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09. Februar 2012 Stellenangebote & Jobs für qualifizierte Fach- und Führungskräfte
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Im Dialog: Sprechen, Zuhören und die richtige Körpersprache

Im Dialog: Sprechen, Zuhören und die richtige Körpersprache


Zur der guten Vorbereitung auf eine Verhandlung gehören neben dem Aufbau einer schlüssigen Argumentation auch, die verbale und nonverbale Kommunikation optimal zu nutzen. Richtig zuhören können vermittelt Ihrem Gegenüber Respekt und öffnet die Front für Ihre Argumente:

    Vermeiden Sie Störungen wie Geräusche von außen oder ein klingelndes Telefon während der Verhandlung.
    Gehen Sie mit positiven Gedanken auf Ihren Verhandlungspartner zu.
    Stellen Sie Ihren Verhandlungspartner in das Zentrum ihres Gesprächs.
    Seien Sie mit allen Sinnen im Dialog.
    Verzichten Sie Ihrerseits auf lange Monologe.
    Zeigen Sie Verständnis für die Argumente Ihres Gesprächspartners und vermeiden Sie Bewertungen über dessen Standpunkt.


Zuhören gibt dem Gesprächspartner Vertrauen

Aktives Zuhören, also die Fähigkeit Zuhören zu können und auf die Äußerungen des Gegenübers zu reagieren, erfordert maßgeblich den Einsatz von Fragen:

    - Sie erhalten wichtige Informationen von ihrem Verhandlungspartner.
    - Sie vermeiden lange Monologe ihres Verhandlungspartners und fördern den Dialog.
    - Sie beugen Unstimmigkeiten vor.
    - Sie sichern durch gezielte Rückfragen, dass Verhandlungen nicht ins Stocken geraten.
    - Fragen vermitteln Ihrem Gesprächspartner Vertrauen und Aufmerksamkeit.
    - Durch geschickte Fragen können Sie die Meinung ihres Gesprächspartners steuern.
    - Sie verhindern Aggressionen während des Gesprächsverlaufs.

Ein Dialog erfordert richtige Körpersprache

Ihre Argumente können noch so gut sein - das, was Sie sagen, muss mit Ihrer Körpersprache konform gehen, denn sonst wirken Sie auf Ihren Gesprächspartner unglaubwürdig und inkompetent. Um Ihr Gegenüber rhetorisch zu überzeugen, muss Ihre Körpersprache Ihr Gesagtes spiegeln, dadurch wirken Sie authentisch und Ihre Argumente fundiert. Auch wenn das Zusammenwirken von Mimik und Gestik sich grundsätzlich in intuitiven und unbewussten Handlungen äußert, können Sie Ihre Körpersprache bewusst lenken und mit etwas Übung auch gezielt in Ihren Verhandlungen einsetzen. Betrachten Sie dazu Ihre Körperhaltung vor dem Spiegel und analysieren Sie diese, während Sie Ihre Argumente aussprechen. Besuchen Sie Fortbildungen, um Ihre Rhetorik und die dazugehörige Körpersprache zu trainieren.

Körpersprache ist eine wirkungsvolle Waffe, die Sie in der Verhandlung für sich nutzen können. Versuchen Sie mit Ihrem Gegenüber eine Verbindung aufzubauen, indem Sie seine Körpersprache wahrnehmen und Ihre Gestik und Mimik an seine anpassen (in etwa vergleichbar mit einem Tanz, in dem der Rhythmus der beiden Tanzpartner sich ähnelt). Dadurch vermitteln Sie Ihrem Gesprächspartner Empathie und er wird für Ihre Argumente offener reagieren. Andersherum unterbricht man diese Verbindung wieder, indem man die angepassten Bewegungen durch konträre ersetzt oder sich beispielsweise vom Gegenüber abwendet. Damit setzt man einer Verhandlung mithilfe von Körpersprache ein Ende.
 
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