Was Redakteure verdienen

Für viele ist es der Traumberuf schlechthin. Feste Anstellungen haben zwar eher Seltenheitswert, die Gehälter von fest angestellten Redakteuren aber sind um vier Prozent gestiegen.

Wer als Redakteur arbeitet, muss sich vor allem schnell und gründlich in neue, unbekannte Themenfelder einarbeiten können. Und das so erworbene Wissen in verständliche Artikel oder Beiträge für Leser, Hörer oder Zuschauer umsetzen können. Das Gehaltsniveau von angestellten Redakteuren, so eine Auswertung aktueller Gehaltsdaten durch die Vergütungsberatung PersonalMarkt, ist um rund vier Prozent gestiegen. Demnach liegt das durchschnittliche Jahresbruttogehalt eines Redakteurs bei rund 46.600 Euro. Das durchschnittliche Grundgehalt liegt bei rund 43.500 Euro jährlich, die Höhe der variablen Anteile bei denjenigen, die ein variables Gehalt bekommen, bei durchschnittlich 5.600 Euro pro Jahr. Prämien, Boni oder Erfolgsbeteiligungen machen damit rund 13 Prozent des Grundgehalts aus.

Die besten Verdienstmöglichkeiten haben Redakteure in Verlagen (durchschnittlich 46.200 Euro jährlich) und in der Softwarebranche (rund 41.800 Euro). Am wenigsten Geld gibt es im Bereich Werbung und PR (durchschnittlich 36.700 Euro) sowie in der Öffentlichen Verwaltung (rund 35.800 Euro).

Neben einer guten Ausbildung zahlt sich vor allem Berufserfahrung aus. Wer bis zu drei Jahre Redaktionspraxis hat, kommt auf ein durchschnittliches Jahresbruttogehalt in Höhe von rund 34.000 Euro. Nach drei bis sechs Jahren Berufserfahrung liegt das jährliche Salär bei rund 42.000 Euro. Nach sieben bis zehn Jahren Berufserfahrung bewegt sich das Gehaltsniveau von angestellten Redakteuren bei rund 48.500 Euro.

Lediglich ein Prozent aller fest angestellten Redakteure, deren Gehaltsdaten PersonalMarkt ausgewertet hat, verfügt über einen Firmenwagen.

Einen individuellen Gehaltscheck bietet Jobware in Kooperation mit PersonalMarkt unter www.jobware.de/gehalt an.