Telefoninterview – Antworten und Fragen des Bewerbers

Bei einem Telefoninterview gilt: Seien Sie authentisch. Langatmige Redner, die Monologe halten und womöglich dem Personaler ins Wort fallen, fallen durch das Raster.

Sprechen Sie weder zu schnell noch zu langsam. Reden Sie in einer normalen Lautstärke, von der Stimmlage eher tiefer als zu hoch, sofern Sie dies in einer solchen Situation bewusst beeinflussen können. Eine hohe Stimme wirkt oft unsicher und aufgeregt, letztlich kommt es aber natürlich hauptsächlich auf den Inhalt des Gesagten an.

Das Telefoninterview geht dem Ende entgegen
Prüfen Sie, ob Ihre ersten Fragen zur Position und zum Unternehmen beantwortet sind. Können Sie sich ein erstes Bild von den Aufgaben dieser Stelle machen? Fragen Sie ggf. nach. Fragen Sie nach den nächsten Schritten und nach der üblichen Dauer des Bewerbungsprozesses bis zum Abschluss.

Bedanken Sie sich für die Möglichkeit zum Interview.

Fazit
Viele Menschen meinen, in einem Telefonat könne sich ein Personaler kein Bild machen– das ist falsch! Ein geübter Telefoninterviewer hat seinen Hörsinn hoch entwickelt. Er registriert kleine Schwankungen in der Stimme, wie z. B. nachlässig dahingesagte Ausflüchte. Zudem stellt der Interviewer gezielt überlappende Fragen, um zu prüfen, ob das Gesamtbild stimmig ist. Widersprüche führen zu Nachfragen oder direkt zum AUS.
Viel Erfolg!

Unser Tipp: Stellen Sie sich Ihr Gegenüber bildlich vor und üben Sie die Darstellung Ihres Lebenslaufs im Telefonat mit einem Freund und vor einem Spiegel.