Positiven Eindruck mit richtigem Dankschreiben verstärken

Der erste Schritt ist geschafft: Man hält die Einladung zumVorstellungsgespräch in den Händen oder man hat sogar schon das erste persönliche Kennenlernen hinter sich. Doch wie verhält man sich jetzt am besten, um die Chancen auf den Job zu erhöhen? Wie antwortet man am professionellsten auf eine Gesprächseinladung? Per Brief? Sehr zeitintensiv, eher veraltet und nur noch bei traditionsreichen Unternehmen üblich, bei denen auch die Einladung per Post verschickt wird. Also per Telefon? Kommt auch vor, ist aber eher seltener der Fall. Per Mail? Das ist die gängige Variante. Hierbei sollte man darauf achten, nicht zu knapp zu antworten. Persönlichkeit und ein hohes, aber nicht zu übertriebenes, Maß an Freundlichkeit sind hier geboten. Die Bestätigung des Termins oder auch eine Absage sollten zwei Tage nach der Einladung erfolgen. 

Zum Dankschreiben: Hierzulande ist dieses nicht ganz so verbreitet, doch es ist gar keine so schlechte Idee, solange man sich nicht zu viel anbiedert. Mit der richtigen Dosis kann einguter Eindruck verstärkt werden oder kleine Patzer, die möglicherweise während dem Gespräch aufgetaucht sind, wieder glattgebügelt werden. Sagt das eigene Bauchgefühl aber nein zum Dankesbrief, beispielsweise weil das Gespräch wirklich nicht gut verlaufen ist oder einem der Job vielleicht gar nicht zusagt, sollte man die Finger davon lassen.

Ist die Entscheidung jedoch für den Brief gefallen, richtet man diesen direkt an den Gesprächspartner, also direkt an die Führungskraft oder den Recruiter. Bei mehreren Personen, nimmt man den HR-Manager. Die Mail an sich sollte knapp ausfallen. Bestandteile sind das Dankeschön, die positiven Erinnerungen vom Gespräch und natürlich warum man der perfekte Kandidat für die jeweilige Stelle ist.