Personal

Abenteuer Projektmanagement

Um die Projektarbeit steht es nicht zum Besten. Hier steckt der Teufel im Detail, dort wird der erwünschte Projekterfolg schon in der Planungsphase leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Wer ein paar Regeln beherzigt, ist fast auf der sicheren Seite.

Absage schreiben - mit Blick auf den Bewerber

Schlechte Absageschreiben an Bewerber können den Ruf eines Unternehmens dauerhaft schädigen. Umgekehrt können Unternehmen mit einem authentischen Brief gute Bewerber auch für die Zukunft an sie binden. Lesen Sie über Fallstricke, die Sie im Absageschreiben unbedingt vermeiden sollten, und lernen Sie positive Beispiele kennen.

Achtung, Entsendung!

Zu Tausenden ziehen Fach- und Führungskräfte in die weite Welt, um für Ihre Firmen Werke zu bauen oder Niederlassungen zu eröffnen. Doch nur wenige packen ihre Aufgabe gut vorbereitet an. Besonders vernachlässigt wird die interkulturelle Kompetenz.

Ältere Arbeitnehmer nach wie vor schlecht angesehen

Das Kölner Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) nahm 1.350 Geschäftsführer, Personalleiter und Unternehmer ins Gebet. Ergebnis: Jeder vierte Entscheidungsträger hält nicht viel von seinen älteren Mitarbeitern.

Ältere Mitarbeiter: Besonderheiten und Stärken der Generation 50Plus

Arbeitgeber, die über 50-jährige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einstellen, schätzen deren Erfahrung und Motivation. Aber bei der Rekrutierung, Personalauswahl und Bindung der älteren Mitarbeiter gilt es auch, anders vorzugehen als bei Absolventen oder Young Professionals. Denn Mitarbeiter 50plus haben andere Vorstellungen und Erwartungen an ihren Arbeitgeber als die jüngeren Generationen.

Ärger mit Kollegen

Am Arbeitsplatz geht es bisweilen zu wie in Hollywood. Hier blüht der Tratsch, dort laufen unangenehme Zeitgenossen Amok. Was den Deutschen im Büro wirklich gegen den Strich geht, fand der Bürovermieter Regus in einer Online-Umfrage heraus.

Alles bleibt anders

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Entsprechend skeptisch reagiert er auf Veränderungen, vor allem, wenn sie ihn selbst betreffen. Was also tun, wenn im Unternehmen Umbrüche anstehen? Wie können Führungskräfte ihre Mitarbeiter in diesen oft schwierigen Zeiten am besten begleiten?

Alleskönner Handy

Immer mehr Menschen nutzen ihre mobilen Telefone privat und beruflich für verschiedene Zwecke. Als Folge des ungebremsten technischen Fortschritts ist das Handy längst ein medialer Alleskönner geworden, den niemand mehr missen will.

Anspruch auf Teilzeitarbeit - Ist er immer gegeben?

Die Arbeitswelt ändert sich stetig und damit auch die Bedingungen der Arbeitsplätze. Kommt die weitere Lebensplanung wie Familiengründung oder Weiterbildung hinzu, führt dies meist zum Wunsch, die Vollzeitbeschäftigung in eine Teilzeitstelle zu reduzieren. Der rechtliche Anspruch darauf ist jedoch immer wieder Streitthema zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Arbeit im Ausland wird immer beliebter

Nicht nur junge Leute zeigen sich internationaler orientiert als früher und studieren oder arbeiten gern weitab der Scholle. Auch unter beruflich Arrivierten wächst die Bereitschaft, der Karriere im Ausland einen Kick zu geben.

Arbeitgeber-Image als Hürde im Personalmarketing

Wenn es an Fachkräften mangelt, stehen Personaler vor einer Herausforderung. Dass das Problem oftmals im falschen Arbeitgeber-Image zu suchen ist, wollen viele Unternehmen nicht wahrhaben. Neue Wege der Rekrutierung gehen sie jedenfalls nicht.

Arbeitgeber-Marke - Employer Branding in der Krisenwirtschaft

Die Arbeitgeber-Marke dient wie kaum eine andere Maßnahme zur Zukunftssicherung eines Unternehmens. Deshalb raten Experten den Unternehmen dringend, das Employer Branding in der Krise nicht zu vernachlässigen. Denn auf jeden Abschwung folgt ein neuer Aufschwung. Und dann ist das Image als Arbeitgeber womöglich beschädigt.

Arbeitgeber als erfolgreiche Marke

Über Employer Branding gehen die Meinungen weit auseinander. Bloß Werbung, sagen die einen. Unverzichtbar, fordern die anderen. Dazu gehört Monica Wertheim, verantwortlich für die Arbeitgebermarke von E.on.

Arbeitgeberbewertung im Internet

Ist die "Benotung" von Unternehmen nur ein Ventil für unzufriedene Mitarbeiter? Haben die Ergebnisse Einfluss auf potenzielle Bewerber? Das Personalmarketing steht vor einem Phänomen und zeigt sich unsicher. Wird nur "eine neue Sau durch das Web 2.0-Dorf" getrieben, für die sich morgen keiner mehr interessiert, oder etabliert sich ein ernstzunehmender Zensurengeber?

Arbeitsklima als wichtigster Zukunftsfaktor

Noch überwiegt Hauen und Stechen in der Arbeitswelt. Solange die Wirtschafts- und Finanzkrise nicht überwunden ist, rettet sich, wer kann - selbst mit unlauteren Mitteln. In Zukunft jedoch werden Unternehmen keine andere Wahl haben, als in ein besseres Arbeitsklima zu investieren, sagen Forscher.

Arbeitszeugnisse - Beurteilung nur Schall und Rauch

Arbeitszeugnisse gehören mit dem Anschreiben und dem Lebenslauf in jede Bewerbungsmappe, heißt es. Doch das vermeintlich wichtige Dokument wird von Personalern kaum noch zur Kenntnis genommen. Denn was im Zeugnis steht, ist oft ein Ausbund an Lügen oder schlicht nichtssagendes Blabla.

Assessment-Center in der Kritik

Kaum ein Auswahlverfahren ist bei Bewerbern so gefürchtet wie das Assessment-Center. Kaum ein Auswahlverfahren ist in den Personalabteilungen so beliebt, aber auch kaum eines unter Experten so umstritten. Denn das Assessment-Center wird immer häufiger eingesetzt, liefert aber immer weniger aussagekräftige Ergebnisse.

Beste Job-Aussichten in der Softwareentwicklung

Beschäftigte in der Softwareentwicklung können sich derzeit über mangelnde Nachfrage nicht beschweren: Sie werden händeringend gesucht, denn der Fachkräftemangel hat in diesem Berufszweig zu einem Engpass an gut ausgebildeten IT-Spezialisten gesorgt.

Betriebliche Altersvorsorge - Zubrot mit Langzeitwirkung

Wer heute jung ist, muss für sein Alter vorsorgen. Das vergleichsweise stattliche Einkommen der heutigen Rentnergeneration wird der Nachwuchs niemals erzielen. Unternehmen tun gut daran, den nachrückenden Mitarbeitern mit einer betrieblichen Altersvorsorge entgegen zu kommen.

Bewerberverhalten passt sich dem Arbeitsmarkt an

Vor einem Jahr um diese Zeit wurde der Arbeitsmarkt noch als Bewerbermarkt bezeichnet, doch im Herbst erfolgte der Umschwung. Mit den geänderten Konjunkturaussichten befinden sich Jobsuchende wieder auf einem Arbeitgebermarkt. Darauf stellen sich die Bewerber ein, wie Beispiele aus verschiedenen Branchen zeigen.

Bewerbung ohne persönliche Daten

50 Unternehmen in Frankreich testen derzeit die anonyme Bewerbung, bei der Recruiter weder Namen, noch Geburtstag und Nationalität des Kandidaten einsehen können. Damit soll vermieden werden, dass Bewerber abgelehnt werden, weil sie die "falsche" Nationalität haben, weil sie weiblich oder zu alt sind. Aber spätestens im Vorstellungsgespräch kommen wieder Individualitäten und Emotionalitäten ins Spiel.

Bewerbungsvideo - wie man erfolgreich vor der Linse glänzt

Wer nach der Optimierung seiner herkömmlichen Bewerbungsunterlagen noch etwas weiter gehen will, um seine Chancen auf ein Vorstellungsgespräch zu erhöhen, sollte einmal über ein zusätzliches Bewerbungsvideo, einen sogenannten Personality Clip, nachdenken.

Boreout - Wenn Unterforderung krank macht

Wenn Mitarbeiter ständig unterfordert sind und nur ihre Stunden bis zum Feierabend absitzen, kann sie das genauso krank machen wie eine permanente Überforderung. Dieses Phänomen trägt den Namen "Boreout", weil es zu ganz ähnlichen Symptomen wie ein "Burnout" führt. Eine wertschätzende Mitarbeiterführung und die Übertragung anspruchsvoller Aufgaben können dem Boreout vorbeugen.

