8 Verhaltenstipps: Der erste Tag im Praktikum

Am ersten Tag im Praktikum wird man mit Informationen überhäuft: Sie lernen die neuen Kollegen kennen und bekommen erste Aufgaben gestellt.

Einige wichtige Verhaltenstipps können den ersten Tag im Praktikum erleichtern und helfen, die größten Fettnäpfchen zu umschiffen.

Verhaltenstipps vor dem Praktikum einholen

  • Es lohnt sich in jedem Fall, vorab einen Blick auf die Homepage der Firma zu werfen: Wie heißt Ihr Chef? Wie sieht er aus? Viele Firmen haben eine Teamseite, auf der Porträts von Mitarbeitern mit Namen, Position und akademischem Titel aufgeführt sind. Somit wissen Sie gleich am ersten Tag, wem Sie als erstes die Hand reichen müssen und wer welches Aufgabengebiet betreut.
  • Als selbstverständlich sollte folgender Verhaltenstipp betrachtet werden: Klären Sie, welcher Dresscode als Praktikant im Unternehmen angebracht ist. Nicht in jeder Firma wird die Bekleidungsfrage so offensichtlich geklärt wie auf Baustellen oder in Großbanken. Sollte Arbeitskleidung, etwa in einem Labor, benötigt werden, so sollten Sie Fragen zur Beschaffung klären. Auch wenn keine konkreten Vorgaben gemacht werden, sollte man sein Freizeitoutfit den ersten Tag lieber im Schrank lassen.
  • Verhaltenstipp Nummer drei ist ebenso profan, wird aber immer seltener beachtet: Pünktlichkeit ist Ihr Garant für einen guten Start. Wer im Praktikum gleich am ersten Tag zu spät kommt, macht nicht nur einen schlechten Eindruck, sondern bereitet sich selbst auch noch unnötigen Stress. Planen Sie bei einer längeren Anreise ruhig eine halbe Stunde mehr ein. Sollten Sie nach dem Vorstellungsgespräch noch nicht ortskundig sein, so lohnt es sich, die Strecke vor Praktikumsantritt zu erkunden. 

Verhaltenstipps im Umgang mit Kollegen

  • In der Regel wird man am ersten Tag im Praktikum im Unternehmen herumgeführt und den Kollegen vorgestellt. Hierbei genügen ein kurzes „Hallo“ sowie ein Händedruck. Stellen Sie sich mit Ihrem Namen vor. Gegebenenfalls ist eine Information zur Praktikumsdauer, der Abteilung und Ihrem Studienfach angemessen. 
  • Dieser Verhaltenstipp erscheint belanglos, ist aber pures Networking und damit Gold wert: Nutzen Sie die Mittagspausen für ein intensiveres Kennenlernen. Verweigern Sie sich nicht dem Angebot, gemeinsam die Kantine aufzusuchen. Notfalls schließen Sie sich einer Gruppe an. Stellen Sie sich vor – keine Angst: Man wird mit Ihnen schnell das Gespräch suchen.

Verhaltenstipps zum guten Schluss

  • Notieren Sie sich Wichtiges im Praktikum mit Block und Stift, um Fehler zu vermeiden und einmal Gehörtes besser zu memorieren. Fragen Sie lieber einmal zu viel nach, bevor Sie später einen Fehler machen. Das beweist Ihr Engagement.
  • Handygespräche und Raucherpausen sind zu vermeiden. Auch ist es unüblich, dass Musik am Arbeitsplatz gehört wird. Sind Sie sich unsicher bezüglich dieser Konventionen, können Sie im Zweifelsfall Ihre Kollegen fragen – besser ist es aber, seine privaten Angelegenheiten zurückzustellen und durch Beobachtung die Verhaltensregeln zu lernen. Als Praktikant ersparen Sie sich so, sich das Einleben im neuen Kollegenkreis unnötig zu erschweren.
  • Kleine Aufmerksamkeiten und das Angebot, einfache Hilfsarbeiten zu übernehmen, werden Ihre Beliebtheit bei den Kollegen steigern. Gerade zum Feierabend hin sollten Sie nicht als erster den Arbeitsplatz verlassen, sondern Kollegen unterstützend zur Seite stehen.