Passende Kleidung fürs Praktikum

Schüler, Studenten und Absolventen: Kaum ein Mensch in oder nach der Ausbildung kommt umhin, ein Praktikum zu absolvieren. Vielen stellt sich die Frage nach dem richtigen Dress-Code.

Ein Praktikant trägt meist nur ein begrenztes Maß an Verantwortung. Jedoch bedeutet diese Tatsache nicht, dass man kein vollwertiges Teammitglied ist. Auch für Praktikanten gilt: Kleider machen Leute.

Ein bisschen Konformist sein

Neben einem ersten Einblick in ein Berufsfeld stellt ein Praktikum die Möglichkeit dar, wichtige Kontakte für das Berufsleben zu knüpfen. Daher ist es nicht verkehrt, dass man sich schon während seines Praktikums entsprechend präsentiert und angemessen kleidet. 

Wer sein Praktikum in einem Labor oder einer Werkstatt absolviert, hat kaum eine Wahl beim Dresscode: Arbeitskleidung / Schutzkleidung wird hier vorgeschrieben. Absolviert man sein Praktikum aber in einem Büro, fällt die Auswahl schon schwerer. Unangebracht ist lässige Bekleidung – wie zum Beispiel ausgewaschene Jeans und schrilles T-Shirt. Das hängt damit zusammen, dass die Kleidung immer auch die Zugehörigkeit zu einem Berufsstand und das eigene Selbstverständnis signalisiert. Besser als T-Shirt und Jeans ist daher ein Büro-Outfit mit Hemd und Stoffhose beziehungsweise ein Kleid. Orientieren Sie sich im Zweifelsfall an den unmittelbaren Kollegen.

Tipp

Während eines Praktikums kann es öfter passieren, dass man mit Kunden in Kontakt kommt. Wem es als Praktikant gelingt, diese Kunden von sich zu überzeugen, wird den Praktikumsleiter begeistern.

Studenten der meisten Fachrichtungen unterliegen an ihrer Universität oder Fachhochschule selten einer Bekleidungskonvention. Einige Studenten nutzen die Zeit an der Uni, um bekleidungstechnisch zu experimentieren. Hiermit ist prompt Schluss, wenn der weitere Karriereweg bestritten wird. Schon als Praktikant repräsentiert man das Unternehmen. Es ist ratsam, sich zum Vorstellungsgespräch für das Praktikum zu erkundigen, welcher Dresscode vom Arbeitgeber gewünscht ist.

Kleidung fürs Praktikum muss nicht teuer sein

Dass die finanziellen Mittel von Studenten, Auszubildenden und Schülern meist beschränkt sind, ist kein Geheimnis. Passende Kleidung – ob im Büro oder auf einem Außentermin –  muss aber nicht teuer sein. Gute Anzüge gibt es in Secondhand-Läden. Wichtig ist, dass die Kleidung immer gepflegt und unbeschädigt ist. Dass der Schnitt Ihres Anzuges oder Kleides nicht der diesjährigen Mode entspricht, daran wird sich niemand stören. 

Fazit

Seinen individuellen Geschmack sollte man, was die Kleidung beim Praktikum angeht, aber nicht völlig außer Acht lassen. Man wird es Ihnen ansehen, ob Sie sich in Ihrem Outfit wohlfühlen. Wer sich in seiner Kleidung nicht wohlfühlt, wirkt unsicher.