Brainteaser - ungewöhnliche Auswahlmethoden

Wer bei Consulting-Unternehmen einsteigen will, wird nicht selten mit seltsamen Fragen konfrontiert: Man will wissen, warum Kanaldeckel rund sind oder wie viele Tassen Kaffee pro Monat im Financial District of London getrunken werden. Was steckt hinter diesen sogenannten Brainteasern? Und wie findet man die besten Antworten auf vertrackte Fragen im Vorstellungsgespräch?

Bunte Mischung

Unternehmen, in deren Belegschaft viele Nationalitäten versammelt sind, gehört die Zukunft. Die bunte Mischung ist nicht nur auf die Herkunft beschränkt. Auch wer gezielt Minderheiten anspricht, das Verhältnis zwischen Alt und Jung verbessert oder mehr Frauen für Fach- und Führungspositionen gewinnt, setzt sich von der Konkurrenz ab. Mitte Oktober erhielt das deutsche Vorzeige-Softwareunternehmen SAP aus Walldorf den Max-Spohr-Preis.

Call of the Wild - Wie effektiv sind Outdoor-Trainings?

"Jetzt lieber draußen sein", denkt sich so mancher im Mai. Gerne machen Chefs eine Tugend daraus. Nichts liegt näher, als die sowieso überfällige Teamentwicklungsmaßnahme in die Natur zu verlegen. "Outdoor-Teamtraining" heißt die magische Formel: Eine Kombination aus Weiterbildung, Gruppenaktivität und frischer Luft soll die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens steigern.

Chef, ich brauch' mehr Geld

Mit ihren Mitarbeitern über eine Gehaltsverbesserung zu verhandeln, gehört für Führungskräfte zum Alltagsgeschäft. Während sie mit dem Thema völlig nüchtern umgehen, bereitet das Gehaltsgespräch vielen Beschäftigten schlaflose Nächte. Das muss nicht sein. Wer einige wichtige Regeln befolgt, kann sein Anliegen viel entspannter zum Ausdruck bringen.

Coaching für Mitarbeiter - gezielte Weiterentwicklung

Immer mehr Firmen nehmen für die Entwicklung ihrer Führungskräfte und Mitarbeiter Coaching in Anspruch. Solch professionelle Begleitung auf Zeit fördert gezielte Entwicklung, etwa um einen Mitarbeiter auf die Rolle des Projektleiters oder eine Führungskraft auf einen Aufstieg in der Hierarchie vorzubereiten. Häufig spielen auch persönliche Verbesserungswünsche oder die Bewältigung von potenziellen Krisen, die sich durch die anstehenden Veränderungen abzeichnen, eine Rolle für die Inanspruchnahme von Coaching. Ein Coach sollte daher stets gut ausgesucht werden, um eine erfolgreiche Entwicklungsbegleitung zu gewährleisten.

Das Arbeitszeugnis in der Kritik

Immer mehr Bewerber verweisen in Online-Bewerbungen auf ihr Online-Profil anstatt eingescannte Zeugnisse beizulegen. Das liegt zum einen am geänderten Medienverhalten, zum anderen daran, dass die Aussagekraft von Arbeitszeugnissen immer häufiger angezweifelt wird.

Dem Amtsschimmel Beine machen

In der freien Wirtschaft wird genau geprüft, ob ein Bewerber für die Aufgabe geeignet ist. Firmen wollen erfahren, wie es um charakterliche Stärken bestellt ist und ob sich Bewerber als teamfähig erweisen. Hier hat der Öffentliche Dienst noch großen Nachholbedarf.

Der Aufstieg einer Vokabel: Work-Life-Balance

Die Arbeitswelt befindet sich seit Jahren im Wandel. Um wettbewerbfähig zu bleiben, stellen die Unternehmen immer höhere Anforderungen an ihre Mitarbeiter: qualifizierter, flexibler, mobiler sollen sie sein. Der klassische Nine-to-five-Job gehört endgültig der Vergangenheit an. Es wird heute härter und mehr gearbeitet als früher. Doch die Bedürfnisse haben sich nicht geändert: Erfolgreich im Beruf ist auf Dauer nur, wer einen Ausgleich dazu schafft.

Der besondere Master

Seitdem der Bologna-Prozess dafür sorgt, dass europäische Hochschulen das zweistufige Studienkonzept mit den Abschlüssen Bachelor und Master einführen, wimmelt es nur so von verschiedenen Master-Titeln. Dabei nimmt der imageträchtige Titel MBA eine Sonderrolle ein.

Deutscher Vertrieb holt auf

Das Image von Verkäufern könnte hierzulande kaum schlechter sein. Doch international genießt der deutsche Vertrieb einen immer besseren Ruf. Vor allem bei Einkäufern kommen die Sales-Manager gut an, wie eine Studie zeigt.

Die Führung - alles andere als rational

Um den Erfolg von Führung durch den Menschen wahrscheinlicher zu machen, hat die Wissenschaft seit jeher nach Wegen gesucht, die Auswahl von Nachwuchsführungskräften oder das Training von Führungsverhaltensweisen zu optimieren. Dabei musste sie allerdings erkennen, dass es "optimale" Führungspersönlichkeiten oder -verhaltensweisen an sich nicht gibt.

Die Gefahren der demografischen Entwicklung

Die Globalisierung schreitet immer weiter voran und nicht nur das System Arbeit steht angesichts dieser Veränderungen vor einem tiefgreifenden Umbruch. Auch der Personalmarkt dürfte auf absehbare Zeit von Grund auf umgekrempelt werden. Was womöglich auf die Wirtschaft zukommt, skizzierte der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, unlängst auf einem Münchener Personal-Forum.

Dienstreisen - aber sicher

Dienstreisen sind meist anstrengender und manchmal auch gefährlicher als die Urlaubsfahrt ins Ausland. Entsprechend höher ist das Risiko einer Erkrankung oder Verletzung. Wie können sich Mitarbeiter auf beruflichen Reisen am besten absichern?

Diversity-Management auf dem Vormarsch

Vielfalt in Unternehmen zu fördern zahlt sich aus. Wer bei der Zusammensetzung der Belegschaft hinsichtlich Alter, Geschlecht, Kultur oder sexueller Orientierung ein möglichst breites Spektrum favorisiert, schlägt sich auch gut im Wettbewerb.

Druck im Kessel

In der Wirtschaft bleibt nichts mehr, wie es war. Überall werden die Beschäftigten mit Veränderungen konfrontiert, die eine hohe Anpassungsbereitschaft voraussetzen. Viele Führungskräfte erhöhen den Druck, halten ihm aber selbst nicht stand.

Durch gezielte Führung die Performance von Projektteams steigern

Das Projektmanagement gliedert Projekte typischerweise in aufeinanderfolgende Phasen. Leider beschränkt sich diese Sichtweise meist auf die Aufgaben- sowie Sachebene der Projektdurchführung. Dass auch das Projektteam als Personengruppe einem phasenförmigen Entwicklungsprozess unterworfen ist, der sehr spezifische Anforderungen an die Führungskompetenz der Projektleitung stellt, bleibt in vielen Fällen unbeachtet. Diesen Umstand zu berücksichtigen steigert aber die Leistungsfähigkeit des Projektteams, wodurch wichtige Projektressourcen effizienter eingesetzt und so letztlich Zeit und Geld gespart werden können.

E-Recruiting - Kandidatensuche in Social Networks

Viele Unternehmen strecken ihre Fühler nach den Social-Media-Seiten im Internet aus, nicht nur weil sie dort Imagepflege betreiben. Vielmehr stellt sich ihnen die Frage, ob sich dort potenzielle Kandidaten erfolgreich aufspüren lassen. Sinnvoll oder absurd?

Eine kritische Situation - Führung im Wandel

Führungskräfte haben es schwerer denn je. Ihnen wird nicht nur die Schuld für die Krise in die Schuhe geschoben. Sie müssen auch ausbaden, dass dauernd Leute abspringen. Da braucht man Nerven wie Drahtseile.

Erfolgsbasis Soft-Power

Manager verkennen häufig das Potenzial weicher Faktoren. Die besten Köpfe sind manchmal die schlechtesten Manager - weil ihnen das Herz fehlt. Ich habe vor kurzem einen intellektuell brillanten Chief Financial Officer gehabt, erzählt Harry Holzheu, Manager-Trainer aus der Schweiz. 60.000 Beschäftigte hätten in dessen Unternehmen gearbeitet. Der Mann war aber dennoch kurz vor dem Herausfliegen, weil er so aggressiv war. Loyalität zum Beispiel war bei dem Manager ein Fremdwort: Wenn Sie Loyalität haben wollen, kaufen Sie sich doch einen Hund, sagte er zu Holzheu.

