19.11.2002, Paderborn

Bezahlen in Euro, rechnen in Mark

Paderborn, 19. November 2002

Eine vom Karriere-Portal Jobware (www.jobware.de) durchgeführte Online-Umfrage unter knapp 3.000 Usern ergab, dass 42 Prozent der Befragten noch immer grundsätzlich alle Euro-Preise in D-Mark umrechnen. 54 Prozent überschlagen zumindest manchmal noch den D-Mark-Preis eines Produktes. Nur magere vier Prozent haben sich so an die neue Währung gewöhnt, dass sie konsequent in Euro rechnen. Einige wichtige Beträge haben sich allerdings viele schon eingeprägt. So können rund drei Viertel (76 Prozent) spontan ihr Gehalt oder ihre Miete in Euro angeben.
 
In der Bevölkerung haftet dem Euro - allen Aussagen der Wirtschaft zum Trotz - immer noch das Image des Preistreibers an. 91 Prozent sind der Meinung, dass der Euro ein "Teuro" ist.
 
Immerhin sorgt der Euro für einen neuen Zeitvertreib: Das Erkennen und Sammeln von Euro-Münzen aus ganz Europa. So sagen 59 Prozent der Umfrage-Teilnehmer aus, dass sie die Herkunft der Münzen an den verschiedenen Länder-Motiven erkennen können.