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Informationen für Personal-Entscheider
Sind Sie Personal-Enscheider? Dann lesen Sie hier interessante Artikel rund um Ihren Arbeitsbereich. Erfahren Sie mehr über aktuelle Themen, die von der Rekrutierung über die Führung bis zur Förderung von Mitarbeitern reichen.
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Sonst an dieser Stelle zu hoher Sachlichkeit verpflichtet, erlauben wir uns zum Jahreswechsel einige ketzerische Zeilen. Nach einem Jahr, in dem wieder jegliche Fachdiskussion mit dem kategorischen Imperativ endete: Personaler, werdet endlich HR-Business Partner! Haltet den Ball flach, möchte man da den HR-Gurus zurufen. In jedem von euch steckt ein Teil "Felix Magath" oder "Louis van Gaal".

Der Jobmotor ist wieder angesprungen und es wird immer schwieriger, offene Stellen mit Fach- und Führungskräften zu besetzen. Bei aller Anstrengung um neue Mitarbeiter dürfen Arbeitgeber und Manager die Talente im eigenen Unternehmen nicht vernachlässigen.

Für das Personalmarketing entdecken immer mehr Firmen bewegte Bilder. Der Einsatz von Videos fürs Recruiting auf der eigenen Website oder in Jobportalen nimmt zu. Wie gut sie bei der begehrten Zielgruppe ankommen, scheint aber nicht sonderlich interessant zu sein.

Arbeitszeugnisse gehören mit dem Anschreiben und dem Lebenslauf in jede Bewerbungsmappe, heißt es. Doch das vermeintlich wichtige Dokument wird von Personalern kaum noch zur Kenntnis genommen. Denn was im Zeugnis steht, ist oft ein Ausbund an Lügen oder schlicht nichtssagendes Blabla.

Mitarbeiter, die über ihren Job und ihr Unternehmen bloggen und twittern, werden schnell zu Unternehmenssprechern - ohne jedoch über deren Ausbildung und Medienkompetenz zu verfügen. Für Unternehmen empfiehlt es sich daher, so genannte Social Media Guidelines einzuführen sowie Ergänzungen in Arbeitsverträgen oder Betriebsvereinbarungen vorzunehmen.

Immer mehr Bewerber verweisen in Online-Bewerbungen auf ihr Online-Profil anstatt eingescannte Zeugnisse beizulegen. Das liegt zum einen am geänderten Medienverhalten, zum anderen daran, dass die Aussagekraft von Arbeitszeugnissen immer häufiger angezweifelt wird.

Arbeitgeber verschenken wertvolles Arbeitskräftepotenzial. Von den zugewanderten Hochqualifizierten sind rund zehn Prozent arbeitslos, während nur drei Prozent der deutschen Spitzenkräfte keinen Job haben. Zudem werden Akademiker mit ausländischen Wurzeln oft schlechter bezahlt als ihre deutschen Kollegen.

Wer sich in diesen Tagen George Clooney im Film "Up in the Air" anschaut, dem mag beim Gedanken an eine Kündigung ganz schummerig werden. Natürlich ist die Kündigung nie eine angenehme Sache - aber so unbarmherzig wie im Film wird mit deutschen Arbeitnehmern in der Regel nicht umgegangen.

Bewerber, die sich vor Abgabe ihrer Bewerbung telefonisch beim potenziellen Arbeitgeber erkundigen, wie Experten stets empfehlen, müssen sich auf widerwillige Gesprächspartner einstellen. Das fand eine Studie der Hochschule für Wirtschaft und Technik des Saarlandes heraus. Allem Anschein nach hat das Telefon in der Bewerberkommunikation ausgedient.

Wenn Mitarbeiter ständig unterfordert sind und nur ihre Stunden bis zum Feierabend absitzen, kann sie das genauso krank machen wie eine permanente Überforderung. Dieses Phänomen trägt den Namen "Boreout", weil es zu ganz ähnlichen Symptomen wie ein "Burnou" führt. Eine wertschätzende Mitarbeiterführung und die Übertragung anspruchsvoller Aufgaben können dem Boreout vorbeugen.

Mitarbeiter sind das wertvollste Gut eines Unternehmens. Ohne Mitarbeiter keine Umsätze, Produktivität und Gewinn. Deshalb kümmern sich Personalentwickler um die Verbesserung ihrer Qualifikationen, aber selten um die Grundlagen der Wertschöpfung: die Gesundheit. Dabei sind es gerade die Personalentwickler, die für ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement in Unternehmen Sorge tragen müssen.

Immer wieder beklagen sich Führungskräfte über demotivierte Mitarbeiter. Ob sie allerdings die richtigen Mittel anwenden, um dieses Problem zu lösen, steht auf einem anderen Blatt. Kritiker stellen daher die gängigen Instrumente zur Motivation schon lange in Frage.

Kaum flauen die Meldungen über Kurzarbeit und Wirtschaftskrise ab, melden sich Experten mit den neuesten Prognosen zu Wort. Diesmal geht es um Personaltrends im Mittelstand. Wollen die Firmen ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht einbüßen, müssen sie nun verstärkt Mitarbeiter rekrutieren und in Weiterbildung investieren, meint zumindest der Softwarehersteller ADP.

Unternehmen wollen ihre besten Mitarbeiter möglichst lange an den Betrieb binden. Doch wie stiftet man Menschen dazu an, sich loyal zu verhalten und dem Arbeitgeber auch in der Krise die Stange zu halten? Indem man sie freilässt, sagte Bruder Paulus auf der Handelsblatt-Tagung "Personal im 21. Jahrhundert" in München.