Erfolgskonzept Diversity Management

Heute hat fast ein Fünftel der deutschen Bevölkerung einen Migrationshintergrund, Tendenz steigend. Deshalb ist der Einsatz multikultureller Teams in der Zukunft kein reiner Image-, sondern ein knallharter Wettbewerbsfaktor für Erfolg versprechende Unternehmensstrategien.

Fachkräfte - Zahltag nach der Flaute

Ohne Moos nix los. Das gilt auch für Unternehmen, die ihre Besten langfristig bei Laune halten und vor dem Absprung abhalten wollen. Nachdem die Krise abflaut und die Konjunktur wieder Fahrt aufnimmt, müssen Arbeitgeber für ihre Fachkräfte und Führungsetage tief in die Tasche greifen.

Fachkräftemangel in MINT-Berufen - Was die Zukunft bringt

In der kommenden Zeit sagen altersbedingt viele Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler ihrem Job "Adieu". Daher müssten in den nächsten fünf Jahren rein theoretisch jährlich 49.000 frische MINT-Kräfte nachrücken. Dramatische Zahlen, die sich nicht ignorieren lassen.

Fatale Berührungsängste

Die Krise ist in den Unternehmen angekommen. Dass dringend etwas getan werden muss, ist Managern klar. Was genau getan werden muss, ist vielen ein Rätsel - und so greifen sie auf eine vertraute Methode zurück: Berater anheuern. Damit verschenken sie das beste Potenzial, das sie haben: Die Ideen der eigenen Mitarbeiter.

Fire and hire

Schreiben Firmen rote Zahlen, hilft oft nur noch der Personalabbau. Damit betroffene Mitarbeiter nicht ins Bodenlose abstürzen, werden sie von Transfergesellschaften aufgefangen und auf den nächsten beruflichen Schritt vorbereitet. Doch die Qualitätsunterschiede zwischen den Anbietern sind groß.

Firmen sind auch ohne Blogs und Wikis glücklich

Seit einigen Jahren ist Web 2.0 ein Schlagwort auf Kongressen und in HR-Medien. Stellt sich die Frage, welche Web 2.0-Anwendungen Einzug in die Praxis gefunden haben. Die Antwort: Es gibt einige interessante Einzelmaßnahmen. Aber das Gros der Unternehmen hält zurück.

Firmenwagen - Statussymbol im Blickpunkt

Nach der Krise lösen immer mehr Firmen die Bremse bei ihren Flotteninvestitionen. Vielerorts werden komplette Fuhrparks aus Firmenwagen neu geordert. Eine gute Gelegenheit für Mitarbeiter, mal über ein vom Arbeitgeber finanziertes Auto nachzudenken.

Flexible Arbeitszeitmodelle - Familienfreundlichkeit überzeugt Mitarbeiter

Als Reaktion auf den Fachkräftemangel gehen das Bundesfamilienministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) derzeit in die Offensive und rufen Arbeitgeber auf, familienbewusste Arbeitszeitmodelle anzubieten. Wer Mitarbeiter an sein Unternehmen binden oder neue Fachkräfte gewinnen wolle, für den seien innovative Arbeitszeitmodelle unverzichtbar.

Führungskräfte im Durchmarsch - nach mir die Sintflut

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert. Dieses Motto nehmen sich vor allem deutsche Manager zu Herzen, so eine Studie des Münchner Online-Portals Experteer.de. Bei einer Befragung von 2.500 Führungskräften aus ganz Europa über ihre Karrieremotive kam tatsächlich heraus, dass nur drei Prozent auf den guten Klang des Arbeitgebernamens Wert legen.

Führungskräfte mit Kommunikationsdefizit

"Endlich Chef sein", freuen sich Nachwuchskräfte, die auf der Karriereleiter nach oben geklettert sind. Plötzlich werden erfolgreiche Verkäufer oder gewiefte Techniker zur Führungskraft und sollen ihren Kollegen Vorbild sein. Nicht selten folgt der Freude die bittere Erkenntnis: Offen zu kommunizieren und Mitarbeiter zu motivieren fällt mir einfach schwer.

Führungstrainings bringen nicht, was sie versprechen

Seminaren für Führungskräfte mangelt es häufig an zielgerichteter Problembehandlung. Viele Anbieter von Führungstrainings spulen vorgefertigte Module zu Themen wie Kommunikation, Führungsstile oder Konfliktmanagement ab. Tatsächlich anliegende Probleme bleiben dabei jedoch oft ungelöst.

Fusion International - Kollision der Kulturen

In der Wirtschaftskrise müssen Unternehmen sparen. Viele kommen auf die Idee, mit anderen Betrieben zu fusionieren oder sie gleich zu übernehmen. Doch Firmenehen sind voller Tücke, vor allem internationale.

Gebote für alle verbessern das Betriebsklima

Der deutschen Wirtschaft könnte es glänzend gehen - wenn in den Betrieben das Arbeitsklima besser wäre. "Unsere Gesprächspartner in Unternehmen und Organisationen sprechen von Produktivitätsreserven in der Größenordnung von 20 bis 60 Prozent durch ein besseres Betriebsklima," ist Stephan Schütze, Geschäftsführer der Berliner Unternehmensberatung SSC Stephan Schütze (&) Kollegen, überzeugt.

Gehaltserhöhung 2010: Was kommt auf Personaler zu?

Die Spielräume sind eng und die Begehrlichkeiten groß. Es ist ein Ritual: Jedes Jahr schauen AT-Mitarbeiter und Leitende auf ihr Einkommen und äußern ihre Wünsche, Forderungen oder Bitten. Wie können Arbeitgeber reagieren, wenn Mitarbeiter in diesem Jahr mehr Geld sehen wollen?

Gesundheitsmanagement im Unternehmen - Personalentwickler in der Pflicht

Mitarbeiter sind das wertvollste Gut eines Unternehmens. Ohne Mitarbeiter keine Umsätze, Produktivität und Gewinn. Deshalb kümmern sich Personalentwickler um die Verbesserung ihrer Qualifikationen, aber selten um die Grundlagen der Wertschöpfung: die Gesundheit. Dabei sind es gerade die Personalentwickler, die für ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement in Unternehmen Sorge tragen müssen.

Gute Stimmung trotz Krisenzeiten

Schlechte Auftragslage, negative Geschäftsergebnisse, drohende Kündigungen - in vielen Unternehmen gibt es wahrlich keinen Grund zu jubeln. Doch gerade in diesen Zeiten sollten Führungskräfte bei ihren Mitarbeitern für gute Laune sorgen. Denn Frohsinn steigert die Leistung.

Gute Zeiten für einen Wechsel im HR-Bereich

Mehr strategische Verantwortung im Personalbereich? Eine neue, interessante Aufgabe anstatt der inzwischen zur Routine gewordenen Tätigkeit? Viele Personalmanager trauen sich derzeit nicht, sich nach einer neuen Stelle umzusehen. Dabei bietet gerade die aktuelle Wirtschaftslage interessante neue Perspektiven.

HR-Business Partner - Fußballtrainer des Unternehmens

Sonst an dieser Stelle zu hoher Sachlichkeit verpflichtet, erlauben wir uns zum Jahreswechsel einige ketzerische Zeilen. Nach einem Jahr, in dem wieder jegliche Fachdiskussion mit dem kategorischen Imperativ endete: Personaler, werdet endlich HR-Business Partner! Haltet den Ball flach, möchte man da den HR-Gurus zurufen. In jedem von euch steckt ein Teil "Felix Magath" oder "Louis van Gaal".

Headhunter - Telefonische Abwerbung weiterhin erlaubt

Der anhaltende Mangel an Fach- und Führungskräften beschert Personalberatern eine hervorragende Auftragslage. Auch wenn Headhunter zunehmend ihre Klientel in Online-Netzwerken aufspüren, gilt der telefonischen Kontaktaufnahme potenzieller Kandidaten ihr Hauptaugenmerk. Wie weit sie dabei gehen dürfen, wurde nun höchstrichterlich geklärt.

Headhunter auf dem Prüfstand

Im viel zitierten "Krieg um Talente" müssten Unternehmen eigentlich die Waffen strecken, könnten sie nicht auf einen Personalberater zurückgreifen. Und manch ein Top-Manager wäre niemals ohne einen Steigbügelhalter aus der "diskreten Branche" auf den Karrierezug aufgesprungen. Doch so wichtig ihre Rolle im Personalmarkt auch ist, was sich manche Headhunter erlauben, ist schon dreist.

Headhunter in Lauerstellung

Der Einbruch am Stellenmarkt kommt viele Personalberater teuer zu stehen. Sogar Headhunter gehen in Kurzarbeit, manche Firmen müssen Personal entlassen oder sogar ihre Tore schließen. Mittelfristig aber sind die Vermittlungsprofis wieder dick im Geschäft.

