Per Datenbank zum Job?

Bewerberdatenbanken sind dann erfolgreich, wenn Unternehmen und Personalberater diese intensiv nutzen und hierüber Positionen erfolgreich besetzen. Passende Kandidaten müssen schnell gefunden und unkompliziert kontaktiert werden können. Durch welche Punkte sich erfolgreiche Bewerberbanken auszeichnen, zeigen wir Ihnen im folgenden Beitrag.

  • Aktualität: Die Profile der Kandidaten sind aktuell. Die Kandidaten sind wirklich wechselwillig. Kostenlose Bewerberdatenbanken bieten keinen Anreiz, das Profil zu aktualisieren oder zu löschen. Hier sind regelmäßig die meisten Profile nicht aktuell und viele Kandidaten nicht wirklich wechselwillig. Kostenpflichtige Bewerberdatenbanken schaffen über die Kosten den notwendigen Anreiz, die Daten regelmäßig zu pflegen und schließlich zu löschen, wenn die Jobsuche abgeschlossen wurde. Eine weitere Kategorie bilden
  • Datenbanken von Personalberatungen. Hier stellen in einigen Fällen Mitarbeiter des Anbieters manuell die Aktualität sicher, z. B. indem Kandidaten telefonisch kontaktiert werden und Informationen evaluiert werden.
  • Transparenz: Gesuchte Kandidaten müssen leicht gefunden werden können. Die Profile müssen aussagekräftig sein. Es müssen sich so viele Kandidaten in der Datenbank finden, dass es nicht zu unscharfen Ergebnissen kommt, sondern wirklich passende Kandidaten geliefert werden können. Eine Ausnahme bilden auch hier die Datenbanken von Personalberatern, wo dem Unternehmen die Suche abgenommen wird und diese dann durch hierauf spezialisierte Kräfte erfolgt.
  • Seriosität: Gesuchte Kandidaten legen Wert auf den Schutz ihrer Privatsphäre. Sie vermeiden auch, dass ihr Arbeitgeber sie zufällig bei der Jobsuche ertappt bzw. in einer Bewerberdatenbank über sie stolpert. Manche Bewerberdatenbanken erlauben ausschließlich Personalberatern den Zugriff auf Kandidaten. Dies ist der einzig zuverlässige Ausschluss. Black-Lists funktionieren nur, wenn der Zugang nicht ggf. über ein vom Ausschluss nicht betroffenes Schwester- oder Tochterunternehmen erfolgen könnte.
  • Fokussierung: Fach- und Führungskräfte werden anders gesucht und angesprochen als andere Mitarbeiter.
  • Preis: Erfolgreiche Bewerberdatenbanken können einen entsprechenden Preis verlangen und bieten den Zugriff nicht kostenlos oder pauschal an.

Bewerberdatenbanken, die funktionieren
Datenbanken, auf die ausschließlich Personalberater Zugriff erhalten, können funktionieren. Dies gilt für Datenbanken von einzelnen Personalberatungen ebenso wie für Lösungen, die allen Personalberatern offenstehen. Diese Datenbanken erleichtern Personalberatern die Arbeit. Sie werden von diesen geschätzt und genutzt. Einige dieser Bewerberdatenbanken, und hierzu zählt auch das Kandidatennetzwerk von Jobware, prüfen eingehend jeden Eintrag und nehmen nur besonders geeignete Bewerber auf. Aus diesem erlesenen Kreis werden dann offene Positionen bei Mandanten, soweit möglich, qualifiziert besetzt.

Unsere Empfehlung
Bewerberdatenbanken eignen sich dann, wenn Sie den Eindruck haben, dass diese intensiv betreut werden. Bewerberdatenbanken, die einfach auf Masse setzen, werden nach unserer Erfahrung wenig genutzt.
Wenn Sie in der näheren Zukunft eine Veränderung anstreben, dann sollten Sie sich keinesfalls auf Bewerberdatenbanken verlassen. Viele Unternehmen und Personalberater starten mit der Suche in der Bewerberdatenbank erst dann, wenn sich kein passender Kandidat auf die Stellenanzeige beworben hat.


Bewerberdatenbanken – das Für und Wider

Pro
  • Sie können unverbindlich Ihren Marktwert testen. Einfach ein Profil einstellen und beobachten, wie der Markt reagiert.
  • Sie müssen nicht aktiv werden, um ggf. das ein oder andere Angebot zu erhalten.
Contra
  • Aufwand und ggf. Kosten für den Eintrag in der Bewerberdatenbank.
  • Soweit der Zugriff nicht auf Personalberater beschränkt ist, riskieren Sie, dass Ihr jetziger Arbeitgeber Kenntnis von Ihren Aktivitäten erlangt.