Arbeitgeber, die über 50-jährige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einstellen, schätzen deren Erfahrung und Motivation. Aber bei der Rekrutierung, Personalauswahl und Bindung der älteren Mitarbeiter gilt es auch, anders vorzugehen als bei Absolventen oder Young Professionals. Denn Mitarbeiter 50plus haben andere Vorstellungen und Erwartungen an ihren Arbeitgeber als die jüngeren Generationen.

In Hunderten von Studien heißt es, das Arbeitsklima sei vielen Beschäftigten wichtiger als die Höhe des Gehalts. Auch die Höhe des Einstiegsgehalts sei lange nicht so ausschlaggebend wie der subjektive Wohlfühlfaktor und die Entfaltungsmöglichkeiten im Unternehmen. Vorsicht! Möglicherweise verbergen sich hinter den Aussagen nur vermeintlich politisch korrekte Antworten.

Nachdem die Krise noch immer nicht überwunden ist, greifen Unternehmen nun verstärkt zur Restrukturierung. Harte Maßnahmen wie der Personalabbau lassen sich nicht mehr vermeiden. Für Unternehmen und Mitarbeiter brechen andere Zeiten an.

Höhere Effizienz erzielt man nicht in tief gestaffelten Hierarchien, sondern in Projekten. Diese Erkenntnis spricht sich in der Wirtschaft herum. Neuesten Studien zufolge versprechen sich Unternehmen von der Projektorganisation, flexibler und schneller agieren zu können. Damit wächst auch die Gefahr zu scheitern.

Immer mehr Firmen nehmen für die Entwicklung ihrer Führungskräfte und Mitarbeiter Coaching in Anspruch. Solch professionelle Begleitung auf Zeit fördert gezielte Entwicklung, etwa um einen Mitarbeiter auf die Rolle des Projektleiters oder eine Führungskraft auf einen Aufstieg in der Hierarchie vorzubereiten. Häufig spielen auch persönliche Verbesserungswünsche oder die Bewältigung von potenziellen Krisen, die sich durch die anstehenden Veränderungen abzeichnen, eine Rolle für die Inanspruchnahme von Coaching. Ein Coach sollte daher stets gut ausgesucht werden, um eine erfolgreiche Entwicklungsbegleitung zu gewährleisten.

Unternehmen, die sich vom Wettbewerb nicht abhängen lassen wollen, müssen ständig neu Managementkompetenz unter Beweis stellen. So schnell lassen sich jedoch keine Top-Führungskräfte anheuern, es sei denn, es handelt sich um Interim Manager. Das Problem: Sie stehen mit Personalern auf Kriegsfuß.

Noch überwiegt Hauen und Stechen in der Arbeitswelt. Solange die Wirtschafts- und Finanzkrise nicht überwunden ist, rettet sich, wer kann - selbst mit unlauteren Mitteln. In Zukunft jedoch werden Unternehmen keine andere Wahl haben, als in ein besseres Arbeitsklima zu investieren, sagen Forscher.

"Hire and fire" ist durch und durch amerikanisch. Allein schon von Rechts wegen ist es in Deutschland nicht möglich, Mitarbeiter über Nacht zu schassen. Umgekehrt können Firmen, die nicht an Entlassungen vorbeikommen, sich sogar als gute Ex-Arbeitgeber erweisen und ihren ehemaligen Beschäftigten die Tür zu neuen Jobchancen eröffnen. Damit senden sie auch eine Botschaft nach innen: Wir lassen niemanden fallen.

Rezession gestoppt, folgt nun der Aufschwung? Mitarbeiter sind verunsichert, ob sie ihrem Arbeitgeber die Stange halten sollen. Führungskräfte stehen vor der heiklen Aufgabe, schwierige Personalgespräche zu führen.

Wer kennt das nicht: Auf dem Tisch türmt sich die Arbeit, doch die meiste Zeit wird in Besprechungen vertrödelt. Überraschend, dass deutsche Unternehmen diesen Unfug eher erkennen als ihre internationale Konkurrenz. Während hierzulande laut einer Studie von Robert Half bereits mehr als die Hälfte sich einen konferenzfreien Wochentag verordnet hat, ist das jenseits unserer Grenzen lediglich bei 28 Prozent der Firmen der Fall.

Das Kölner Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) nahm 1.350 Geschäftsführer, Personalleiter und Unternehmer ins Gebet. Ergebnis: Jeder vierte Entscheidungsträger hält nicht viel von seinen älteren Mitarbeitern.

Mittelständische Betriebe agieren immer noch zu sorglos, um Wirtschaftskriminalität und Korruption zu verhindern. Und viele Personaler überlassen das Thema den Hausjuristen oder Revisoren. Dabei sollte die Einhaltung von Compliance-Regeln idealerweise im Personalbereich angesiedelt werden.

Kaum ein Auswahlverfahren ist bei Bewerbern so gefürchtet wie das Assessment Center. Kaum ein Auswahlverfahren ist in den Personalabteilungen so beliebt, aber auch kaum eines unter Experten so umstritten. Denn das Assessment Center wird immer häufiger eingesetzt, liefert aber immer weniger aussagekräftige Ergebnisse.

Vielen kleinen und mittleren Firmen gelingt es nicht, geeignete Fach- und Führungskräfte zu finden. Unzählige Positionen bleiben unbesetzt, weil Bewerber lieber bei Konzernen und Markenartiklern anheuern. Höchste Zeit also, dass Mittelständler mehr für ihr Arbeitgeberimage tun.

Führungskräfte haben es schwerer denn je. Ihnen wird nicht nur die Schuld für die Krise in die Schuhe geschoben. Sie müssen auch ausbaden, dass dauernd Leute abspringen. Da braucht man Nerven wie Drahtseile.

