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10. Februar 2012 Stellenangebote & Jobs für qualifizierte Fach- und Führungskräfte
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Kolumne
Man riecht sich - leider

Man riecht sich - leider


Um es vorweg zu nehmen: Auch wenn die Werbung etwas anderes behauptet, Frauen reißen Männern nicht direkt die Klamotten vom Leib, nur weil die sich ein bisschen Deo unter die Achseln gesprüht haben. Nein, ganz sicher nicht! Grundsätzlich, liebe Männer, steht dem Benutzen von Deos allerdings nichts im Wege.

Und hier sind wir dann auch schon beim eigentlichen Problem.
Anscheinend leben einige Menschen in ihrem eigenen kleinen Mikrokosmos, in dem es so etwas wie eine Dusche oder ein Deodorant (egal welcher Marke!) nicht gibt. Ob im Zug, Flugzeug oder Büro, da kommt einem morgens um 9 Uhr schon der Schweißgeruch einer ganzen Fußball-Mannschaft entgegen.
Ja, ich weiß, jetzt werden einige direkt sagen: "Ach, aber so schlimm kann es doch nicht sein!" oder "Die können vielleicht nichts dafür!". Doch, es ist häufig tatsächlich so schlimm, und doch, die meisten können sehr wohl etwas dafür.

Wie sage ich jetzt aber beispielsweise meinem Bürokollegen, dass er stinkt wie ein Iltis in der Paarungszeit und dass das bei mir erhebliche Schnappatmung auslöst? Sag ichs ihm überhaupt? Geht man da aggressiv vor mit Sätzen wie Kollege, haben Sie bei dir (bzw. Ihnen) das Wasser abgestellt? oder weist man denjenigen eher indirekt darauf hin?

Aktive Gegenwehr

Hier gibt es dann verschiedene interessante Möglichkeiten: Man könnte ihm heimlich am Montag einen Waschlappen, dienstags die Seife und mittwochs ein Deo auf den Schreibtisch legen, wortlos im ganzen Büro Duftbäumchen aufhängen oder ganz unauffällig Raumspray versprühen, wann immer er den Raum betritt. Spätestens mit dem demonstrativen Überziehen einer Gasmaske müsste es dann einfach Klick machen.
Sehr eigenwillig, aber mit durchaus vorhandenem Erfolgspotential ist auch die Variante, selber jegliche Hygiene einzustellen und den Geruch des anderen damit zu überdecken. Manche Menschen kann man halt nur mit Ihren eigenen Waffen schlagen, auch wenn dies natürlich das absolut letzte Mittel sein sollte.

Eine Frechheit eigentlich, dass man sich überhaupt über so etwas Gedanken machen muss. Grundsätzlich kann ich doch wohl erwarten, dass sich meine Mitmenschen regelmäßig unter eine Dusche stellen und wenn möglich eine Seife oder Duschgel verwenden. Auch das mit dem Deo sollte zu machensein, es gibt schließlich genug Menschen, die täglich eins benutzen und daran noch nicht gestorben sind.
 
Von Sabrina Clemens

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