Die Suche nach der passenden Vakanz

In Social Networks wie Facebook und Co. sind neben Millionen Privatpersonen auch zahlreiche Firmen vertreten. Die Überlegung liegt nah, sich via Facebook direkt bei Unternehmen zu bewerben. Wir zeigen Ihnen, ob sich die Suche nach einer Vakanz bei Facebook lohnt und wie Sie Informationen von Facebook und Co. nutzen können.

Lassen Sie sich keine Chance entgehen
Weniger als ein Viertel der im DAX gelisteten Unternehmen nutzen Social Networks, um auf Bewerbersuche zu gehen. Die meisten Unternehmen vertrauen auf die Qualität klassischer Stellenmärkte zur Gewinnung von Mitarbeitern.
Hinzu kommt: Bewerben Sie sich etwa initiativ über eine Facebook-Seite, landet Ihre Bewerbung mit großer Wahrscheinlichkeit anstatt beim Personaler bei der Agentur, die die Seite für das Unternehmen betreut. Ihre Bewerbung hat somit keine Aussicht auf Erfolg.

Unsere deutliche Empfehlung ist: Nutzen Sie zur Jobsuche lieber klassische Jobbörsen. Nicht, weil Jobware eine ist, sondern weil Social Networks wie Facebook und Co. von Unternehmen nur in geringem Maße zur Mitarbeitergewinnung eingesetzt werden.

Infos aus dem Netzwerk nutzen
Nutzen Sie das Mitmach-Web, um sich über Ihre potentiellen Arbeitgeber zu informieren und schlagen Sie Ihre Ansprechpartner nach. Gemeinsame Hobbys sollten Sie im Lebenslauf erwähnen, das macht sympathisch und steigert Ihre Chancen. Finden Sie beispielsweise heraus, dass Ihr Ansprechpartner Fan des gleichen Fußballvereins wie Sie ist, können Sie dies beiläufig im Vorstellungsgespräch erwähnen. Menschen mögen Gleichgesinnte – Sympathiepunkte steigern Ihre Attraktivität bei der Bewerberauswahl.


Die richtige Strategie für Social Networks


Verhalten

  • Knüpfen Sie Kontakte zu Branchenkollegen und pflegen Sie Ihre Beziehungen zu Freunden aus Studium und Ausbildung.
  • Vermeiden Sie Kommentare, durch die Sie politisch oder gesellschaftlich ins Abseits geraten. Es könnte schwierig werden, aus dieser Position heraus eine Vakanz zu finden.
  • Präsentieren Sie sich im Netzwerk, wie Sie auch im ‚wahren Leben’ sind. Gerade auf der Suche nach einer Vakanz sollten Sie ehrlich bleiben – Blender fliegen spätestens im Vorstellungsgespräch auf.
  • Informieren Sie sich über Ansprechpartner und zukünftige Arbeitgeber. Nutzen Sie die gewonnenen Informationen in der Bewerbung. Ihr Gegenüber ist ebenso wie Sie passionierter Alpinkletterer? Unter ‚Interessen’ in Ihrem Lebenslauf können Sie die Information hervorragend unterbringen – ein Sympathiepunkt für Sie.

Die richtigen Netzwerke

  • Pflegen Sie über Facebook hauptsächlich Ihre privaten Kontakte und knüpfen Sie neue. Außerdem ist Facebook gerade bei jungen Menschen beliebt. Achten Sie aber dringend darauf, welche Inhalte Sie für die Öffentlichkeit freigeben. Facebook zählt zu den Netzwerken mit dem geringsten Datenschutz.
  • XING erlaubt Ihnen, Verbindungen zu Businesskollegen zu schließen und zu pflegen. Sie können hier in den verschiedenen Gruppen Ihre Kompetenzen aufbauen und sich wertvolle Tipps von Fach- und Führungskräften holen. Achten Sie aber auch hier auf Ihre Privatsphäre, das Internet vergisst nie.
  • Durch die internationale Ausrichtung ermöglicht LinkedIn Ihnen, Professionals über die Landesgrenzen hinweg kennenzulernen und Vitamin B aufzubauen.

 

Fazit
Gut sortierte Trefferlisten, regionale Einschränkungen, Auswahl nach Berufserfahrung und Qualifikation – solche Services zeichnen Online-Stellenmärkte aus und machen Ihnen die Suche leichter als über Facebook und Co. Trotzdem können Sie wichtige Pluspunkte sammeln, wenn Sie sich über Ihre Ansprechpartner via Social Networks informieren. Außerdem können Sie gute Verbindungen aufbauen, beispielsweise zu Businesskontakten, deren Wissen Ihnen bei Bewerbungen weiterhelfen kann.