Um aus dem Tal herauszukommen, brauchen Unternehmen jetzt jeden einzelnen Mitarbeiter. Vor allem mit Leistungsträgern darf man es sich nicht verscherzen. Studien von Watson Wyatt zeigen, wie man sie motiviert, erneut die Ärmel hochzukrempeln.

Das Reich der Mitte lockt deutsche Investoren in Scharen an. In vielerlei Hinsicht verhalten sich deutsche Firmen vorbildlich. Nur bei der Personalsuche unterlaufen ihnen dumme Fehler. Das muss nicht sein.

Noch nutzen nur wenige Unternehmen die Möglichkeit der Bewerberansprache über Handys oder andere mobile Endgeräte. Doch das könnte sich bald ändern. Eine Studie spricht dem so genannten Mobile Recruiting das Potenzial zu, sich zu einem wichtigen Kanal für die Rekrutierung zu entwickeln.

Die Spielräume sind eng und die Begehrlichkeiten groß. Es ist ein Ritual: Jedes Jahr schauen AT-Mitarbeiter und Leitende auf ihr Einkommen und äußern ihre Wünsche, Forderungen oder Bitten. Wie können Arbeitgeber reagieren, wenn Mitarbeiter in diesem Jahr mehr Geld sehen wollen?

Glücklicherweise konnten viele Unternehmen in der aktuellen Krise weitgehend auf Kündigungen verzichten. Aber wenn dennoch ein Personalabbau nötig ist, gilt es besonders viel Sorgfalt auf die Bindung der verbleibenden Mitarbeiter zu legen. Denn diese sind in der aktuellen Situation besonders verunsichert. Jetzt ist eine faire, transparente Kommunikation wichtiger denn je.

Die Konjunktur zieht leicht an. Einige Zeichen deuten daraufhin, dass die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften wieder steigt, so VDI und ZVEI. Zudem erlebt der Produktionsstandort Deutschland eine Renaissance, denn Verlagerungen ins Ausland gehen seit drei Jahren drastisch zurück. Rückverlagerung ist im Trend - vor allen Dingen aus Qualitätsgründen.

Für drei von vier deutschen Kliniken ist das Personalmanagement das Top-Thema der kommenden zwölf Monate. Unter anderem sorgt der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern dafür, dass die Krankenhäuser auch im Bereich Human Resource die Strukturen moderner Unternehmensführung übernehmen müssen.

50 Unternehmen in Frankreich testen derzeit die anonyme Bewerbung, bei der Recruiter weder Namen, noch Geburtstag und Nationalität des Kandidaten einsehen können. Damit soll vermieden werden, dass Bewerber abgelehnt werden, weil sie die "falsche" Nationalität haben, weil sie weiblich oder zu alt sind. Aber spätestens im Vorstellungsgespräch kommen wieder Individualitäten und Emotionalitäten ins Spiel.

Weiterbildung in Deutschland ist einem Wandel unterworfen: Immer weniger Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter zu Fortbildungen, trotz attraktiver Fördermöglichkeiten. Aber der Wunsch nach Weiterbildung hat seitens der Mitarbeiter deutlich zugenommen.

Viele Unternehmen strecken ihre Fühler nach den Social Media-Seiten im Internet aus, nicht nur weil sie dort Imagepflege betreiben. Vielmehr stellt sich ihnen die Frage, ob sich dort potenzielle Kandidaten erfolgreich aufspüren lassen. Sinnvoll oder absurd?

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten halten Unternehmen und Verbraucher ihr Geld zusammen. Harte Zeiten also für Vertriebler, die ihre Produkte und Dienstleistungen verkaufen wollen. Wie können Führungskräfte ihre Vertriebsmannschaft trotzdem motivieren?

In der kommenden Zeit sagen altersbedingt viele Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler ihrem Job Adieu. Daher müssten in den nächsten fünf Jahren rein theoretisch jährlich 49.000 frische MINT-Kräfte nachrücken. Dramatische Zahlen, die sich nicht ignorieren lassen.

Rund drei Millionen Menschen gelten in Deutschland als Burnout-gefährdet. Sie davor zu schützen, ist ein Teil der Führungsaufgabe. Doch zu wenige Führungskräfte besitzen die entsprechenden Kompetenzen.

Im Fernsehen oder auf der Leinwand wimmelt es nur so vor strahlenden Zeitgenossen. Jenseits der Fiktion herrscht Frust. Vor allem in Büros, wie eine neue Studie zeigt.

Stapelte man die unzähligen Trainingsangebote für Manager, die ihre Führungskompetenzen verbessern wollen, einmal aufeinander, der Turm würde bis zum Mond reichen. Doch außer Spesen nichts gewesen: Entweder nimmt niemand an den Seminaren teil oder der Lernstoff wird nachher schnell vergessen - zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie. Chefs aufgepasst: Lange lassen sich Eure Mitarbeiter diese Ignoranz nicht mehr bieten!

Der Einbruch am Stellenmarkt kommt viele Personalberater teuer zu stehen. Sogar Headhunter gehen in Kurzarbeit, manche Firmen müssen Personal entlassen oder sogar ihre Tore schließen. Mittelfristig aber sind die Vermittlungsprofis wieder dick im Geschäft.

In der freien Wirtschaft wird genau geprüft, ob ein Bewerber für die Aufgabe geeignet ist. Firmen wollen erfahren, wie es um charakterliche Stärken bestellt ist und ob sich Bewerber als teamfähig erweisen. Hier hat der Öffentliche Dienst noch großen Nachholbedarf.

