Sexualverhalten korreliert mit Notendurchschnitt

Wir alle kennen ja das Vorurteil, dass je niedriger der IQ einer Person ist, andere Qualitäten umso mehr zum Tragen kommen. Konnte man bisher über den tatsächlichen Wahrheitsgehalt streiten, liefert eine britische Studie jetzt den endgültigen Beweis.

Die Engländer sind dieser Legende endlich mal auf den Grund gegangen und haben ein paar Menschen hinsichtlich ihrer Beischlaf-Aktivitäten befragt. Und wer eignet sich natürlich mal wieder perfekt für so eine Studie? Richtig: Die Studenten!

Herausgekommen ist, dass der Notendurchschnitt der britischen Studenten mit der Anzahl an Sexualpartnern korreliert. Soll heißen: Ein aktives Sexleben scheint schuld an schlechten Noten zu sein. Oder aber: Willst du bessere Noten haben, musst du schön artig sein und die Finger von deinen Kommilitonen (oder wem auch immer) lassen.

Und dabei dachte ich immer, Sex würde sich positiv auf die Leistung auswirken?! Dieser Meinung scheint übrigens auch eine mir bekannte Universitätsprofessorin zu sein, die doch tatsächlich in ihrem Seminar-Reader schreibt, dass Sex am Vorabend einer Klausur die Konzentration erhöht und die Nervosität senkt. Nun ja, das hätte sich damit wohl erledigt, oder!?

Aber zurück zu unseren Inselnachbarn:
Die wollten es nun genau wissen und haben sich mit der Frage beschäftigt, in welchen Studiengängen es denn wohl so richtig zur Sache geht. Das Ergebnis überrascht eigentlich nicht. Auf Platz eins in der Liste der Studierenden mit den meisten Sexualpartnern stehen die Medizinstudenten. Wundert niemanden, die kennen sich ja schließlich auch aus in Sachen "Doktorspielchen". Im unspektakulären Mittelfeld befinden sich unter anderem Sprachwissenschaftler und Politikstudenten, ganz weit hinten wird es dann wieder interessant. Auf dem drittletzten Platz finden wir zunächst die Mathematiker. Tja, so viele Formeln, aber die Entscheidende haben sie wohl noch nicht entdeckt. Direkt dahinter folgen die Veterinärmedizin-Studenten. Sagen wir einfach, hier stehen wohl eher die Haustiere im Vordergrund. Keine große Überraschung ist der letzte Platz. Hier finden wir die Theologiestudenten. Tja, was soll man da anderes sagen, als "true love waits". In manchen Fällen wohl auch etwas länger ...
 
Von Sabrina Clemens