Heute Einstellungsstopp, morgen Fachkräftemangel

RTL, Lufthansa oder Google sind nur drei Beispiele für viele Unternehmen, die auf Sparkurs sind und einen Einstellungsstopp verhängt oder zumindest die Neueinstellungen deutlich heruntergefahren haben. Doch spätestens mit dem neuen Aufschwung wird der Bedarf an guten Mitarbeitern sprunghaft ansteigen. Eine ambivalente Situation. Experten plädieren deshalb für eine kontinuierliche und langfristige Rekrutierungsstrategie.

Himmelstürmer

Eröffnen Firmen ihren Mitarbeitern Zugang zu Web-2.0-Plattformen, dürfen sie sich nicht über Kontrollverlust beklagen. Denn offene Kommunikation und mehr Transparenz zahlen sich aus, wie pfiffige Arbeitgeber wissen. Ihr Ruf in den begehrten Zielgruppen verbessert sich schlagartig.

Hire and Fire

Überstunden abbauen, kurzarbeiten und schließlich vor die Tür gesetzt werden: Mit dieser Schrittfolge müssen sich in der Krise viele Beschäftigte abfinden. Experten warnen jedoch davor, das Kind mit dem Bade auszuschütten: Talente bleiben weiterhin gesucht. Sich von Mitarbeitern zu trennen und gleichzeitig neue an Bord zu holen, muss also kein Gegensatz sein.

Hochqualifizierte Migranten sind wenig begehrt

Arbeitgeber verschenken wertvolles Arbeitskräftepotenzial. Von den zugewanderten Hochqualifizierten sind rund zehn Prozent arbeitslos, während nur drei Prozent der deutschen Spitzenkräfte keinen Job haben. Zudem werden Akademiker mit ausländischen Wurzeln oft schlechter bezahlt als ihre deutschen Kollegen.

Im Mittelstand bleiben viele Stellen unbesetzt

Vielen kleinen und mittleren Firmen gelingt es nicht, geeignete Fach- und Führungskräfte zu finden. Unzählige Positionen bleiben unbesetzt, weil Bewerber lieber bei Konzernen und Markenartiklern anheuern. Höchste Zeit also, dass Mittelständler mehr für ihr Arbeitgeberimage tun.

In deutschen Betrieben herrscht eitel Sonnenschein

Laut einer weltweit durchgeführten Studie zeigen sich deutsche Mitarbeiter bemerkenswert loyal. Obwohl der Arbeitsmarkt eigentlich zum Wechsel animiert, will jeder zweite Beschäftigte seiner Firma treu bleiben.

Instandhalter verzweifelt gesucht

Rauchende Schlote, ohne Unterlass dampfende Maschinen, Fließbänder, die nicht stillstehen: Mit solchen Symbolen haben sich Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung ins kollektive Unterbewusstsein eingebrannt. Auch im digitalen Zeitalter darf der Waren- und Informationsfluss nicht zum Erliegen kommen. Eine Aufgabe für Instandhalter: Experten, um die Unternehmen buhlen wie nie.

Interim-Management - Ärger mit schwarzen Schafen

Sie schrecken vor keiner Aufgabe zurück, ihnen eilt ein sagenhafter Ruf voraus: Wenn andere in Deckung gehen, laufen sie zu Höchstform auf. Doch so sehr Interim-Manager auch bewundert werden - in Wirklichkeit wissen viele Unternehmen mit ihnen nichts anzufangen. Sie trauen dem Braten einfach nicht.

Interim-Management: Personaler als Bremser

Unternehmen, die sich vom Wettbewerb nicht abhängen lassen wollen, müssen ständig neu Managementkompetenz unter Beweis stellen. So schnell lassen sich jedoch keine Top-Führungskräfte anheuern, es sei denn, es handelt sich um Interim Manager. Das Problem: Sie stehen mit Personalern auf Kriegsfuß.

Interim-Management wird jünger, vielfältiger, weiblicher

Interim-Manager werden immer jünger, gleichwohl ziehen die alten Kämpen noch immer die Fäden im Markt. Wie der Arbeitskreis der Interim Management Provider (AIMP) in seiner aktuellen Branchenstudie ermittelte, zieht die Nachfrage nach zeitlich befristet engagierten Fach- und Führungskräften weiter an.

Interim-Manager - Boom in China

Sie kommen, um nach ihrer klar definierten Aufgabe wieder zu gehen. Interim Manager unterstützen Firmen bei der Neuorganisation, sie überbrücken personelle Vakanzen oder bringen ins Stocken geratene Verhandlungen mit dem Sozialpartner zu einem einvernehmlichen Ende. Nun werden Interim Manager zunehmend für das boomende Business in China gesucht.

Interne und externe Kommunikation in Krisenzeiten

In der aktuellen Wirtschaftslage haben Mitarbeiter, Kunden und Medien besonders offene Ohren und achten sensibel auf Neuigkeiten. Innerbetrieblich kann jedes gesprochene Wort eines zu viel, jedes fehlende Wort eines zu wenig sein. In der gegenwärtigen Situation steht somit die Kommunikationsfähigkeit der Führungskräfte auf dem Prüfstand.

Investieren und Sparen mit Augenmaß

Die Krise breitet sich aus - und Unternehmen zeigen sich betroffen. Sparmaßnahmen und die Angst vor Investitionen sind bei vielen Arbeitgebern im Trend. Es gilt derzeit nichts zu verharmlosen, aber wie viel Besorgnis ist angebracht? Dass die Unternehmen im Abschwung gut gerüstet sind, melden zwar auch die Medien, aber im aktuellen Krisen-Hype gehen gute Nachrichten unter. Eine Reihe guter Nachrichten für Personaler:

Kein Tiefschlaf für die Personalentwicklung

Vom Personalmanagement wird in der Krise ein Beitrag zur Kostenreduzierung erwartet. Personaler, die sich bemühen, alle Arbeitskräfte an Bord zu halten, sind versucht, den Etat für Personalentwicklung zu kappen. Macht das Sinn? Und wenn ja, welche Kosten können eingespart werden?

Klinik-Management im Umbruch

Für drei von vier deutschen Kliniken ist das Personalmanagement das Top-Thema der kommenden zwölf Monate. Unter anderem sorgt der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern dafür, dass die Krankenhäuser auch im Bereich Human Resource die Strukturen moderner Unternehmensführung übernehmen müssen.

Kompetente Mitarbeiter fallen nicht vom Himmel

Viele Firmen sind schon damit überfordert, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Noch schwieriger scheint es zu sein, die Potenziale des angestammten Personals zu heben. Wer kluge Menschenführung mit dem Einsatz geeigneter Tools verknüpft, so das Ergebnis einer Studie, gibt den Takt vor im Kompetenzmanagement und treibt auch das Geschäft voran.

Kostentreiber im Büro

Eine offene Kultur bringt die Produktivität auf Trab. Wo Mitarbeiter Freiräume erhalten und sich ungehindert austauschen können, steigt ihre Bereitschaft, sich voll fürs Unternehmen einzusetzen. Auch wie Arbeitsräume gestaltet sind, wirkt sich aufs „Commitment“ aus. Zeit für einen Büro-Check.

Kündigungen wie in Hollywood?

Wer sich schon einmal  George Clooney im Film "Up in the Air" angeschaut hat, dem mag beim Gedanken an eine Kündigung ganz schummerig werden. Natürlich ist die Kündigung nie eine angenehme Sache - aber so unbarmherzig wie im Film wird mit deutschen Arbeitnehmern in der Regel nicht umgegangen.

Kultur bestimmt Unternehmenserfolg

30 Prozent des Unternehmensgewinns vor Zinsen und Steuern sind durch eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur erklärbar. Der wichtigste Erfolgsfaktor dabei ist der Stolz der Mitarbeiter auf das Unternehmen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Psychonomics in Köln.

Lautloser Rückzug

Die innere Kündigung erfolgt meist lautlos und schleichend. Einst engagierte Mitarbeiter machen nur noch Dienst nach Vorschrift. Ihr Einsatz im Job tendiert gegen Null. Das einzige Ziel ist der Feierabend. Diese Kollegen haben gekündigt, ohne dass jemand davon weiß. Arbeitspsychologen sprechen von der inneren Kündigung - ein weit verbreitetes Phänomen. Oft liegt der Schlüssel im Verhalten des Vorgesetzten.

Leistungsorientierte Gehaltszahlung

Ein fester Arbeitsplatz garantiert kein Zurücklehnen. Die leistungsorientierte Gehaltszahlung ist ein immer lauter werdendes Thema bei Arbeitgebern. Dabei sollte man möglichst fair vorgehen.

Leistungsträger trotz Sozialauswahl halten

Als "Olympiaregel" wird die Leistungsträgerklausel im Arbeitsrecht gerne bezeichnet. Denn Leistungsträger können aus der Sozialauswahl herausgenommen werden. Wer ein betriebliches Interesse an der Weiterbeschäftigung solcher Arbeitnehmer hat, muss einige Regeln beachten.

