Mon Aug 06 00:00:00 CEST 2007, Paderborn

Wechselwilligkeit der deutschen Fach- und Führungskräfte massiv zurückgegangen

Paderborn, 06. August 2007

Dritte Forsa-Repräsentativbefragung im Auftrag von Jobware

Der Jobware-Karriereindex, der die Bereitschaft von Fach- und Führungskräften zum kurzfristigen Jobwechsel abbildet, ist gegenüber dem ersten Quartal des Jahres deutlich von 25 auf 15 Punkte eingebrochen. Dies ist das Ergebnis einer Forsa-Repräsentativbefragung unter mehr als 2.500 Deutschen, die im Auftrag des Karriere-Portals Jobware (www.jobware.de) vierteljährlich wiederholt wird.

Der Tiefstand vom Dezember 2006 (10 Punkte) ist zwar noch nicht wieder erreicht, doch der Rückgang der Wechselwilligkeit bei Fach- und Führungskräften und das Absinken der Mobilität am Arbeitsplatz ist deutlich am Jobware-Karriereindex abzulesen.

Mittelfristig, sprich in den nächsten Jahren, strebt dagegen nahezu jede dritte Fach- oder Führungskraft (28 Prozent) in Deutschland einen Arbeitgeberwechsel an, doch das nützt den Unternehmen, die ganz aktuell mit Fachkräftemangel - beispielsweise im Ingenieurwesen - zu kämpfen haben, eher wenig. Die Bemühungen, qualifizierte Mitarbeiter mit einschlägiger Berufserfahrung zu finden, gestalten sich in vielen Berufsfeldern immer schwieriger, denn 63 Prozent der derzeit in Unternehmen tätigen Fach- und Führungskräfte wollen laut der Jobware-Befragung auf Dauer bei ihrem jetzigen Arbeitgeber bleiben.

Umso wichtiger ist es für personalsuchende Firmen, ihre Stellenausschreibungen zielgerichtet zu veröffentlichen. „Bei Jobware richten sich laut einer aktuellen Studie der FH-Koblenz 58,9 Prozent aller Positionen an Fach- und Führungskräfte, davon rund die Hälfte im Bereich Ingenieurwesen bzw. Informationstechnik“, erläutert Dr. Wolfgang Achilles, Geschäftsführer beim Online-Stellenmarkt Jobware und verweist zudem auf das Zielgruppenkonzept Jobware Plus, das auch latent suchende Spezialisten und Manager erreicht, indem sie in einem vertrauten, fachlich geprägten Umfeld angesprochen und mit interessanten beruflichen Optionen aus der Reserve gelockt werden können. Die Präsenz der Jobware-Anzeigen auf einschlägigen Fach- und Branchenplattformen werde fortlaufend weiter verstärkt, so der Jobware-Chef.

Über den Jobware-Karriereindex:

Forschungsinstitut: forsa Gesellschaft für Sozialforschung
und statistische Analysen mbH

Erhebungszeitraum: Dezember 2006, März 2007 und Juni 2007

Datenbasis: In jeder Erhebung jeweils mehr als 2.500 in Privathaushalten lebende deutschsprachige Personen ab 14 Jahre in Deutschland

Index-Gewichtung: In den Index fließt der Prozentsatz kurzfristig wechselwilliger Fach- und Führungskräfte ein. Eine Wechselwilligkeit von fünf Prozent entspricht dem Indexwert Null, eine Wechselwilligkeit von 25 Prozent einem Indexwert von 100.

Basis-Entwicklung: Aktuell suchen acht Prozent der Fach- und Führungskräfte kurzfristig (in den nächsten Monaten) nach einer neuen Aufgabe gegenüber zehn Prozent im ersten Quartal 2007. Mittelfristig gesehen (in den nächsten Jahren) steigt die Wechselbereitschaft von 23 auf 28 Prozent an.