
Begrüßung im Geschäftsleben Schon bei der Begrüßung unterscheiden sich Alltagsituationen und Business-Knigge immens. Während sich bei der allgemeinen Begrüßung etabliert hat, dass derjenige die Anwesenden begrüßt, der gerade eintrifft, gilt diese Norm keineswegs für das Geschäftsleben.
Der Vorgesetzte hat im Falle einer Begrüßung die Entscheidungsgewalt darüber, ob er die Hand reichen möchte oder nicht. Dieses Recht ist allein dem Chef vorbehalten - die innerbetriebliche Hierarchie in dieser Hinsicht zu untergraben, erweist sich in den meisten Fällen als gefährlich. Sobald ein Mitarbeiter eine höhere Position als man selbst trägt, muss man sich auf dessen Gepflogenheiten einspielen. Experimente sollte man vermeiden: So kann man schon beim Vorstellungsgespräch einen schlechten Eindruck hinterlassen, wenn man mit Zurückhaltung geizt.
Begrüßung - die Altersregel greift nicht immer
Das Alter spielt bei der Begrüßung im innerbetrieblichen Geschäftsleben hingegen eine sekundäre Rolle. Was im Alltag zur Norm geworden ist, wird im Geschäftsleben zum bösen Faux pas: Ein älterer Mitarbeiter begrüßt einen jüngeren Mitarbeiter höherer Position. Im Business sollte man stets dem Höhergestellten den Vorrang bei der Wahl der Begrüßung überlassen.
Außerbetrieblich ist die Begrüßung zum großen Teil Ermessenssache. Gerade junge Kundenberaterinnen und -berater müssen stets abwägen, wie sie älteren Kundinnen und Kunden bei der Begrüßung gegenübertreten. Die Altersregel und auch ihre Stellung als Kunde spricht ihnen die Wahl der Begrüßung zu. Dennoch kann der Berater gerade bei unsicheren Kunden eine vertraute Atmosphäre schaffen, indem er diesen offen und freundlich empfängt.
Bei geschäftlichen Anlässen sollte überdies auf zu private Begrüßungen verzichtet werden.
Tipp:
Besteht neben einer geschäftlichen auch eine private Bekanntschaft, ist es ratsam auf zu persönliche Begrüßungen zu verzichten. Privates und Geschäftliches sollte bei offiziellen Terminen möglichst getrennt werden. Von Jobware Online-Service
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