Management Business Schools - Boom in der Flaute

Seit dem Beginn der weltweiten Krise ist die Zahl der Bewerber für ein MBA-Studium an den führenden Business Schools enorm gestiegen. Denn viele nutzen die Wirtschaftsflaute, um sich mit einem MBA das Rüstzeug für einen Managementjob anzueignen. Wer jetzt einen Studienplatz ergattern will, muss sich anstrengen.

Manager-Seminare - Im Angesicht der Kreatur

Aus dem Ruder gelaufene Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter schikanieren oder Manager, die nicht mehr von ihrem Egotrip herunterkommen, schickt man neuerdings auf ganz besondere Seminare. Die Konfrontation mit Herdentieren oder Primaten soll ihnen helfen, aus dem Nirwana zurückzukehren. Sie erfahren hautnah, wie ihre Umwelt auf sie reagiert. Sie verstehen, was sie anrichten mit ihrer Show.

Manager in der Kompetenz-Kritik

Stapelte man die unzähligen Trainingsangebote für Manager, die ihre Führungskompetenzen verbessern wollen, einmal aufeinander, der Turm würde bis zum Mond reichen. Doch außer Spesen nichts gewesen: Entweder nimmt niemand an den Seminaren teil oder der Lernstoff wird nachher schnell vergessen - zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie. Chefs aufgepasst: Lange lassen sich Eure Mitarbeiter diese Ignoranz nicht mehr bieten!

Meetings nicht immer sinnvoll

Wer kennt das nicht: Auf dem Tisch türmt sich die Arbeit, doch die meiste Zeit wird in Besprechungen vertrödelt. Überraschend, dass deutsche Unternehmen diesen Unfug eher erkennen als ihre internationale Konkurrenz. Während hierzulande laut einer Studie von Robert Half bereits mehr als die Hälfte sich einen konferenzfreien Wochentag verordnet hat, ist das jenseits unserer Grenzen lediglich bei 28 Prozent der Firmen der Fall.

Microsoft als Arbeitgeber - Runter vom hohen Ross

Der Ansturm qualifizierter Bewerber reißt bei Microsoft nicht ab. Dennoch will sich die deutsche Niederlassung des Softgiganten nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. Mit welchen Initiativen sich das IT-Unternehmen für die Zukunft rüstet, erläuterte Personalchefin Brigitte Hirl-Höfer auf dem Handelsblatt-Forum "Personal im 21. Jahrhundert" in München.

Miese Vorbilder

Manager sind nicht nur Controller, die wissen wo es lang geht, um den Laden zusammenzuhalten. Sie nehmen ebenso eine Vorbildfunktion ein. Doch daran hapert es bisweilen. Hier wird geschmiert, dort hinterzogen - mit fatalen Folgen. Der Fisch stinkt vom Kopf her, sagt der Volksmund.

Mindlessness und Mindfulness - neue Lösungen gegen Musterhandlungen

Altehrwürdige Automobilhersteller, Warenhausketten, Feinrippunterhosennäher - ein Unternehmen nach dem anderen rutscht in die Insolvenz. "Wann geht es dem eigenen Unternehmen an den Kragen?", fragen sich immer mehr Führungskräfte und schlittern in den schlimmsten Zustand, der einem Manager passieren kann: Mindlessness.

Mitarbeiter im Glück

Im Fernsehen oder auf der Leinwand wimmelt es nur so vor strahlenden Zeitgenossen. Jenseits der Fiktion herrscht Frust. Vor allem in Büros, wie eine neue Studie zeigt.

Mitarbeiter motivieren - Was Geld nicht leisten kann

Immer wieder beklagen sich Führungskräfte über demotivierte Mitarbeiter. Ob sie allerdings die richtigen Mittel anwenden, um dieses Problem zu lösen, steht auf einem anderen Blatt. Kritiker stellen daher die gängigen Instrumente zur Motivation schon lange in Frage.

Mitarbeiter zunehmend unter Druck

Stress und Mehrfachbelastungen von Mitarbeitern nehmen immer weiter zu, denn in deutschen Betrieben werden die Schrauben weiter angezogen. Niemanden scheint es zu wundern, wenn unter solchen Bedingungen der Spaß an der Arbeit verschwindet und die Motivation auf den Nullpunkt sinkt.

Mitarbeiterbefragung - Mit jeder Stimme Probleme lösen

Wo drückt der Schuh, was könnte besser laufen? Ab einer bestimmten Größe verlieren Manager die Übersicht in ihren Betrieben. Mitarbeiterbefragungen bringen Licht ins Dunkel und bergen die Chance, das Engagement der Belegschaft deutlich zu steigern.

Mitarbeiterbindung - Vertrauen vor Geld

Unternehmen wollen ihre besten Mitarbeiter möglichst lange an den Betrieb binden. Doch wie stiftet man Menschen dazu an, sich loyal zu verhalten und dem Arbeitgeber auch in der Krise die Stange zu halten? Indem man sie freilässt, sagte Bruder Paulus auf der Handelsblatt-Tagung "Personal im 21. Jahrhundert" in München.

Mitarbeiterbindung im Trennungsprozess

Glücklicherweise konnten viele Unternehmen in der aktuellen Krise weitgehend auf Kündigungen verzichten. Aber wenn dennoch ein Personalabbau nötig ist, gilt es besonders viel Sorgfalt auf die Bindung der verbleibenden Mitarbeiter zu legen. Denn diese sind in der aktuellen Situation besonders verunsichert. Jetzt ist eine faire, transparente Kommunikation wichtiger denn je.

Mitarbeiterführung ist mehr als nur beruflicher Kontakt

Ein Mitarbeiter ist nur so gut, wie sein Vorgesetzter ihn sein lässt. Wer seine Mitarbeiter zu höheren Leistungen anspornen will, sollte ihnen vermitteln, dass er sie als Persönlichkeiten wahrnimmt. Und er sollte auch informelle Zeit mit den Mitarbeitern verbringen. Denn nur wer ein Interesse an dem Menschen hinter der beruflichen Rolle zeigt, vermittelt ihnen echte Wertschätzung.

Mitarbeitergespräche richtig führen

Rezession gestoppt, folgt nun der Aufschwung? Mitarbeiter sind verunsichert, ob sie ihrem Arbeitgeber die Stange halten sollen. Führungskräfte stehen vor der heiklen Aufgabe, schwierige Personalgespräche zu führen.

Mittelständische Unternehmen auf der Suche nach loyalen Mitarbeitern

Kaum flauen die Meldungen über Kurzarbeit und Wirtschaftskrise ab, melden sich Experten mit den neuesten Prognosen zu Wort. Diesmal geht es um Personaltrends im Mittelstand. Wollen die Firmen ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht einbüßen, müssen sie nun verstärkt Mitarbeiter rekrutieren und in Weiterbildung investieren, meint zumindest der Softwarehersteller ADP.

Mittelstand in der Provinz - Chancen und Risiken für Arbeitnehmer

Nach dem Studium in der Metropole eine Berufskarriere in der Provinz? Diese Aussicht klingt für viele hoch motivierte Jobeinsteiger auf den ersten Blick nicht sehr verlockend. Dabei ist bekannt, dass das sogenannte Job-Enlargement, also ein umfangreicherer und attraktiverer Aufgabenbereich, eher bei Mittelständlern als im Konzern zu finden ist. Jobware sprach mit Unternehmenscoach Dr. Albert Müllerschön über Chancen und Risiken beim Wechsel zu einem Arbeitgeber auf dem "Lande".

Mobile Recruiting - Mit Twitter und SMS zu neuen Bewerbern

Noch nutzen nur wenige Unternehmen die Möglichkeit der Bewerberansprache über Handys oder andere mobile Endgeräte. Doch das könnte sich bald ändern. Eine Studie spricht dem so genannten Mobile Recruiting das Potenzial zu, sich zu einem wichtigen Kanal für die Rekrutierung zu entwickeln.

Motivation im Vertrieb

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten halten Unternehmen und Verbraucher ihr Geld zusammen. Harte Zeiten also für Vertriebler, die ihre Produkte und Dienstleistungen verkaufen wollen. Wie können Führungskräfte ihre Vertriebsmannschaft trotzdem motivieren?

Nachvertragliches Wettbewerbsverbot - die goldenen Fesseln

Die (arbeits-)lebenslange Bindung zu einem Chef ist mittlerweile selten geworden. In vielen Branchen ist aber die Loyalität des Arbeitnehmers auch nach dem Ende der Beschäftigungsverhältnisse wichtig. Der Schutz vor unliebsamen Wettbewerb ist aber nicht ohne Hürden zu haben.

