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Ausbildung - wo und wie?

Eine eigenständige Ausbildung für diesen Beruf gibt es nicht. Ein Hochschulstudium ist keine zwingende Voraussetzung. Es haben auch oben genannte Berufsgruppen speziell aus den Bereichen Banken, Finanzen und Versicherung mit entsprechenden Kenntnissen der notwendigen IT-Systeme gute Chancen.
Als optimale Vorbereitung darf zum Beispiel ein Diplomstudiengang "Sicherheit in der Informationstechnik" gelten, wie er an der Ruhr-Universität Bochum angeboten wird. Nach einem Vordiplom in Elektrotechnik, Informationstechnik, Informatik oder Mathematik kann man noch gut in diesen Diplom-Studiengang einsteigen. Im Hauptstudium sieht der Studienplan Vorlesungen und Seminare vor, die spezifisch auf Sicherheit in Informationsnetzen und -systemen ausgerichtet sind und nach individueller Interessenlage ausgewählt werden. Themen sind zum Beispiel Sicherheitsinfrastrukturen, Sicherheit im Internet, Firewall-Systeme, Kryptosysteme, Hybridverfahren, Schlüsselmanagement, Chipkarten als Sicherheitswerkzeug oder relevante Standards und gesetzliche Rahmenbedingungen.
Ansonsten ist ein Informatikstudium mit entsprechender Seminarbelegung im Bereich Informatiksicherheit und Datenschutz wohl die beste Möglichkeit, um sich für die Tätigkeit eines Fraud Analysten zu qualifizieren. Besonders empfohlen werden kann ein Wirtschaftsinformatikstudium, da dort die grundlegenden Kenntnisse der praktischen Informatik und der Betriebswirtschaftslehre vermittelt werden und die Studierenden darüber hinaus mit juristischem Grundwissen vertraut gemacht werden. Da es viele internationale, vor allem amerikanische Unternehmen gibt, die Fraud Analysten suchen, eröffnet gerade ein internationaler Wirtschaftsinformatik-Studiengang besondere Perspektiven.

Alle Angaben ohne Gewähr.
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