Zu Gast beim Führungstraining - Teil 4: Zielführende Kommunikation

Der dritte Baustein in der Trainingsreihe von Führungsimpuls dreht sich um den Erfolgsfaktor "Zielführende Kommunikation". Hierfür greift das Trainerteam die Einsichten der Teilnehmer aus dem ersten Baustein der Reihe auf. Diese vertiefen nun ihre Einblicke in die eigene Führungspersönlichkeit und bauen mit Unterstützung von Führungsimpuls ihre Kommunikationskompetenzen aus.

"Kommunikationskompetenz ist für Führungskräfte heute wichtiger denn je", so Achim Jaeger, Geschäftsführer der Vertriebsimpuls GmbH, einem Geschwisterbetrieb von Führungsimpuls, "da heute jeder Mitarbeiter Wertschätzung seiner Bedürfnisse, Ziele und Wünsche sowie individuelles Entgegenkommen erwartet". Hinzu kämen die steigenden Kundenanforderungen, die gleichzeitig eine Messlatte für den Umgang mit den eigenen Mitarbeitern darstellten, beschreibt der Kommunikationsexperte, der auch für Führungsimpuls in den Ring steigt: "Als Führungskraft verkaufe ich meinen Mitarbeitern quasi auch etwas, daher muss sich mein Repertoirekoffer kontinuierlich erweitern."

Kommunikation als Schlüsselkompetenz
"Klipp und klar" lautet für Jaeger das Prinzip des Erfolgsfaktors zur zielführenden Kommunikation. Im Vordergrund stehe dabei der Abgleich von Selbstbild und Fremdbild der teilnehmenden Führungskräfte im Bezug auf ihre individuellen Kommunikationskompetenzen. "Das Besondere für die Teilnehmer ist die Bearbeitung einzelner Praxisfälle, die aus ihrem eigenen Führungsalltag stammen", erläutert Jaeger. "Durch die gemeinsame Arbeit an realen Fällen profitieren die Führungskräfte auch von den Erfahrungen und Einsichten ihrer Kollegen."

Das Hauptanliegen des Kunden, für den Führungsimpuls die Trainingsreihe durchführt, sei im Bezug auf den Erfolgsfaktor zur zielführenden Kommunikation die Erwartung, "dass gerade die unangenehmen Themen wie Kritik und Konflikt zukünftig auch auf den Tisch kommen", erläutert Achim Jaeger. Mit den Praxisfällen als zentrale Kursinhalte gewährleiste Führungsimpuls größtmögliche Berücksichtigung des Kundenbedürfnisses. "Entsprechend den Anliegen, die mit den Fällen aus der Praxis auftauchen, wählen wir unsere Methoden und Vorgehensweisen situativ aus", so Jaeger weiter. Das könne beispielsweise das Üben von Kritik- oder Konfliktgesprächen, das Trainieren von Moderationskompetenz, insbesondere in Konfliktfällen, oder die Erhöhung des Verständnisses der Handlungsmotive von Mitarbeitern sein.

Nichts geht über Feedback
Seine eigene tägliche Führungsaufgabe sieht Achim Jaeger allerdings nicht nur darin, seine Seminarteilnehmer als Führungskräfte weiter zu qualifizieren und in Sachen Kommunikation fit zu halten - insbesondere fordere er auch qualifiziertes und konstruktives Feedback darüber, wie erfolgreich er aus Sicht seiner Teilnehmer deren Training leite. Hierbei unterstützten ihn klassische Feedbackinstrumente, wie etwa die Morgenrunde, das Tagesfeedback oder der Fragebogen. Zusätzlich ist für Jaeger die persönliche Zielplanung der Teilnehmer von großer Bedeutung: Zu Beginn der Veranstaltung definieren die Teilnehmer ihre individuellen Lernerwartungen und -ziele, deren Erfüllung zum Abschluss des Bausteins überprüft würde, um daraus Arbeitsaufträge für den Führungsalltag ableiten zu können.

"Flurfunk", erläutert Achim Jaeger, sei für ihn ein zusätzlicher Aspekt des Feedbacks. "Ich kenne sehr viele Mitarbeiter in der Bank. Im Rahmen meiner Termine in den einzelnen Häusern trat beispielsweise einer der Geschäftsstellenleiter an mich heran und teilte mir mit, dass eine seiner Führungskräfte spürbar von dem Training profitiert habe". Schließlich ergäbe sich hierdurch laut Jaeger auch die Möglichkeit, Werte nochmals kommunikativ zum Ausdruck zu bringen und so den Baustein enger mit den anderen Erfolgsfaktoren der Trainingsreihe zu verzahnen - auch im Bewusstsein der Entscheider, die nicht selbst an der Maßnahme teilnehmen.

Die Querverbindungen der Bausteine untereinander würden, so Achim Jaeger weiter, zusätzlich untermauert durch die Transferaufgaben, die entsprechend der Themenstellungen und der Teilnehmeranliegen als Arbeitsaufträge erteilt und in den Phasen zwischen den Erfolgsfaktoren von den Führungskräften in der beruflichen Praxis umgesetzt würden. Hierbei spiele der dauernde und bewusste Abgleich zwischen Selbst- und Fremdbild eine besondere Rolle, fasst Achim Jaeger zusammen, denn "die Qualität deiner Führungskommunikation bestimmt die Qualität deines Führungslebens."
 
Von James E. Manham