23.05.2005, Paderborn

Informationsquellen bei der Jobsuche

Paderborn, 23. Mai 2005

Die Relevanz von Online-Jobbörsen, Unternehmens-Homepages und Suchmaschinen hat im Vergleich zu klassischen Informationsquellen (Zeitungen/Zeitschriften) und den Diensten der Bundesagentur für Arbeit bei der Jobsuche deutlich zugenommen. Zu diesen Ergebnissen gelangte das Meinungsforschungsinstitut EMNID im Auftrag des Karriere-Portals Jobware (www.jobware.de). Befragt wurden repräsentativ 1.002 Bundesbürger.
 
Bereits vor eineinhalb Jahren ermittelte Jobware in einer vergleichbaren EMNID-Umfrage die relevanten Informationsquellen zur Jobsuche. Noch im November 2003 dominierten die Printmedien und das Arbeitsamt klar gegenüber den Online-Möglichkeiten. Die Verhältnisse haben sich inzwischen deutlich geändert: Das Medium Internet hat bei den deutschen Berufstätigen enorm an Bedeutung gewonnen, während Zeitungen und Zeitschriften sowie die Bundesagentur für Arbeit in ihrer Bedeutung auf einem konstanten Niveau geblieben sind. Jobbörsen haben mit 84 Prozent inzwischen die gleiche Relevanz wie Printmedien - ein Ergebnis, das nicht zuletzt auch auf die allgemeine Verbreitung des Internets zurückzuführen ist.
 
In den neuen Bundesländern wird die Online-Arbeitsplatzsuche mit 92 Prozent noch höher geschätzt als im Westen; hier präferieren 82 Prozent der Berufstätigen die Stellenmärkte im Internet. Bundesweit weisen auch die beiden anderen Internet-Sparten "Unternehmens-Homepages" und "Suchmaschinen" aktuell jeweils Werte über 80 Prozent auf und liegen damit vor der Bundesagentur für Arbeit.