Outdoor-Trainings: Chancen und Grenzen

Segeln, Wandern, in Seilgärten turnen - Outdoor-Trainings sollen den Wohlfühlfaktor im Unternehmen steigern und die Teamfähigkeit der Mitarbeiter stärken. Doch Vorsicht: Viele Angebote klingen toll, bringen aber nichts.

Outplacement - Entlassung auf die sanfte Tour

"Hire and fire" ist durch und durch amerikanisch. Allein schon von Rechts wegen ist es in Deutschland nicht möglich, Mitarbeiter über Nacht zu schassen. Umgekehrt können Firmen, die nicht an Entlassungen vorbeikommen, sich sogar als gute Ex-Arbeitgeber erweisen und durch Outplacement ihren ehemaligen Beschäftigten die Tür zu neuen Jobchancen eröffnen. Damit senden sie auch eine Botschaft nach innen: Wir lassen niemanden fallen.

Personaler-Image im Keller

Umfragen über den Ruf von Personalabteilungen haben meist einen wunden Punkt: Sie fassen zusammen, was Personaler glauben, was andere über sie denken. Klar, dass hier der Wunsch oft Vater des Gedankens ist. Eine aktuelle Studie lässt nun Mitarbeiter zu Wort kommen. Ergebnis: Das HR-Image ist denkbar schlecht. Vor den Personalern liegen viele Hausaufgaben.

Personaler im Stress

Die konjunkturelle Talfahrt lässt Personaler nicht zur Ruhe kommen. Doch nur auf die Kosten zu starren, zeugt kaum von strategischem Weitblick. Was gerade jetzt angepackt werden sollte, war Thema der Konferenz "Personal im 21. Jahrhundert" in München.

Personaler mit ambitionierten Zielen

Immer mehr Personalverantwortliche wollen raus aus der Ecke und mitten hinein ins Entscheidungszentrum. Ein steiniger Weg, schließlich gilt der Personaler gemeinhin als Bürokrat, weit entfernt von jeglicher Businesskompetenz.

Personalführung in Krisenzeiten

Lamentieren dürfen sie nicht: Von Personalverantwortlichen und Führungskräften wird derzeit eine besondere Stärke erwartet. Sie müssen unangenehme Entscheidungen vertreten, Vertrauen und Zuversicht ausstrahlen und Mitarbeiter motivieren. Mit Unsicherheiten zu leben und in einer solchen Phase motiviert zu führen, ist eine besondere Herausforderung.

Personalmanagement und Korruptionsprävention

Mittelständische Betriebe agieren immer noch zu sorglos, um Wirtschaftskriminalität und Korruption zu verhindern. Und viele Personaler überlassen das Thema den Hausjuristen oder Revisoren. Dabei sollte die Einhaltung von Compliance-Regeln idealerweise im Personalbereich angesiedelt werden.

Personalmarketing - Imagevideos kommen nicht an

Für das Personalmarketing entdecken immer mehr Firmen bewegte Bilder. Der Einsatz von Videos fürs Recruiting auf der eigenen Website oder in Jobportalen nimmt zu. Wie gut sie bei der begehrten Zielgruppe ankommen, scheint aber nicht sonderlich interessant zu sein.

Personalreferenten sind auch nur Menschen

Die meisten Bewerber, darunter viele Hochschulabsolventen, haben nur unklare Vorstellungen darüber, was dort passiert, wo ihre Bewerbung (egal, ob online oder offline) landet. Der größte Irrtum besteht dabei darin, das unerfreuliche Ergebnis - die Absage(n) - zum Anlass zu nehmen, die ursprünglich verschickten Unterlagen im Nachhinein zum Gegenstand tiefgründiger Deutungsversuche zu erheben, nicht selten in geradezu psychoanalytischer Manier und selbsttherapeutischer Absicht.

Projekte in Bewegung - Projektwirtschaft als Effizienzfaktor

Höhere Effizienz erzielt man nicht in tief gestaffelten Hierarchien, sondern in Projekten. Diese Erkenntnis spricht sich in der Wirtschaft herum. Neuesten Studien zufolge versprechen sich Unternehmen von der Projektorganisation, flexibler und schneller agieren zu können. Damit wächst auch die Gefahr zu scheitern.

Prokrastination - Ablenkungsmanöver erfolgreich umgehen

Unruhe im Großraumbüro, schlechtes Raumklima oder auch einfach keine Lust zu arbeiten - Gründe, sich vor der Arbeit zu drücken, gibt es viele. Kleine Pausen sind in Ordnung - solange sie sich nicht zur krankhaften Prokrastination, der chronischen Aufschieberitis, auswachsen.

Qualifikation von Zeitarbeitern steigt

Um ihren Ruf ist die Zeitarbeit nicht zu beneiden. Zeitarbeit sei rücksichtslose Ausbeutung von Arbeitskraft, und der Zeitarbeiter nur ein Mitarbeiter zweiter Klasse. Die Realität sieht oft anders aus. Zeitarbeit ist ein wahrer Jobmotor, von dem inzwischen auch Akademiker profitieren.

Recruiting in China - Lauter Fallen

Das Reich der Mitte lockt deutsche Investoren in Scharen an. In vielerlei Hinsicht verhalten sich deutsche Firmen vorbildlich. Nur bei der Personalsuche unterlaufen ihnen dumme Fehler. Das muss nicht sein.

Rekrutierung in der Finanzkrise

Die Finanzkrise macht sich in den Personalbeständen der Unternehmen bemerkbar. Die ersten Firmen beginnen, die Reihen ihrer Mitarbeiter zu lichten. Bedeutet das, dass sich der Fachkräftemangel abschwächt? "Nein", meinen Arbeitsmarktexperten.

Restrukturierung für den Aufschwung

Nachdem die Krise noch immer nicht überwunden ist, greifen Unternehmen nun verstärkt zur Restrukturierung. Harte Maßnahmen wie der Personalabbau lassen sich nicht mehr vermeiden. Für Unternehmen und Mitarbeiter brechen andere Zeiten an.

Roter Teppich für Rückkehrer

Der Fachkräftemangel zieht weitere Kreise. Zunächst jammern Arbeitgeber, nicht genug Mitarbeiter zu finden. Plötzlich ergreifen sie Initiative und werben zum Beispiel um Ältere, die sie kurz zuvor dutzendweise aufs Abstellgleis geschoben haben. Besonders pfiffige Firmen entdecken ehemalige Mitarbeiter als neue Arbeitskraftreserve.

Rundum-Betreuung

Gute MBA-Schulen bieten ihren Studenten umfangreiche Hilfen bei Karriereplanung, Jobsuche und Bewerbung - manchmal sogar lebenslang. Das reicht vom Persönlichkeitstest bis zu Insider-Informationen über den Wunscharbeitgeber.

SAP-Berater - Könige im Arbeitsmarkt

Software-Experten stehen die Türen in der Wirtschaft weit offen. Doch der rote Teppich ist SAP-Beratern vorbehalten. Personalberatern zufolge kann ein Bewerber aus vielen Stellenangeboten auswählen.

Selbstbedienung der anderen Art

Mal eben in die Personalabteilung, um den Urlaubsantrag einzureichen, das war einmal. Immer mehr Firmen verlagern Verwaltungskram ins Netz. Das Motto lautet: Selber machen.

Selbsterfahrung statt Analysen

Immer mehr MBA-Programme setzen stärker auf Persönlichkeitsentwicklung und die Schulung von Leadership. Denn gute Führungskräfte müssen nicht nur Systeme und Prozesse managen, sie müssen auch Menschen motivieren und inspirieren.

Senioren im Trend

Ältere Mitarbeiter haben es nach wie vor schwer in der Wirtschaft. Arbeitsmarktforschern zufolge beschäftigt mehr als die Hälfte der deutschen Betriebe keine Mitarbeiter über 50. Obwohl technisch beschlagene Akademiker händeringend gesucht werden, ist nur ein Bruchteil der Unternehmen bereit, ältere Ingenieure einzustellen, wie Umfragen zeigen.

Social Media: Unternehmen im richtigem Umgang mit Web 2.0

Mitarbeiter, die über ihren Job und ihr Unternehmen bloggen und twittern, werden schnell zu Unternehmenssprechern - ohne jedoch über deren Ausbildung und Medienkompetenz zu verfügen. Für Unternehmen empfiehlt es sich daher, so genannte Social Media Guidelines einzuführen sowie Ergänzungen in Arbeitsverträgen oder Betriebsvereinbarungen vorzunehmen.

Sparen in der Krise

Personalausgaben lassen sich reduzieren - auch ohne Personalabbau oder schmerzhafte Eingriffe. An welchen Schrauben lässt sich drehen? SAP, Henkel, Thyssen und andere machen es vor: freiwilliger Verzicht auf Urlaub, Arbeitszeitverkürzungen durch Überstundenabbau, Freischichten, Verzicht auf das 13. Monatsgehalt und vieles mehr. Sparen in der Krise macht Sinn. Doch welche Möglichkeiten lässt das Arbeitsrecht zu?