In der Krise treten Unternehmen massiv auf die Kostenbremse. Dabei muten sie ihrem Personal viel zu - neben Entlassungen ist vor allem die Vergütung ein heikles Thema. Mittelfristig schneiden sie sich damit ins eigene Fleisch, zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Watson Wyatt.

Ist die "Benotung" von Unternehmen nur ein Ventil für unzufriedene Mitarbeiter? Haben die Ergebnisse Einfluss auf potenzielle Bewerber? Das Personalmarketing steht vor einem Phänomen und zeigt sich unsicher. Wird nur "eine neue Sau durch das Web 2.0-Dorf" getrieben, für die sich morgen keiner mehr interessiert, oder etabliert sich ein ernstzunehmender Zensurengeber?

Ein Mitarbeiter ist nur so gut, wie sein Vorgesetzter ihn sein lässt. Wer seine Mitarbeiter zu höheren Leistungen anspornen will, sollte ihnen vermitteln, dass er sie als Persönlichkeiten wahrnimmt. Und er sollte auch informelle Zeit mit den Mitarbeitern verbringen. Denn nur wer ein Interesse an dem Menschen hinter der beruflichen Rolle zeigt, vermittelt ihnen echte Wertschätzung.

Als "Olympiaregel" wird die Leistungsträger-klausel im Arbeitsrecht gerne bezeichnet. Denn Leistungsträger können aus der Sozialauswahl herausgenommen werden. Wer ein betriebliches Interesse an der Weiterbeschäftigung solcher Arbeitnehmer hat, muss einige Regeln beachten.

RTL, Lufthansa oder Google sind nur drei Beispiele für viele Unternehmen, die auf Sparkurs sind und einen Einstellungsstopp verhängt oder zumindest die Neueinstellungen deutlich heruntergefahren haben. Doch spätestens mit dem neuen Aufschwung wird der Bedarf an guten Mitarbeitern sprunghaft ansteigen. Eine ambivalente Situation. Experten plädieren deshalb für eine kontinuierliche und langfristige Rekrutierungsstrategie.

Schlechte Auftragslage, negative Geschäftsergebnisse, drohende Kündigungen - in vielen Unternehmen gibt es wahrlich keinen Grund zu Jubeln. Doch gerade in diesen Zeiten sollten Führungskräfte bei ihren Mitarbeitern für gute Laune sorgen. Denn Frohsinn steigert die Leistung.

Altehrwürdige Automobilhersteller, Warenhausketten, Feinrippunterhosennäher - ein Unternehmen nach dem anderen rutscht in die Insolvenz. "Wann geht es dem eigenen Unternehmen an den Kragen?", fragen sich immer mehr Führungskräfte und schlittern in den schlimmsten Zustand, der einem Manager passieren kann: Mindlessness.

ber Employer Branding gehen die Meinungen weit auseinander. Bloß Werbung, sagen die einen. Unverzichtbar, fordern die anderen. Dazu gehört Monica Wertheim, verantwortlich für die Arbeitgebermarke von E.on.

Umfragen über den Ruf von Personalabteilungen haben meist einen wunden Punkt: Sie fassen zusammen, was Personaler glauben, was andere über sie denken. Klar, dass hier der Wunsch oft Vater des Gedankens ist. Eine aktuelle Studie lässt nun Mitarbeiter zu Wort kommen. Ergebnis: Das HR-Image ist denkbar schlecht. Vor den Personalern liegen viele Hausaufgaben.

Über zwei Drittel der Mitarbeiter in Deutschland machen lediglich Dienst nach Vorschrift. Deshalb ist es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders wichtig und leider auch besonders schwierig, Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu führen.

Ein Instrument der Personal- und Arbeitsmarktpolitik ist derzeit wieder stark gefragt: Die Transfergesellschaft. Gleichwohl hat ihr Image gelitten. Kritiker bezeichnen das Instrument gerne als "Abschiebebahnhof" oder "Parkplatz für Beschäftigte". Damit Transfermaßnahmen in einer neuen Beschäftigung für die ehemaligen Mitarbeiter münden, gilt es geeignete Bedingungen abzuklären.

Schlechte Absageschreiben an Bewerber können den Ruf eines Unternehmens dauerhaft schädigen. Umgekehrt können Unternehmen mit einem authentischen Brief gute Bewerber auch für die Zukunft an sie binden. Lesen Sie über Fallstricke, die Sie im Absageschreiben unbedingt vermeiden sollten, und lernen Sie positive Beispiele kennen.

In der Wirtschaft bleibt nichts mehr, wie es war. Überall werden die Beschäftigten mit Veränderungen konfrontiert, die eine hohe Anpassungsbereitschaft voraussetzen. Viele Führungskräfte erhöhen den Druck, halten ihm aber selbst nicht stand.

Die Krise ist in den Unternehmen angekommen. Dass dringend etwas getan werden muss, ist Managern klar. Was genau getan werden muss, ist vielen ein Rätsel - und so greifen sie auf eine vertraute Methode zurück: Berater anheuern. Damit verschenken sie das beste Potenzial, das sie haben: Die Ideen der eigenen Mitarbeiter.

Überstunden abbauen, kurzarbeiten und schließlich vor die Tür gesetzt werden: Mit dieser Schrittfolge müssen sich in der Krise viele Beschäftigte abfinden. Experten warnen jedoch davor, das Kind mit dem Bade auszuschütten: Talente bleiben weiterhin gesucht. Sich von Mitarbeitern zu trennen und gleichzeitig neue an Bord zu holen, muss also kein Gegensatz sein.

