"Aus und vorbei” - Wenn Liebeskummer die Arbeit belastet

Früher oder später macht jeder damit seine Erfahrungen: Liebeskummer. Natürlich trifft es den Verlassenen mehr, da dieser vor vollendete Tatsachen gestellt wird und in der Regel dauert es seine Zeit, bis man die Trennung verarbeitet hat. Alltägliche Dinge oder Handlungen erinnern stets an den verflossenen Partner und so wird die Wunde immer wieder aufgerissen. Wer bereits Liebeskummer hatte weiß, dass Symptome, wie Magenschmerzen, Übelkeit, Herzrasen und Kopfschmerzen keine Seltenheit sind. Alle Versuche, sich abzulenken, scheitern und man kann sich auf nichts längere Zeit konzentrieren. Erste Hilfe ist, sich den Frust von der Seele zu reden. Aber was tut man gegen die körperlichen Beschwerden? Sollte man sich nun wegen Liebeskummer krankschreiben lassen?

Diese Frage lässt sich meiner Meinung nach nicht pauschal beantworten, da es immer auf die individuelle Situation ankommt. Dennoch ist bei ernsthaften Beschwerden, wie starken Kopfschmerzen und Magenbeschwerden, die die Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz einschränken, ein Gang zum Arzt ratsam, denn auch ein gebrochenes Herz kann krank machen. Ein paar Tage Ruhe helfen meist, den ersten "Schock" zu verarbeiten und sich schließlich auch wieder auf den Alltag und die Arbeit zu konzentrieren. Allerdings sollte man sich nicht auf Liebeskummer ausruhen um "blau zumachen", denn das kann schnell den Job gefährden. Und mal im Ernst: Keine Ex-Beziehung ist es wert, seinen Arbeitsplatz zu riskieren, oder?