Spiel mit gezinkten Karten

Der Kampf um Hochschulabsolventen ist in vollem Gange und angesichts des Fachkräftemangels überschlagen sich Unternehmen geradezu mit verlockenden Offerten für Bewerber. Sich ideenreich und breitenwirksam als "Employer of choice" zu präsentieren, ist aber nur eine Seite der Medaille. Wer Mitarbeiter gewinnen will, muss auch mit einem langfristigen Konzept überzeugen.

Spielregeln der Macht

Nicht erst in Zeiten der wirtschaftlichen Krise erweist sich der Kapitalismus als Tummelplatz rauher Sitten. Viele Mitarbeiter leiden unter mobbenden Kollegen und hart durchgreifenden Führungskräften, sie sehnen sich nach einem harmonischen Miteinander.

Status - Rollenspiele im Berufsleben

"Wir spielen immer", so lautet der Titel der Erinnerungen von Will Quadflieg. Damit bezog sich der große Schauspieler nicht nur auf das Leben seiner Bühnenkollegen, sondern beschrieb äußerst treffend unsere Kommunikationspraxis im Alltag. Vor allem verdeutlicht sich dieses Spiel in den Beziehungen zu Mitarbeitern, Chefs und Kunden im Arbeitsleben, denn hier wird schnell klar, um was es eigentlich geht, wenn mindestens zwei Menschen aufeinander treffen: Um ständige bewusste oder unbewusste Statusveränderungen.

Stress am Arbeitsplatz - Europas Manager schlagen Alarm

Quer über den Kontinent nehmen Stress, Gewalt und Mobbing in der Wirtschaft zu und verursachen vielerlei gesundheitliche Gefahren am Arbeitsplatz. Zu diesem besorgniserregenden Befund kommt eine neue EU-Studie. Deutschland liegt dabei weit über dem Durchschnitt.

Talentmanagement - Gegen den Fach- und Führungskräftemangel

Der Jobmotor ist wieder angesprungen und es wird immer schwieriger, offene Stellen mit Fach- und Führungskräften zu besetzen. Bei aller Anstrengung um neue Mitarbeiter dürfen Arbeitgeber und Manager die Talente im eigenen Unternehmen nicht vernachlässigen.

Tarifeinheit vor dem Aus

Richter des Bundesarbeitsgerichts fällten im Sommer ein wegweisendes Urteil. Danach sollen kleinere Tarifparteien wie Spartengewerkschaften und andere Interessengruppen mit großen Gewerkschaften ebenbürtig behandelt werden. Für viele Beschäftigte bringt das faustdicke Vorteile.

Teilzeit- und Befristungsgesetz - wer muss weichen?

Bereits seit geraumer Zeit greifen viele Arbeitgeber auf die Möglichkeit zurück, Arbeitsverträge zu befristen. Sei es aus finanziellen Gründen oder um einen Arbeitnehmer ausreichend lange testen zu können, ohne die Auswirkungen des Kündigungsschutzgesetzes fürchten zu müssen. Um Wildwuchs dieses arbeitsrechtlichen Instruments zu verhindern, hat der Gesetzgeber mit dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfrG) eine entsprechende Axt geschaffen.

Telefon-Hotline mangelhaft - keine Informationen für Bewerber

Bewerber, die sich vor Abgabe ihrer Bewerbung telefonisch beim potenziellen Arbeitgeber erkundigen, wie Experten stets empfehlen, müssen sich auf widerwillige Gesprächspartner einstellen. Das fand eine Studie der Hochschule für Wirtschaft und Technik des Saarlandes heraus. Allem Anschein nach hat das Telefon in der Bewerberkommunikation ausgedient.

Trends 2010 für den Arbeitsmarkt in der Industrie

Die Konjunktur zieht leicht an. Einige Zeichen deuten daraufhin, dass die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften wieder steigt, so VDI und ZVEI. Zudem erlebt der Produktionsstandort Deutschland eine Renaissance, denn Verlagerungen ins Ausland gehen seit drei Jahren drastisch zurück. Rückverlagerung ist im Trend - vor allen Dingen aus Qualitätsgründen.

Überstunden - Arbeitsrecht seitens des Arbeitgebers und Arbeitnehmers

Seit drei Wochen legen die Mitarbeiter eines Exportunternehmens Extra-Schichten ein, um die von einem Wasserrohrbruch beschädigten Kisten auszusortieren und die Betriebsräume trocken zu legen. Speditionskaufmann Harald Kehrmann meldet zwar private Verpflichtungen am Abend an, der Arbeitgeber hat jedoch unmissverständlich klar gemacht: "Wer für die extra Stunden nicht bleibt, kann gehen - und zwar für immer."

Unternehmen im Stellen-Notstand - Warum Unternehmen Stellen nicht besetzen können

In Hunderten von Studien heißt es, das Arbeitsklima sei vielen Beschäftigten wichtiger als die Höhe des Gehalts. Auch die Höhe des Einstiegsgehalts sei lange nicht so ausschlaggebend wie der subjektive Wohlfühlfaktor und die Entfaltungsmöglichkeiten im Unternehmen. Vorsicht! Möglicherweise verbergen sich hinter den Aussagen nur vermeintlich politisch korrekte Antworten.

Urlaubsanspruch: Entfällt er bei langfristiger Erkrankung?

Das Thema Urlaub ist ein Ganzjahres-Dauerbrenner. Gerade in der letzten Zeit bereitet es vielen Arbeitgebern im Hinblick auf langzeiterkrankte Mitarbeiter arges Kopfzerbrechen. Dass Urlaubsansprüche trotz Erkrankung geltend gemacht werden können, fand nun erstmals eindeutige Klärung.

Vergütung für viele Firmen problematisch

In der Krise treten Unternehmen massiv auf die Kostenbremse. Dabei muten sie ihrem Personal viel zu - neben Entlassungen ist vor allem die Vergütung ein heikles Thema. Mittelfristig schneiden sie sich damit ins eigene Fleisch, zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Watson Wyatt.

Versetzung - Immer schön flexibel bleiben?

Die Zeiten, in denen der Arbeitnehmer sein ganzes Berufsleben lang schön brav in ein und dasselbe Büro trottet, sind vorbei. Nicht nur die Arbeitgeber reihen sich mehr oder weniger nahtlos aneinander, auch die Arbeitsstätten bleiben selten gleich. Gerade bei großen national oder international tätigen Unternehmen gehört der Wechsel in einen anderen Betrieb des Unternehmens ab einer bestimmten Hierarchie schon fast zum Standard. Während die einen sich gerne den Duft der großen weiten Welt um die Nase wehen lassen, bewegen sich die anderen lieber in vertrauten Gefilden.

Verwegene Ziele: Warum nicht jeder eine Führungskarriere anstreben sollte

Richard Bauer hatte alles, was einen Sieger auszeichnet: Biss, Disziplin und das "Hoppla, jetzt komm' ich"-Auftreten. Während seine Altersgenossen noch ihren inneren Schweinehund bekämpften, zog er unbeirrt seine Bahn und hakte Meilensteine im Eiltempo ab. Schule, Studium und den Berufseinstieg absolvierte Bauer mit einer Gelassenheit, die beinahe unnatürliche Züge trug. "Aus dem wird mal was", hieß es allenthalben. Die Prognose sollte sich schnell erfüllen.

Visionen der Arbeitswelt von morgen

Keine Frage, die Arbeitswelt ist mitten im Umbruch. Alte Bindungen lösen sich auf und die Arbeitszeit konkurriert mit Familien- oder Freizeit. Wie wird die Zukunft der Arbeit aussehen? Visionen eines Zukunftsforschers.

Vorsicht Altersfalle

Viele Firmen nehmen die schleichende Alterung ihrer Belegschaften auf die leichte Schulter. Dabei ist es bereits fünf vor zwölf. Die Gothaer Versicherungen halten dagegen.

Wandel in der Weiterbildung - Arbeitnehmer wollen mehr lernen

Weiterbildung in Deutschland ist einem Wandel unterworfen: Immer weniger Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter zu Fortbildungen, trotz attraktiver Fördermöglichkeiten. Aber der Wunsch nach Weiterbildung hat seitens der Mitarbeiter deutlich zugenommen.

Was Führungskräfte im Internet preisgeben sollten

Die Kanzlerin macht's, Ex-Siemens-Boss Klaus Kleinfeld und zahlreiche andere Top-Manager tun es ebenfalls. Mit ihren Podcasts und Weblogs surfen Führungskräfte aus Politik und Wirtschaft vorneweg auf der Internet-Welle. Doch Vorsicht: Wer auf der Karriereleiter noch nicht oben angelangt ist, könnte böse Überraschungen erleben.