Das Projektmanagement gliedert Projekte typischerweise in aufeinanderfolgende Phasen. Leider beschränkt sich diese Sichtweise meist auf die Aufgaben- sowie Sachebene der Projektdurchführung. Dass auch das Projektteam als Personengruppe einem phasenförmigen Entwicklungsprozess unterworfen ist, der sehr spezifische Anforderungen an die Führungskompetenz der Projektleitung stellt, bleibt in vielen Fällen unbeachtet. Diesen Umstand zu berücksichtigen steigert aber die Leistungsfähigkeit des Projektteams, wodurch wichtige Projektressourcen effizienter eingesetzt und so letztlich Zeit und Geld gespart werden können.

Mehr strategische Verantwortung im Personalbereich? Eine neue, interessante Aufgabe anstatt der inzwischen zur Routine gewordenen Tätigkeit? Viele Personalmanager trauen sich derzeit nicht, sich nach einer neuen Stelle umzusehen. Dabei bietet gerade die aktuelle Wirtschaftslage interessante neue Perspektiven.

Personalausgaben lassen sich reduzieren - auch ohne Personalabbau oder schmerzhafte Eingriffe. An welchen Schrauben lässt sich drehen? SAP, Henkel, Thyssen und andere machen es vor: freiwilliger Verzicht auf Urlaub, Arbeitszeitverkürzungen durch Überstundenabbau, Freischichten, Verzicht auf das 13. Monatsgehalt und vieles mehr. Sparen in der Krise macht Sinn. Doch welche Möglichkeiten lässt das Arbeitsrecht zu?

Die Finanzkrise macht sich in den Personalbeständen der Unternehmen bemerkbar. Die ersten Firmen beginnen, die Reihen ihrer Mitarbeiter zu lichten. Bedeutet das, dass sich der Fachkräftemangel abschwächt? "Nein", meinen Arbeitsmarktexperten. Lediglich in einigen wenigen Branchen sei mit mehr Bewerbern zu rechnen.

Über die Qualität von Stellenanzeigen sind tonnenweise Bücher geschrieben worden. Doch die Botschaft, sich der Werbung um Mitarbeiter ernsthafter anzunehmen, kommt in vielen Firmen einfach nicht an. Sie dilettieren weiter vor sich hin, dass es eine wahre Freude ist.

Die Arbeitgeber-Marke dient wie kaum eine andere Maßnahme zur Zukunftssicherung eines Unternehmens. Deshalb raten Experten den Unternehmen dringend, das Employer Branding in der Krise nicht zu vernachlässigen. Denn auf jeden Abschwung folgt ein neuer Aufschwung. Und dann ist das Image als Arbeitgeber womöglich beschädigt.

Die Krise breitet sich aus - und Unternehmen zeigen sich betroffen. Sparmaßnahmen und die Angst vor Investitionen sind bei vielen Arbeitgebern im Trend. Es gilt derzeit nichts zu verharmlosen, aber wie viel Besorgnis ist angebracht? Dass die Unternehmen im Abschwung gut gerüstet sind, melden zwar auch die Medien, aber im aktuellen Krisen-Hype gehen gute Nachrichten unter. Eine Reihe guter Nachrichten für Personaler.

Wenn es an Fachkräften mangelt, stehen Personaler vor einer Herausforderung. Dass das Problem oftmals im falschen Arbeitgeber-Image zu suchen ist, wollen viele Unternehmen nicht wahrhaben. Neue Wege der Rekrutierung gehen sie jedenfalls nicht.

Unternehmen, in deren Belegschaft viele Nationalitäten versammelt sind, gehört die Zukunft. Die bunte Mischung ist nicht nur auf die Herkunft beschränkt. Auch wer gezielt Minderheiten anspricht, das Verhältnis zwischen Alt und Jung verbessert oder mehr Frauen für Fach- und Führungspositionen gewinnt, setzt sich von der Konkurrenz ab.

Ein fester Arbeitsplatz garantiert kein Zurücklehnen. Die leistungsorientierte Gehaltszahlung ist ein immer lauter werdendes Thema bei Arbeitgebern. Dabei sollte man möglichst fair vorgehen.

Ältere Mitarbeiter haben es nach wie vor schwer in der Wirtschaft. Arbeitsmarktforschern zufolge beschäftigt mehr als die Hälfte der deutschen Betriebe keine Mitarbeiter über 50. Obwohl technisch beschlagene Akademiker händeringend gesucht werden, ist nur ein Bruchteil der Unternehmen bereit, ältere Ingenieure einzustellen, wie Umfragen zeigen.

Eine offene Kultur bringt die Produktivität auf Trab. Wo Mitarbeiter Freiräume erhalten und sich ungehindert austauschen können, steigt ihre Bereitschaft, sich voll fürs Unternehmen einzusetzen. Auch wie Arbeitsräume gestaltet sind, wirkt sich aufs "Commitment" aus. Zeit für einen Büro-Check.

Heute hat fast ein Fünftel der deutschen Bevölkerung einen Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Deshalb ist der Einsatz multikultureller Teams in der Zukunft kein reiner Image-, sondern ein knallharter Wettbewerbsfaktor für Erfolg versprechende Unternehmensstrategien.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Entsprechend skeptisch reagiert er auf Veränderungen, vor allem, wenn sie ihn selbst betreffen. Was also tun, wenn im Unternehmen Umbrüche anstehen? Wie können Führungskräfte ihre Mitarbeiter in diesen oft schwierigen Zeiten am besten begleiten?

