Wed May 02 00:00:00 CEST 2001, Paderborn

Ingenieure auch in Zukunft Mangelware

Paderborn, 02. Mai 2001

Das Thema "Personalsuche" war auf der diesjährigen Hannover Messe allgegenwärtig: Die deutsche Wirtschaft sucht händeringend nach Ingenieuren - und das voraussichtlich noch länger. Wie der Verband Deutscher Ingenieure mitteilte, wird sich die Situation in Zukunft noch verschärfen, da in den kommenden Jahren die Zahl der Hochschulabsolventen weiter zurückgeht.
 
Dies deckt sich mit Erkenntnissen der Jobware Online-Service GmbH. Der Paderborner Spezialist für modernes Personalmanagement hat soeben die dritte Version von CD-FAKTUM herausgebracht. Als Schnittstelle zwischen amtlicher Statistik und dem Personalwesen liefert die CD umfassendes Insiderwissen zum personellen und wirtschaftlichen Profil Deutschlands. Nach den Ergebnissen der bis ins Jahr 2007 reichenden Absolventenprognose erreichen nun die zahlenmäßig schwachen Studentenjahrgänge, die ihr Studium Mitte der 90er Jahr begonnen haben, den Arbeitsmarkt. Und es geht weiter abwärts. Nach Hochrechnungen von Jobware ist die Talsohle erst in drei Jahren erreicht: 2004 werden nur etwa 37.000 frischgebackene Ingenieure die Hochschulen verlassen. Dem steht ein Bedarf von durchschnittlich etwa 100.000 Ingenieuren pro Jahr gegenüber.
 
"Aufgrund der signifikant gesunkenen Zahl von Studienanfängern im natur- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich seit Anfang der neunziger Jahre, werden sich Unternehmen auch weiterhin in einem verschärften Wettbewerb um die Gunst dieser Zielgruppen befinden.", warnt Dr. Randolph Vollmer, Geschäftsführer von Jobware.
 
Ein kleiner Lichtblick für Personalmanager: Bereits seit 1998 steigt die Zahl der Studienanfänger wieder leicht an. Dieser Effekt wird ab etwa 2005 am Arbeitsmarkt zu spüren sein.
 
Eine entsprechennde Grafik kann hier heruntergeladen werden.