Pünktlichkeit im Beruf - wichtig für Erfolg

Andere Menschen warten zu lassen, ist besonders im Berufsleben ein teurer Luxus. Um Ärger mit dem Chef zu vermeiden, sollten Arbeitnehmer in jedem Fall pünktlich sein. Dabei werden vereinzelte Verspätungen geduldet, regelmäßige hingegen nicht. Zudem ist pünktliches Erscheinen ein Zeichen für Zuverlässigkeit und wirkt anderen Kollegen gegenüber höflich. Zwar akzeptieren Arbeitgeber hin und wieder mal die eine oder andere Verspätung, warnen aber davor, es zur Regel werden zu lassen. "Pünktlichkeit ist ein Zeichen von guten Manieren, Disziplin und persönlicher Wertschätzung", betont der Zusammenschluss der Etikette Trainer International (ETI) im RP Online Magazin.

Wer sich häufig verspätet, muss mit Abmahnungen oder im schlimmsten Fall mit einer Kündigung rechnen. Zudem schadet Unpünktlichkeit auch der eigenen Gesundheit: Man steht immer unter Stress und wirkt nicht mehr souverän. Auch im Winter, wenn vereiste Straßen für Verkehrschaos sorgen, ist Pünktlichkeit Pflicht. "Das Wegrisiko liegt allein beim Arbeitnehmer", erklärt Stefan Schiefer, Fachanwalt für Arbeitsrecht, gegenüber der Welt. So müssen Arbeitnehmer wieder absehbare Verkehrsbehinderungen im bevorstehenden Winter einplanen.

Für viele Führungskräfte ist Unpünktlichkeit aber auch ein Machtspielchen. Bei Terminen oder Präsentationen ist es meistens die wichtigste Person, die sich verspätet. Allerdings hat dieses Verhalten einen negativen Einfluss auf das Arbeitsklima und frustriert die anderen Mitarbeiter.

Besser planen heißt es dann für alle Menschen, die fast immer zu spät dran sind. Ein guter Anfang wäre es, nicht zu knapp zu kalkulieren. Bei weiter Anreise einfach eine größere Zeitspanne vereinbaren oder anrufen, wenn man weiß, dass man höchstwahrscheinlich zu spät kommt. Schließlich kann jeder Mensch lernen, Zeiten einzuhalten!