|
|
 |

Was müssen Fraud Analysten können?

Wer sich für einen Einstieg in diesen Beruf interessiert, muss auf jeden Fall gute analytische Fähigkeiten und Gespür für kriminelle Intelligenzleistungen besitzen. Natürlich ist in diesem Beruf ohne informationstechnologische Grundlagen und Anwenderwissen im Hard- und Softwarebereich kein Korn aufzupicken. Firmen verwenden häufig selbst entwickelte Software oder Programme wie FraudBuster oder Integrity+. Maschinell werden so verdächtige Aktivitäten und Muster entdeckt, der Fraud Analyst besorgt den Rest. Er recherchiert in anderen Quellen und hakt beim Kunden nach.
Teamwork ist gefragt, wenn es gar nicht erst zum Betrug kommen soll. Hierzu arbeiten Fraud Analysten eng mit der Sicherheitsabteilung des Unternehmens zusammen. Bei größeren neuen Projekten, zum Beispiel im Bereich Electronic Banking, unterstützen Fraud Analysten den Risiko Manager, um vorherzusagen, welche Betrugsfälle auftreten können und wie man sie erkennt. In manchen Unternehmen sind Fraud Analysten auch als Systemanalytiker in der IT-Abteilung eines Unternehmens tätig. Dort behalten sie im Auge, was auf den Rechnern im Hause passiert. Oder sie kümmern sich um Sicherheitsstrategien auf der Managementebene.
Der Job erfordert meist unkonventionelle und flexible Arbeitszeiten, denn die Täuschungsversuche ereignen sich nicht nur während der normalen Bürozeiten, sondern rund um die Uhr. So müssen Fraud Analysten, besonders bei Banken, schnell auf verdächtige Transaktionen reagieren und deshalb zu Schichtdienst bereit sein.

Alle Angaben ohne Gewähr.
|
|
 |
|