Mitarbeitergespräch – Nachbereiten von Mitarbeitergesprächen

Im Nachgang eines Mitarbeitergesprächs wird häufig ein Ergebnisprotokoll erstellt. Die Inhalte des Gesprächs werden darin knapp zusammengefasst. Oft enthält es eine Leistungsbeurteilung, manchmal sogar im Notensystem, einen Maßnahmenplan (z. B. Fortbildungen) und schließlich Ziele, die miteinander vereinbart wurden. Das Erreichen der Maßnahmen oder Ziele sollte sich messen lassen können.

Wird Ihnen ein Ergebnisprotokoll seitens des Vorgesetzten vorgelegt, so prüfen Sie eingehend, ob es auch aus Ihrer Sicht die Ergebnisse des Gesprächs korrekt wiedergibt. Zögern Sie nicht, etwaige Abweichungen sofort anzusprechen. So lassen sich Missverständnisse sofort aufklären. Nichts wäre unglücklicher, als wenn Sie ein Jahr lang auf die falschen Ziele hinarbeiten würden. Wenn es kein Protokoll gibt, das Ihnen vorgelegt wird, machen Sie sich am besten selbst ein paar Notizen, damit Sie beim nächsten Gespräch darauf eingehen können und besser vorbereitet sind.

Anschließend müssen Sie sich das Ergebnisprotokoll zu Herzen nehmen. Im nächsten Gespräch liegt genau dieses Protokoll ggf. wieder auf dem Tisch. Dann gilt es, nachweisen zu können, dass die Maßnahmen und Ziele erreicht wurden oder etwaige Abweichungen plausibel zu erklären. Zeichnet sich unterjährig ab, dass sich einzelne vereinbarte Maßnahmen oder Ziele nicht umsetzen lassen, suchen Sie am besten vorzeitig das Gespräch mit Ihrer Führungskraft.

Fazit
Regelmäßige Mitarbeitergespräche führen zu einer Verbesserung des Vorgesetzten-Mitarbeiter-Verhältnisses. Sie fördern das Vertrauen zueinander. Nur ein fester Rhythmus, in dem verschiedene Mitarbeitergespräche geführt werden, stellt sicher, dass diese wichtigen Gespräche nicht im Tagesgeschäft untergehen.