Beschaffen Sie sich vor jeder, nicht nur vor einer
Initiativbewerbung,
Informationen über das jeweilige Unternehmen - z. B. durch ein
Telefongespräch.
Nur so gelingt es, adressatenorientierte
Bewerbungsunterlagen
zu erstellen und beim
Vorstellungsgespräch
zu glänzen.
Die Bewerbungsunterlagen weisen Form- und Inhaltsfehler auf:
Ihre
Bewerbung
wird wahrscheinlich in einem "Berg" von Unterlagen landen, den die Personalabteilung abzuarbeiten hat. Diese wird zunächst ein grobes Raster anlegen, um die offensichtlich zweitklassigen Bewerbungen auszusieben. Viele Bewerber erhalten keine Einladung zum
Vorstellungsgespräch,
weil ihre Unterlagen aufgrund mangelhafter Präsentation gar nicht erst geprüft wurden.
Das Vorstellungsgespräch wurde nicht genügend vorbereitet und schlecht durchgeführt:
Auch für die Vorbereitung des
Vorstellungsgespräches
sollten Sie sich mindestens einen Tag Zeit nehmen. Bereiten Sie sich gezielt auf Ziele, Wünsche und Erwartungen - wenn möglich auch Person - Ihres Gesprächspartners vor. Überlegen Sie, mit welchen Fragen Sie rechnen müssen und üben Sie die Antworten! Vermeiden Sie unbedingt die folgenden fünf negativen Faktoren:
- schlechte äußere Erscheinung (unpassend gekleidet, schlecht gepflegt etc.)
- Mängel in der Meinungsäußerung (zu große Zurückhaltung, der Versuch, keine oder alle Meinungen gleichzeitig zu vertreten etc.)
- mangelnde Objektivität gegenüber sich selbst (übertriebene Selbstdarstellung)
- fehlende Ausstrahlung (zu wenig Selbstvertrauen, fehlende Begeisterung etc.)
- Kritik an früheren Arbeitgebern, Vorgesetzten, Mitarbeitern oder Kollegen

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