Vom Personalmanagement wird in der Krise ein Beitrag zur Kostenreduzierung erwartet. Personaler, die sich bemühen, alle Arbeitskräfte an Bord zu halten, sind versucht, den Etat für Personalentwicklung zu kappen. Macht das Sinn? Und wenn ja, welche Kosten können eingespart werden?

Die deutsche Wirtschaft ist im Globalisierungsrausch. Selbst die Molkerei aus dem Allgäu investiert in China. Vor Ort rekrutierte Fach- und Führungskräfte kommen vorübergehend nach Deutschland, um sich Wissen anzueignen und den Stil ihres Arbeitgebers kennen zu lernen. Doch in unserer Kultur finden viele keinen Halt.

Interim-Manager werden immer jünger, gleichwohl ziehen die alten Kämpen noch immer die Fäden im Markt. Wie der Arbeitskreis der Interim Management Provider (AIMP) in seiner aktuellen Branchenstudie ermittelte, zieht die Nachfrage nach zeitlich befristet engagierten Fach- und Führungskräften weiter an.

Eröffnen Firmen ihren Mitarbeitern Zugang zu Web-2.0-Plattformen, dürfen sie sich nicht über Kontrollverlust beklagen. Denn offene Kommunikation und mehr Transparenz zahlen sich aus, wie pfiffige Arbeitgeber wissen. Ihr Ruf in den begehrten Zielgruppen verbessert sich schlagartig.

Nine to five: In der Wirtschaft wird unverändert gearbeitet, als wäre die 40-Stunden-Woche wie ein Gesetz in Stein gemeißelt.

Ihr Mitarbeiter nervt? Ihre Sekretärinnen sprechen kein Wort mehr miteinander? Und Sie selbst haben schon gar keine Lust mehr, Ihr Büro zu verlassen? Dann ist es höchste Zeit für eine Supervision.

Der Fachkräftemangel zieht weitere Kreise. Zunächst jammern Arbeitgeber, nicht genug Mitarbeiter zu finden. Plötzlich ergreifen sie Initiative und werben zum Beispiel um Ältere, die sie kurz zuvor dutzendweise aufs Abstellgleis geschoben haben.

In jeder Belegschaft steckt Potenzial. Die meisten Mitarbeiter sind motiviert und wollen dies mit guter Leistung untermauern - sofern sie ernst genommen werden.

Manager sind nicht nur Controller, die wissen wo es lang geht, um den Laden zusammenzuhalten. Sie nehmen ebenso eine Vorbildfunktion ein.

"Jetzt lieber draußen sein", denkt sich so mancher im Mai. Gerne machen Chefs eine Tugend daraus. Nichts liegt näher, als die sowieso überfällige Teamentwicklungsmaßnahme in die Natur zu verlegen.

Mal eben in die Personalabteilung, um den Urlaubsantrag einzureichen, das war einmal. Immer mehr Firmen verlagern Verwaltungskram ins Netz. Das Motto lautet: Selber machen.

Laut einer weltweit durchgeführten Studie zeigen sich deutsche Mitarbeiter bemerkenswert loyal. Obwohl der Arbeitsmarkt eigentlich zum Wechsel animiert, will jeder zweite Beschäftigte seiner Firma treu bleiben.

Dringend benötigte Fachkräfte sind nirgendwo aufzutreiben. Weil die herkömmliche Personalsuche über Stellenanzeigen nicht funktioniert, gehen Unternehmen und Branchenvertreter neue Wege.

Der Ansturm qualifizierter Bewerber reißt bei Microsoft nicht ab. Dennoch will sich die deutsche Niederlassung des Softgiganten nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen.

Software-Experten stehen die Türen der Unternehmen weit offen. Doch der rote Teppich ist SAP-Beratern vorbehalten. Personalberatern zufolge kann ein Bewerber aus vielen Stellenangeboten auswählen.

Sie schrecken vor keiner Aufgabe zurück, ihnen eilt ein sagenhafter Ruf voraus: Wenn andere in Deckung gehen, laufen sie zu Höchstform auf. Doch so sehr Interim-Manager auch bewundert werden - in Wirklichkeit wissen viele Unternehmen mit ihnen nichts anzufangen.

Der anhaltende Mangel an Fach- und Führungskräften beschert Personalberatern eine hervorragende Auftragslage. Auch wenn Headhunter zunehmend ihre Klientel in Online-Netzwerken aufspüren, gilt der telefonischen Kontaktaufnahme potenzieller Kandidaten ihr Hauptaugenmerk.

Schreiben Firmen rote Zahlen, hilft oft nur noch der Personalabbau. Damit betroffene Mitarbeiter nicht ins Bodenlose abstürzen, werden sie von Transfergesellschaften aufgefangen und auf den nächsten beruflichen Schritt vorbereitet.

Um ihren Ruf ist die Zeitarbeit nicht zu beneiden. Zeitarbeit sei rücksichtslose Ausbeutung von Arbeitskraft, und der Zeitarbeiter nur ein Mitarbeiter zweiter Klasse. Die Realität sieht oft anders aus. Zeitarbeit ist ein wahrer Jobmotor, von dem inzwischen auch Akademiker profitieren.

Stress und Mehrfachbelastungen von Mitarbeitern nehmen immer weiter zu, denn in deutschen Betrieben werden die Schrauben weiter angezogen. Niemanden scheint es zu wundern, wenn unter solchen Bedingungen der Spaß an der Arbeit verschwindet und die Motivation auf den Nullpunkt sinkt.

Viele Firmen sind schon damit überfordert, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Noch schwieriger scheint es zu sein, die Potenziale des angestammten Personals zu heben.

