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Allgemeines über Biotechnologen...

Biotechnologen stellen Produkte her, die sonst nur in der Natur entstehen. Aber nicht immer ist gleich ein geklontes Schaf im Spiel, wenn von BioTech die Rede ist. Biotechnologische Verfahren werden schon lange angewendet, etwa bei der Erzeugung von Backhefe, Antibiotika oder beim Einsatz von Mikroorganismen in Kläranlagen.
Es geht in dieser zu neuen Ehren gekommenen Wissenschaft darum, Funktionen, die natürlich ablaufen, zunächst zu analysieren und schließlich zu reproduzieren, "den Bauplan des Lebens zu lesen und zu verstehen", wie es im Jahr 2001 die damalige Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn im Programm zur Biotechnologie formulierte. Dies soll auch zum Schutze der Natur und im Hinblick auf den Menschen geschehen. "Wir werden die Biotechnologie deutlich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren", versprach Bulmahn, woran mancher damals seine Zweifel gehabt haben mag.
Transgene Tomaten hin oder her, die Biotechnologie ist ein ebenso unüberschaubares wie unverzichtbares Forschungsfeld. Es beinhaltet sowohl molekularbiologische, verfahrenstechnische als auch bioinformatische Fragestellungen: Wie ist eine Gewebekultur von Ersatz-Organen außerhalb des Körpers erzeugbar? Wie können Duft- und Aromastoffe technisch hergestellt werden? Wie gewinnt man einen Stoff, durch den eine Pflanze nicht mehr von Pilzen befallen wird? Wie wertet man genetisches Datenmaterial sinnvoll aus?
In Deutschland ist die Zahl der BioTech-Unternehmen in den letzten zehn Jahren enorm gestiegen. Und die Beschäftigtenzahl wächst stetig. Bisher rekrutierte die Branche ihr wissenschaftliches Personal vornehmlich aus Absolventen der Studiengänge Biologie, Chemie, Physik, Informatik und aus den Ingenieurwissenschaften. Ein interdisziplinäres Arbeitsfeld also, das längst speziell qualifizierte BioTech-Allrounder braucht, die verschiedene Fachkompetenzen in sich vereinigen.

Alle Angaben ohne Gewähr.

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