Fri Apr 02 00:00:00 CEST 2004, Paderborn

Online-Jobbörsen bevorzugt

Paderborn, 02. April 2004

Zeitungen sind weiterhin erste Wahl, wenn es um das Thema Stellensuche geht. Noch immer nutzen 86 Prozent aller Berufstätigen zwischen 18 und 50 Jahren Printmedien, um neue Jobs zu finden. Doch bei Stellensuchenden mit Abitur oder Universitätsabschluss holen Online-Stellenmärkte kräftig auf: 81 Prozent dieser Gruppe gab an, deren Angebot zu nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Emnid-Umfrage im Auftrag des Karriere-Portals Jobware (www.jobware.de).
 
Der Klassiker Arbeitsamt liegt beim Gesamtergebnis mit 71 Prozent zwar auf dem zweiten Platz und damit noch vor den Stellenbörsen im Internet (63 Prozent). Ein detaillierter Blick auf die Ergebnisse der Umfrage verdeutlicht jedoch, dass Berufstätige mit höherem Bildungsniveau mehr Vertrauen in das Angebot professioneller Karriere-Portale haben: Nur 65 Prozent von ihnen geben auf der Suche nach einer neuen Stelle dem Arbeitsamt eine Chance.
 
Suchmaschinen als Informationsquelle
Laut Emnid-Umfrage gehören auch Suchmaschinen zu den wesentlichen Informationsquellen für Stellensuchende. Sie werden zu 54 Prozent genutzt. Mit zunehmendem Bildungsniveau der Befragten steigt die Inanspruchnahme von Google und Co. sogar auf über 70 Prozent. Unter zwölf geprüften Karriereportalen ist Jobware dabei für User am besten zu finden und deckt 74 Prozent der relevanten Keywords ab. (Quelle: Branchenreport "Online-Stellenbörsen" SinkaCom AG, Wiesbaden).
 
Osten und Westen, Männer und Frauen
Die Umfrage zeigte zudem, dass Berufstätige in Ostdeutschland internetaffiner bei der Jobsuche sind als in Westdeutschland: 75 Prozent recherchieren dort nach Angeboten bei Online-Stellenbörsen. Das tun in Westdeutschland nur 65 Prozent. Im Vergleich männliche zu weiblichen Berufstätigen zeigte sich, dass 67 Prozent der Frauen auf die Unterstützung von Stellenbörsen im Internet bauen. Bei den Männern sind es 60 Prozent.