Was Mitarbeiter wirklich wollen

In jeder Belegschaft steckt Potenzial. Die meisten Mitarbeiter sind motiviert und wollen dies mit guter Leistung untermauern - sofern sie ernst genommen werden. Mitarbeiterbefragungen geben ihnen ein Forum, ihre Stimme zu erheben. Freilich darf die Kritik nicht im Raum stehen bleiben.

Wenn Mitarbeiter bloggen

Das Bloggen im Internet wird zunehmend beliebter und immer häufiger treten dabei auch Unternehmens-Interna ans Tageslicht, denn Web 2.0 steht vor den Toren der Wirtschaft. Das Personalmanagement ist gut beraten, die neuen Kommunikationskanäle, die das Internet eröffnet, gezielt zu instrumentalisieren statt zu verteufeln.

Wenn der Headhunter klingelt

Längst stehen nicht mehr nur Führungskräfte im Visier der Headhunter. Auch wer als Spezialist oder Fachkraft in seiner Branche positiv auffällt, kann fast sicher sein, dass er eines Tages einen Personalberater am Telefon hat.

Wenn die Inder kommen

Die deutsche Wirtschaft ist im Globalisierungsrausch. Selbst die Molkerei aus dem Allgäu investiert in China. Vor Ort rekrutierte Fach- und Führungskräfte kommen vorübergehend nach Deutschland, um sich Wissen anzueignen und den Stil ihres Arbeitgebers kennen zu lernen. Doch in unserer Kultur finden viele keinen Halt. Ein chinesisches Sprichwort lautet: Nur wer den anderen und sich selbst kennt, dem ist in 1.000 Begegnungen Erfolg beschieden.

Wenn sich Mitarbeiter krank zur Arbeit schleppen

Immer mehr Mitarbeiter erscheinen krank am Arbeitsplatz und sorgen damit für Probleme bei Unternehmen. Das ist die bittere Wahrheit hinter dem seit Jahren sinkenden Krankenstand in der Wirtschaft. Zwei Drittel meinen sogar, es drohten schwerwiegende Konsequenzen, würde man sich krankmelden. An diesem Irrglauben tragen Unternehmen bereits schwer, denn die Produktivität ihrer Mitarbeiter ist im Sinkflug.

Wie die künftige Finanzelite ihr Studium finanziert

Studieren ist heute mit erheblichem Aufwand verbunden. Die zu büffelnde Stoffmenge steigt unaufhörlich an, zugleich müssen Studiengebühren entrichtet und je nach Standort happige Lebenshaltungskosten aufgebracht werden. Jeder Euro muss zweimal umgedreht werden, das gilt nicht zuletzt auch für den Nachwuchs der Finanzindustrie.

Wie man Teams zu Höchstleistung anspornt

Arbeit im Team ist vielfach effizienter, als noch so gute Einzelspieler. Die Bereitschaft im Team zu arbeiten, wird bei Bewerbern zudem längst vorausgesetzt. Von der Fähigkeit, sich in die Gruppe einzubringen und mit Kollegen konstruktiv um die beste Lösung zu ringen, ist dagegen selten die Rede. Dabei können Teams zu Höchstleistungen auflaufen - vorausgesetzt, die richtigen Leute sind mit von der Partie.

Wie man für sich den richtigen Beruf findet - Teil 1

Was tun, wenn man nicht weiß, welchen Beruf man ergreifen soll? Die Karriereexpertin und Buchautorin Cornelia Riechers glaubt, dass es für jeden einen "richtigen" Beruf gibt. Hier erklärt die Inhaberin der Agentur Quality Outplacement und Verfasserin des paradoxen Bewerbungsratgebers "So bleiben Sie erfolgreich arbeitslos", wie man den richtigen Beruf findet.

Wirtschaftskrise gleich Motivationskrise

Über zwei Drittel der Mitarbeiter in Deutschland machen lediglich Dienst nach Vorschrift. Deshalb ist es in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders wichtig – und leider auch besonders schwierig, Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu führen.

Wo steckt Daniel Düsentrieb?

Dringend benötigte Fachkräfte sind nirgendwo aufzutreiben. Weil die herkömmliche Personalsuche über Stellenanzeigen nicht funktioniert, gehen Unternehmen und Branchenvertreter neue Wege. Handlungsbedarf gibt es vor allem beim Ingenieurnachwuchs.

Wohnen im Büro

Wenn der Fernsehkommissar mal wieder im Büro übernachtet, ist meist das zerrüttete Privatleben Schuld. Doch auch viele Angestellte verbringen gerne ihre Nachtruhe auf der Bürocouch - weil sich der Weg nach Hause um halb zwölf nachts mal wieder nicht lohnt. Die Unternehmen nicken diese Entwicklung wohlwollend ab und versüßen den Kollegen mit allerlei Zusatzangeboten den Tag (- und die Nacht).

Worauf Personaler bei Transfermaßnahmen achten sollten

Ein Instrument der Personal- und Arbeitsmarktpolitik ist derzeit wieder stark gefragt: Die Transfergesellschaft. Gleichwohl hat ihr Image gelitten. Kritiker bezeichnen das Instrument gerne als "Abschiebebahnhof" oder "Parkplatz für Beschäftigte". Damit Transfermaßnahmen in einer neuen Beschäftigung für die ehemaligen Mitarbeiter münden, gilt es geeignete Bedingungen abzuklären.

Zeitarbeit - Fachkräfte Volldampf voraus

Zu Beginn der Krise wurden sie noch reihenweise nach Hause geschickt. Nun heuern Unternehmen wieder Zeitarbeiter an. Vor allem in der Gesundheitsbranche ist der Bedarf an Fachkräften gestiegen.

Zeitarbeit - Tarifvertrag als finanzielle Stolperfalle

Seit vielen Jahren hat sich die Möglichkeit die Zeitarbeit gerade für Berufsein-, Um- oder Wiedereinsteiger als ein probates Mittel erwiesen, um einen Fuß in die Tür der Arbeitswelt zu bekommen. Auch die Arbeitgeber schätzen die Flexibilität dieser Beschäftigungsform, umgeht sie doch mitunter ein einheitliches Lohnniveau - so im Fall von geltenden Tarifverträgen.

Einarbeitungsplan

Nachdem ein geeigneter Bewerber für eine ausgeschriebene Stelle gefunden wurde, ist es notwendig, einen systematischen Einarbeitungsplan zu erstellen. Denn auch wenn der Bewerber noch so gut qualifiziert ist, so dauert es doch mehrere Wochen, bis der neue Mitarbeiter seine volle von ihm erwartete Leistung erbringen kann.

Arbeitsvertrag

Ein Arbeitsvertrag wird zwischen einem Arbeitgeber und einem Arbeitnehmer abgeschlossen und bildet somit die rechtliche Grundlage des Arbeitsverhältnisses. Ein Arbeitsvertrag kann sowohl befristet als auch unbefristet abgeschlossen werden. Einzelne Inhalte des Arbeitsvertrages können durch Gesetze, Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen geregelt sein.

Berufe der Zukunft: Der Online-Marketing-Manager

Der Online-Marketing-Manager ist eins der neuen Berufsbilder, die sich aus der Verbreitung des Internets heraus entwickelt haben und heute heiß begehrt ist. Er ist allerdings auch nicht anspruchslos und setzt eine solide Ausbildung oder Berufspraxis voraus. Dafür bietet sich dem Online-Marketing-Manager ein spannendes, sehr breit gefächertes berufliches Umfeld, in dem laufend neue Herausforderungen auf ihn warten.

Kündigungsschreiben

Möchtest du dein Anstellungsverhältnis bei deiner jetzigen Firma kündigen und du weißt nicht, wie du deine Kündigung formulieren sollst?

Personalberater

Wenn es um die Suche und Auswahl von Fach- oder Führungskräften geht, nehmen Unternehmen gerne die Dienste von externen Personalberatern wahr.

Fristlose Kündigung

Die fristlose Kündigung wird in der Praxis auch als außerordentliche Kündigung bezeichnet.

Personalakte

Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet, eine Personalakte zu führen. Diesbezüglich sind weder die Form noch der Inhalt einer Personalakte gesetzlich vorgeschrieben.

Zielvereinbarungsgespräch

Viele Unternehmen führen am Jahresanfang mit ihren Mitarbeitern Zielvereinbarungsge-spräche oder Feedback-Gespräche durch. Aber worum handelt es sich hierbei genau und was soll mit dieser Form des Mitarbeitergesprächs bezweckt werden?

Betriebliches Vorschlagswesen

In vielen Unternehmen ist ein betriebliches Vorschlagswesen implementiert, das sich an alle Mitarbeiter des Unternehmens wendet. Den Mitarbeitern wird hierdurch ein Anreiz geboten, bestehende Abläufe und Prozesse zu überdenken und eigene Ideen einzubringen.

Betriebliche Übung

Oft hört man den Begriff „Betriebliche Übung“ ohne genau zu wissen, was sich hierunter eigentlich verbirgt.