Mit ihren Mitarbeitern über eine Gehaltsverbesserung zu verhandeln, gehört für Führungskräfte zum Alltagsgeschäft. Während sie mit dem Thema völlig nüchtern umgehen, bereitet das Gehaltsgespräch vielen Beschäftigten schlaflose Nächte. Das muss nicht sein. Wer einige wichtige Regeln befolgt, kann sein Anliegen viel entspannter zum Ausdruck bringen.

Der Kampf um Hochschulabsolventen ist in vollem Gange und angesichts des Fachkräftemangels überschlagen sich Unternehmen geradezu mit verlockenden Offerten für Bewerber. Sich ideenreich und breitenwirksam als "Employer of choice" zu präsentieren, ist aber nur eine Seite der Medaille. Wer Mitarbeiter gewinnen will, muss auch mit einem langfristigen Konzept überzeugen.

Die Globalisierung schreitet immer weiter voran und nicht nur das System Arbeit steht angesichts dieser Veränderungen vor einem tiefgreifenden Umbruch. Auch der Personalmarkt dürfte auf absehbare Zeit von Grund auf umgekrempelt werden. Was womöglich auf die Wirtschaft zukommt, skizzierte der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, unlängst auf einem Münchener Personal-Forum.

Die Innere Kündigung erfolgt meist lautlos und schleichend. Einst engagierte Mitarbeiter machen nur noch Dienst nach Vorschrift. Ihr Einsatz im Job tendiert gegen Null.

Immer mehr Personalverantwortliche wollen raus aus der Ecke und mitten hinein ins Entscheidungszentrum. Ein steiniger Weg, schließlich gilt der Personaler gemeinhin als Bürokrat, weit entfernt von jeglicher Businesskompetenz. Doch das soll sich bald ändern, hieß es auf dem "1. Zukunftsforum Personal" in München.

Suchmaschinen und soziale Netzwerke machen es leicht, die Angaben von Bewerbern schnell im Internet zu überprüfen. Doch dabei gilt es, Vorsicht walten zu lassen. Nicht alles, was im Netz zu finden ist, stimmt. Außerdem drohen Probleme mit dem AGG und dem Datenschutzrecht.

In der aktuellen Wirtschaftslage haben Mitarbeiter, Kunden und Medien besonders offene Ohren und achten sensibel auf Neuigkeiten. Innerbetrieblich kann jedes gesprochene Wort eines zu viel, jedes fehlende Wort eines zu wenig sein. In der gegenwärtigen Situation steht somit die Kommunikationsfähigkeit der Führungskräfte auf dem Prüfstand.

Das Bloggen im Internet wird zunehmend beliebter und immer häufiger treten dabei auch Unternehmens-Interna ans Tageslicht, denn Web 2.0 steht vor den Toren der Wirtschaft. Das Personalmanagement ist gut beraten, die neuen Kommunikationskanäle, die das Internet eröffnet, gezielt zu instrumentalisieren statt zu verteufeln.

Arbeit im Team ist vielfach effizienter, als noch so gute Einzelspieler. Die Bereitschaft im Team zu arbeiten, wird bei Bewerbern zudem längst vorausgesetzt. Von der Fähigkeit, sich in die Gruppe einzubringen und mit Kollegen konstruktiv um die beste Lösung zu ringen, ist dagegen selten die Rede. Dabei können Teams zu Höchstleistungen auflaufen - vorausgesetzt, die richtigen Leute sind mit von der Partie.

Immer mehr Mitarbeiter erscheinen krank am Arbeitsplatz und sorgen damit für Probleme bei Unternehmen. Das ist die bittere Wahrheit hinter dem seit Jahren sinkenden Krankenstand in der Wirtschaft. Zwei Drittel meinen sogar, es drohten schwerwiegende Konsequenzen, würde man sich krankmelden. An diesem Irrglauben tragen Unternehmen bereits schwer, denn die Produktivität ihrer Mitarbeiter ist im Sinkflug.

Wer bei Consulting-Unternehmen einsteigen will, wird nicht selten mit seltsamen Fragen konfrontiert: Man will wissen, warum Kanaldeckel rund sind oder wie viele Tassen Kaffee pro Monat im Financial District of London getrunken werden. Was steckt hinter diesen sogenannten Brainteasern? Und wie findet man die besten Antworten auf vertrackte Fragen im Vorstellungsgespräch?

Seminaren für Führungskräfte mangelt es häufig an zielgerichteter Problembehandlung. Viele Anbieter von Führungstrainings spulen vorgefertigte Module zu Themen wie Kommunikation, Führungsstile oder Konfliktmanagement ab.

Richard Bauer hatte alles, was einen Sieger auszeichnet: Biss, Disziplin und das 'Hoppla, jetzt komm' ich'-Auftreten. Während seine Altersgenossen noch ihren inneren Schweinehund bekämpften, zog er unbeirrt seine Bahn und harkte Meilensteine im Eiltempo ab. Schule, Studium und den Berufseinstieg absolvierte Bauer mit einer Gelassenheit, die beinahe unnatürliche Züge trug. 'Aus dem wird mal was', hieß es allenthalben. Die Prognose sollte sich schnell erfüllen.

Die Kanzlerin macht's, Ex-Siemens-Boss Klaus Kleinfeld und zahlreiche andere Top-Manager tun es ebenfalls. Mit ihren Podcasts und Weblogs surfen Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft vorneweg auf der Internet-Welle. Doch Vorsicht: Wer auf der Karriereleiter noch nicht oben angelangt ist, könnte böse Überraschungen erleben.

