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16.03.2010
Gewerkschaft der Polizei kritisiert Sicherheitsplan der Bahn
Die geplante Einstellung von 150 zusätzlichen Wachleuten bei der Deutschen Bahn ist nach Ansicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) unzureichend. "Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein", sagte der Bundesvorsitzende Konrad Freiberg. "Angesichts des ständigen Personalabbaus bei der Bahn gibt es immer mehr Bahnhöfe, die nicht mit Amtspersonal besetzt sind. Dort fürchten sich die Menschen", sagte Freiberg. Es ist nach Ansicht des GdP-Vorsitzenden "die heilige Pflicht" des Konzerns, für die Sicherheit ihrer Kunden zu sorgen: "Wer in ein Kaufhaus geht, erwartet ja auch, dass die Geschäftsleitung für die Sicherheit alles tut", sagte Freiberg dem Berliner "Tagesspiegel". Im Rahmen eines neuen Sicherheitskonzepts will die Bahn unter anderem die 3350 eigenen Sicherheitskräfte um 150 Mann aufstocken. Zudem sollen rund 11.000 Service-Mitarbeiter, Kundenbetreuer und Zugbegleiter in Sicherheitstrainings geschult werden.

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