Mit der Kleidung im Büro punkten

Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie im Büro mit Ihrer Kleidung professionell punkten und peinliche Fallen umgehen.

Als Dame punkten
Einblicke:
Ihr Rock sollte mindestens eine Handbreit unter dem Knie enden und Ihr Dekolletée nicht zu tief blicken lassen. Auch wenn das züchtig klingt, Sie vermarkten so professionell Ihre beste Marke – sich selbst. Auch beim Hinsetzen oder aus dem Auto Steigen ist das Zeigen von Unterwäsche ein No-Go.
Beinkleid:
Wenn Sie Rock mögen, müssen Sie auch immer Strumpfhose oder Strümpfe dazu tragen – nackte Beine sind im Büro tabu.
Dezenter Duft:
Auch wenn es Ihr Lieblingsparfüm ist, gehen Sie sparsam damit um. Ihre Gesprächspartner sollen nicht von Ihrem Duft eingehüllt werden, daher dezent einsetzen.
Rocklänge: Die Rock-Mindestlänge ist italienisch – eine Handbreit unter dem Knie. So ist Ihr Rock nicht zu kurz, trotzdem weiblich und modern.
Fingernägel: Knallrote Krallen sind nichts für Vorstellungsgespräch und Kundentermin. Mit gedeckten Farben wirken Sie professionell und dennoch weiblich.
Frisur: Ihre Frisur muss zu Ihnen passen – trotzdem gibt es gewisse Grundsätze. Neutrale Frisuren hinterlassen in der Geschäftswelt einen professionellen Eindruck. Halblang, klassisch geschlossen und höchstens in gedeckten Färbungen wirken Sie gepflegt und fit.


Als Herr punkten

Passende Strümpfe:
Weiße Socken gehören nicht ins Büro, allerhöchstens noch auf den Tennis-Court. Auch lädierte Strümpfe haben keinen Platz im Beruf. Besser läuft’s mit farblich zur Hose passenden Strümpfen.
Hemd und Hose in passender Länge:
Eine Hose in der richtigen Länge reicht bis auf den oberen Absatzrand. Reicht Ihre Hose bis auf den Boden, ist sie zu lang, hört Ihre Hose über dem Absatz auf, ist Hochwasseralarm.
Für Hemden gilt: Der Saum Ihrer Manschette reicht bis auf die Daumenwurzel. Strecken Sie Ihren Arm aus, wird so nicht ungewollt der halbe Unterarm entblößt.
Gepflegtes Schuhwerk:
Wenn Sie über jemanden urteilen wollen, sollen Sie eine Meile in seinen Schuhen gehen. Wenn Sie etwas über die Arbeitsmentalität Ihres Gegenübers wissen wollen, reicht es, sich die Schuhe anzuschauen. Deshalb gilt: Ihre Schuhe sind sauber und haben keine Risse oder Löcher. Putzen Sie Ihre Schuhe abends. Wenn Sie einen brillanten Eindruck hinterlassen wollen, polieren Sie sie am Morgen.

Zugeknöpft – aber richtig
Die Kunst, in der richtigen Situation die richtigen Knöpfe Ihres Jacketts zuzuknöpfen, richtet sich nach einfachen Grundsätzen. Wir stellen Ihnen die Richtlinien vor, damit Sie nie falsch zugeknöpft sind.
Grundknöpfung
Mit Ausnahme von Frack und Zweireiher gilt: Setzen Sie sich, dürfen Sie die Knöpfe öffnen. Stehen Sie wieder auf, etwa, um jemanden zu begrüßen, schließen Sie die Knöpfe Ihres Jacketts wieder.
Und gestatten Sie uns einen Nachsatz: In Gegenwart einer Dame das Jackett auszuziehen ist ein stilistisches No-Go.

Zwei Knöpfe: Der obere Knopf ist geschlossen, der untere offen.
Drei Knöpfe: Die zwei oberen Knöpfe sind geschlossen, wahlweise dürfen Sie auch nur den mittleren schließen.
Vier Knöpfe: Schließen Sie die beiden mittleren Knöpfe oder alle bis auf den unteren.
Frack: Alle Knöpfe bleiben offen.
Zwei-Reiher: Als knopftechnisches Gegenstück zum Frack werden alle Knöpfe geschlossen – auch im Sitzen.
Weste: Der unterste Knopf bleibt offen, alle anderen werden geschlossen.