Physikprofessor sorgt bei Big Bang Theory für korrekte Fakten

Die erfolgreiche amerikanische Sitcom „Big Bang Theory“ mit den vier etwas naiven aber hochintelligenten Nerds, ist nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland nicht zu stoppen. Damit das Drehbuch und hier insbesondere die zitierten und fantastisch anmutenden Theorien aus der Astrophysik auch tatsächlich Hand und Fuß haben, wurde David Saltzberg als wissenschaftlicher Berater der Serie engagiert. Als Professor für Astronomie und Physik an der University of California kümmert er sich um die wissenschaftliche Richtigkeit der in der Serie zitierten Formeln. 

Sheldons Frage nach dem komplexen Paradox, warum Elektronen sich so verhalten, als hätten sie keine Masse während sie sich durch eine Substanz namens „Graphen“ bewegen, klingt für den Ottonormal-Zuschauer eher amüsierend komisch. Dass es sich dabei aber tatsächlich um ein reales physikalisches Phänomen handelt, garantiert Physikprofessor Saltzberg.

Wahrscheinlich würden die Normalos dieser Welt bei solchen Fragestellungen kaum bemerken, wenn eine physikalische Formel auf dem Whiteboard in Sheldon und Leonards Wohngemeinschaft nicht korrekt ist. Das sei aber eine Frage der Ehre, so Professor Saltzberg. Außerdem wollten die Produzenten es vermeiden, dass die realen Nerds und Zuschauer, der Serie halbwissenschaftliche oder gar ausgedachte Formeln nachweisen könnten.

Saltzberg ist am Set vor allem für die Whiteboards in der Wohngemeinschaft zuständig und sorgt dafür, dass in die Dialoge, neueste Forschungsergebnisse aus der Astrophysik einfließen. Was durchaus zu Begeisterung bei Saltzbergs Kollegen führt.

Saltzberg sorgt also dafür, dass alle in der Serie verwendeten Formeln zu 100 Prozent wissenschaftlich korrekt sind. Auch Saltzbergs Studenten sind von der Arbeit ihres Profs angesteckt und viele wollen gerne selbst mit ans Set. Daher kührt Saltzberg in seinen Vorlesungen regelmäßig den „Geek of the week“. Der oder die besonders fleißige Student/in darf Saltzberg dann mit ans Set begleiten und ihm bei seiner Arbeit an Formeln und Nerd-Dialogen über die Schulter schauen. Wenn das mal keine Motivation ist.