Zu Gast beim Führungstraining - Teil 5: Situatives Führen im Team

"Situatives Führen im Team" lautet das Motto des vierten Erfolgsfaktors in der Führungsimpuls-Trainingsreihe, deren Trainerinnen und Trainern Jobware über die Schulter geschaut hat. Diesmal steht der Blick auf die eigenen Führungskompetenzen im Vordergrund. Die Führungskräfte nehmen dafür unter die Lupe, wie sie mit ihren Teams umgehen und wie sie ihre Führungsrolle dazu aktiv einsetzen.

"Teams, Arbeitsgruppen und Abteilungen sind Kernelemente eines Unternehmens", sagt Carsten Hennig, systemischer Berater und freier Mitarbeiter von Führungsimpuls, wo er für Teamentwicklung mitverantwortlich ist. "Die Aufgabe einer Führungskraft ist das Ausbalancieren der Vorgaben und Erwartungen der Unternehmensleitung und den Mitarbeiterinteressen", so der Führungscoach aus Frankfurt am Main. "In Zeiten des ökonomischen Wandels stellt dieser Balanceakt eine besondere Herausforderung dar."

Mit Theorie und Praxis zu neuen Führungsstilen
"Mit Hilfe facettenreicher Übungen simulieren die Teilnehmer Teamsituationen, die wir anschließend unter bestimmten Gesichtspunkten der Führung reflektieren". Im Rahmen des "Erfolgsfaktor 4 - Situatives Führen im Team" erhielten die Teilnehmenden laut Hennig so die Möglichkeit, Theorie und Praxis der Führung miteinander zu verbinden. "Die gesammelten Erkenntnisse nutzen wir, um die entsprechenden Führungstheorien und -modelle zu vermitteln, welche die Führungskräfte wiederum auf Situationen ihres beruflichen Alltags übertragen."

"Wir verbinden Erfahrungslernen mit der Erarbeitung von Hintergrundwissen, Selbstreflexion und kollegialer Beratung", erläutert Carsten Hennig das didaktische Konzept, bei dessen Umsetzung die Teilnehmenden sich selbst sowohl als Teammitglied wie auch als Führungskraft erlebten. Auf Grund dieser Erfahrungen würde gemeinsam ausgewertet, wie es sich anfühle, geführt zu werden und was dabei zu beachten sei. "Wir bauen Erlebnisse und fachlichen Input schrittweise aufeinander auf, um ein komplexes Führungsmodell erlebbar und nachvollziehbar zu machen", erläutert der freiberufliche Personal- und Unternehmensberater. Gemeinsam identifizierten die Führungskräfte ihre jeweiligen Führungskompetenzen und -stile. "Anschließend betrachten die Teilnehmenden aktuelle Fragestellungen aus den von ihnen geführten Teams", berichtet Hennig. "Gemeinsam erarbeiten sie verschiedene Möglichkeiten, die betreffenden Situationen zu handhaben - auf diese Weise erweitern sie ihre Handlungskompetenzen als Führungskräfte".

Vernetzung schafft neue Handlungsmöglichkeiten
"Der Kunde schätzt den Ansatz von Führungsimpuls", so Carsten Hennig über den internationalen Finanzdienstleister, für den die Trainingsreihe entwickelt wurde, denn das Unternehmen profitiere nicht nur von dem unmittelbaren Kompetenzzuwachs seiner Führungskräfte, sondern auch von der intensiven Vernetzung auf der mittleren Führungsebene sowie von der Bearbeitung aktueller Führungssituationen innerhalb des Unternehmens. "Im Laufe der Veranstaltung klären sich die offenen Fragestellungen zunehmend", erläutert der Frankfurter Führungstrainer die Erfolgskriterien des Trainingsbausteins. "Es eröffnen sich neue Handlungsoptionen für die Leitenden, die sich über die immense Bedeutung ihrer Vermittlerrolle zwischen Unternehmensinteressen und Mitarbeiteranliegen klarer geworden sind".

Zusammenfassend stellt Hennig erfreut fest, wie bewegt auch gestandene Führungskräfte auf die Erweiterung ihrer Handlungskompetenzen reagierten: "In unseren Veranstaltungen spüren die Teilnehmenden unmittelbar die Nachhaltigkeit des Ansatzes von Führungsimpuls".
 
Von James E. Manham