Mon Oct 17 00:00:00 CEST 2011, Paderborn

Frauenquote? Nur 3% der Frauen bevorzugen eine Chefin

Paderborn, 17. Oktober 2011

Unter deutschen Fach- und Führungskräften wünschen sich nur 3% der Frauen eine weibliche Vorgesetzte. 27% bevorzugen einen Mann als Chef. Diese Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts forsa wurden im Auftrag des Stellenmarktes Jobware ermittelt.
 
Ihrem Partner wünschen nur 2% der Frauen eine Vorgesetzte. 19% hingegen bevorzugen für diesen einen Mann als Chef, so ein weiteres Ergebnis der Repräsentativbefragung im Auftrag von Jobware. Dass zugleich 55% der weiblichen Fach- und Führungskräfte eine Frauenquote fordern - 42% wollen diese nicht – deutet auf ein Dilemma hin. Zum einen wollen die Frauen stärker an der Spitze vertreten sein, und auf der anderen Seite bevorzugen sie, durch Männer geführt zu werden.
 
Männer sind gegenüber weiblichen Vorgesetzten weniger vorurteilsbehaftet als Frauen. Mit 9% bevorzugen „nur” dreimal mehr Männer einen Chef als mit 3% eine Chefin. Der überwiegenden Mehrzahl der männlichen Fach- und Führungskräfte ist das Geschlecht des Vorgesetzten egal (89%).
 
Nicht nur vor dem Hintergrund des allseits beklagten Fach- und Führungskräftemangels und der aktuellen Diskussion über Frauenquoten in Unternehmen gilt es, schnellstmöglich alle Vorurteile, nicht nur die geschlechtsspezifischen, abzubauen. Als einer der führenden Stellenmärkte für Fach- und Führungskräfte untersucht Jobware die Sicht deutscher Fach- und Führungskräfte auf aktuelle Themen wie die Frauenquote mittels repräsentativer Befragungen in dieser Zielgruppe. Jobware wird die Entwicklung weiter beobachten.