Zu Gast beim Führungstraining - Teil 3: Gesundheitsmanagement

Im zweiten Baustein der Trainingsreihe zur Führungskräfteentwicklung arbeitet das Trainerteam von Führungsimpuls mit den Teilnehmenden daran, das persönliche gesundheitliche Wohlbefinden als Teil der alltäglichen Arbeitsstrukturen zu erkennen und den individuellen Umgang mit der eigenen Gesundheit zu optimieren. Jobware hat mit Führungsimpuls gesprochen und bietet aktuelle Einblicke in die Trainingshintergründe.

"Die Gesundheit der Mitarbeiter ist für Unternehmen heute zu einer zentralen Ressource geworden", so der seit über 15 Jahren im Gesundheitsmanagement und Personal Training erfolgreiche Diplom-Sportwissenschaftler Reinhard Benz. Im Trainerteam von Führungsimpuls ist der ehemalige Polizeibeamte mit seinem Benz Bodyconcept der Spezialist rund um die Themen Fitness und Gesundheit. Diese betrachtet er als unser wichtigstes Gut und erläutert, dass etwa die Weltgesundheitsorganisation WHO darunter nicht nur das Fehlen von Krankheit verstehe, sondern das vollständige körperliche, geistige und soziale Wohlbefinden. "Durch zunehmenden Bewegungsmangel und die voranschreitende Technisierung unseres Berufslebens werden wir zu regelrechten Couchpotatoes", weiß der Anfang Fünfzigjährige, der Unternehmen bei der Umsetzung von Gesundheitsmanagement-Konzepten begleitet. Daher solle insbesondere die Führungskraft die eigene Leistungsfähigkeit sichern und ein Vorbild in Bezug auf einen gesunden Lebensstil sein.

Mit Selbstmanagement gegen Stress und Burnout
Da in der heutigen Zeit Menschen immer länger arbeiten müssten, während die Unternehmen zunehmend Wert auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter legen, ziele der Erfolgsfaktor "In Saft und Kraft" darauf ab, das Bewusstsein der Führungskräfte für ihre eigene Gesundheit zu erhöhen. Hierbei unterstützt Reinhard Benz, selbst jahrelang Führungskraft im Bereich Sportmanagement, die Teilnehmenden von In Saft und Kraft gemeinsam entwickelten sie individuelle Strategien und Ansätze, um sich bei akuten Problemen wie Rückenschmerzen oder Stress selbst zu helfen und ihr Wohlbefinden zu erhöhen. "Weiterhin wird die Führungskraft befähigt, bei ihren Mitarbeitern Anzeichen von Stress oder Burnout zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten", erläutert Benz das Trainingskonzept, "denn nur wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen - das gilt auch im Gesundheitsmanagement."

Bereits im Vorfeld des Trainings erhielten die Teilnehmenden als vorbereitende Aufgabe Fragebögen zu gesundheitsrelevanten Parametern, um teilnehmerorientiert und zielgerichtet den tatsächlichen Bedarf in Sachen Gesundheitsmanagement festzustellen. "Je nachdem, ob die Teilnehmer zum Beispiel den Wunsch nach mehr Bewegung verspüren, Entspannungstechniken erlernen wollen oder Rückenschmerzen vorbeugen möchten, setzen wir die Prioritäten bei der Trainingskonzeption." Eine Standortbestimmung der körperlichen Fitness der Führungskraft lasse eine realistische Einschätzung des momentanen Gesundheitszustandes zu. In Gruppenarbeit erarbeiteten die Teilnehmenden dann gemeinsam gezielt Maßnahmen zur Selbsthilfe. Diese überprüfe er schließlich darauf hin, inwiefern sie tatsächlich brauchbare Instrumente für die Verbesserung der individuellen gesundheitlichen Anliegen der Teilnehmenden darstellten.

Steigerung der Gesundheit und Leistung
"Eine Optimierung sämtlicher gesundheitsrelevanter Faktoren ist in einer schnelllebigen Welt unerlässlich", urteilt Reinhard Benz. Daher würde das Gesundheitsprogramm beispielsweise durch das Erlernen von Stressbewältigungsstrategien, praktischen Übungen zur Rückenschule, progressiver Muskelentspannung, Herz-Kreislauftraining oder spezieller Ernährungskonzepte ergänzt. "Nach zwei Tagen intensiver Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper erkennt die Führungskraft, dass sie für Körper und Geist aktiv etwas tun kann. Nur auf Grundlage dieser Einsicht ist nachhaltige Verbesserung der eigenen Gesundheit und des allgemeinen Leistungspotenzials des Unternehmens möglich."

"Führungskräfte sind zielorientiert und Ziel muss sein, körperlich und geistig fit zu sein", fasst Benz zusammen. Grundsätzlich ziele er mit seinem Bodyconcept auf die Förderung eines gesunden Lebensstils. "Den Menschen wird ein höheres Maß an Selbstbestimmung für ihre Gesundheit ermöglicht, sie werden zur Stärkung ihrer Gesundheit befähigt". In diesem Sinne biete Führungsimpuls den Teilnehmenden im Baustein "In Saft und Kraft" ein zielgerichtetes Ganzkörpertraining für Körper und Geist nach sportwissenschaftlichen und sportmedizinischen Erkenntnissen an. Damit ließen sich insbesondere auch Fehlzeiten senken und die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Mitarbeiter und des Unternehmens stärken. "Gesundheitsmanagement ist ein "Top down"-Prozess", erläutert Reinhard Benz. "Die Führungskraft ist idealerweise Vorbild und Antriebskraft, damit eine solche Maßnahme gelingen kann."
 
Von James E. Manham