Im viel zitierten 'Krieg um Talente' müssten Unternehmen eigentlich die Waffen strecken, könnten sie nicht auf einen Personalberater zurückgreifen. Und manch ein Top-Manager wäre niemals ohne einen Steigbügelhalter aus der 'diskreten Branche' auf den Karrierezug aufgesprungen. Doch so wichtig ihre Rolle im Personalmarkt auch ist, was sich manche

30 Prozent des Unternehmensgewinns vor Zinsen und Steuern sind durch eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur erklärbar. Der wichtigste Erfolgsfaktor dabei ist der Stolz der Mitarbeiter auf das Unternehmen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Psychonomics in Köln.

'Endlich Chef sein', freuen sich Nachwuchskräfte, die auf der Karriereleiter nach oben geklettert sind. Plötzlich werden erfolgreiche Verkäufer oder gewiefte Techniker zur Führungskraft und sollen ihren Kollegen Vorbild sein. Nicht selten folgt der Freude die bittere Erkenntnis: Offen zu kommunizieren und Mitarbeiter zu motivieren fällt mir einfach schwer.

Der deutschen Wirtschaft könnte es glänzend gehen - wenn in den Betrieben das Arbeitsklima besser wäre. "Unsere Gesprächspartner in Unternehmen und Organisationen sprechen von Produktivitätsreserven in der Größenordnung von 20 bis 60 Prozent durch ein besseres Betriebsklima," ist Stephan Schütze, Geschäftsführer der Berliner Unternehmensberatung SSC Stephan Schütze & Kollegen, überzeugt.

Dienstreisen sind meist anstrengender und manchmal auch gefährlicher als die Urlaubsfahrt ins Ausland. Entsprechend höher ist das Risiko einer Erkrankung oder Verletzung. Wie können sich Mitarbeiter auf beruflichen Reisen am besten absichern?

In vielen Unternehmen lautet die Devise: Wir wollen mit weniger Mitarbeitern mehr leisten. Doch der Leistungsbereitschaft ist nicht mit mathematischen Formeln beizukommen. Auch Appelle oder finanzielle Anreize werden wenig ausrichten. Es kommt aufs Ganze an.

Manager verkennen häufig das Potenzial weicher Faktoren. Die besten Köpfe sind manchmal die schlechtesten Manager weil ihnen das Herz fehlt. "Ich habe vor kurzem einen intellektuell brillanten Chief Financial Officer gehabt", erzählt Harry Holzheu, Manager-Trainer aus der Schweiz. 60.000 Beschäftigte hätten in dessen Unternehmen gearbeitet. "Der Mann war aber dennoch kurz vor dem Herausfliegen, weil er so aggressiv war". "Loyalität" zum Beispiel war bei dem Manager ein Fremdwort: "Wenn Sie Loyalität haben wollen, kaufen Sie sich doch einen Hund", sagte er zu Holzheu.

Die Arbeitswelt befindet sich seit Jahren im Wandel. Um wettbewerbfähig zu bleiben, stellen die Unternehmen immer höhere Anforderungen an ihre Mitarbeiter.

Segeln, Wandern, in Seilgärten turnen - Outdoor-Trainings sollen den Wohlfühlfaktor im Unternehmen steigern und die Teamfähigkeit der Mitarbeiter stärken.

Die meisten Bewerber, darunter viele Hochschulabsolventen, haben nur unklare Vorstellungen darüber, was dort passiert, wo ihre Bewerbung (egal, ob online oder offline) landet.

Längst stehen nicht mehr nur Führungskräfte im Visier der Headhunter.

Lamentieren dürfen sie nicht: Von Personalverantwortlichen und Führungskräften wird derzeit eine besondere Stärke erwartet. Sie müssen unangenehme Entscheidungen vertreten, Vertrauen und Zuversicht ausstrahlen und Mitarbeiter motivieren. Mit Unsicherheiten zu leben und in einer solchen Phase motiviert zu führen, ist eine besondere Herausforderung.

Seit gut zwei Jahren ist Web 2.0 ein Schlagwort auf Kongressen und in HR-Medien. Stellt sich die Frage, welche Web 2.0-Anwendungen Einzug in die Praxis gefunden haben. Die Antwort: Es gibt einige interessante Einzelmaßnahmen. Aber das Gros der Unternehmen hält zurück.

Viele Firmen nehmen die schleichende Alterung ihrer Belegschaften auf die leichte Schulter. Dabei ist es bereits fünf vor zwölf. Die Gothaer Versicherungen halten dagegen.

Die konjunkturelle Talfahrt lässt Personaler nicht zur Ruhe kommen. Doch nur auf die Kosten zu starren, zeugt kaum von strategischem Weitblick. Was gerade jetzt angepackt werden sollte, war Thema der Konferenz "Personal im 21. Jahrhundert" in München.

Keine Frage, die Arbeitswelt ist mitten im Umbruch. Alte Bindungen lösen sich auf und die Arbeitszeit konkurriert mit Familien- oder Freizeit. Wie wird die Zukunft der Arbeit aussehen? Visionen eines Zukunftsforschers.

Seit drei Wochen legen die Mitarbeiter eines Exportunternehmens Extra-Schichten ein, um die von einem Wasserrohrbruch beschädigten Kisten auszusortieren und die Betriebsräume trocken zu legen. Speditionskaufmann Harald Kehrmann meldet zwar private Verpflichtungen am Abend an, der Arbeitgeber hat jedoch unmissverständlich klar gemacht: "Wer für die extra Stunden nicht bleibt, kann gehen - und zwar für immer."

In der Wirtschaftskrise müssen Unternehmen sparen. Viele kommen auf die Idee, mit anderen Betrieben zu fusionieren oder sie gleich zu übernehmen. Doch Firmenehen sind voller Tücke, vor allem internationale. |
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